Hörbuchrezension: Carla Berling-Mordkapelle


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Carla Berling – Mordkapelle

Gelesen von Vera Teltz

Gekürzte Lesung

6 DCs ; Laufzeit 6 h 53 min

Preis: € 14,99 [D] | € 16,90 [A] | CHF 21,90

Buchinfo Verlagsseite


Verlagstext:

Tatort Westfalen. Ira Wittekind ermittelt.

Der schöne Ludwig brennt. Die Familie schweigt. Ira Wittekind ermittelt.
Bad Oeynhausen. An einem malerischen Sommerabend brennt die Friedhofskapelle nieder. Als die Lokalreporterin Ira Wittekind am Tatort ankommt, findet sie ein schauriges Szenario vor: In der Ruine steht ein Rollstuhl vor dem Altar, der Mann darin ist tot. Es handelt sich um den angesehenen Apotheker Ludwig Hahnwald, allen bekannt als der schöne Ludwig. Ira beginnt zu recherchieren und stößt auf ein Geflecht aus Lügen, Intrigen und verratener Liebe. Und auf ein Unrecht, das vor vielen Jahren begangen und nie gerächt wurde.
Mit viel Lokalkolorit gelesen von Vera Teltz


Mein Eindruck:

Uiuiui, es beginnt schon recht spannend mit den letzten Minuten, die der schöne Ludwig dort in der Kapelle noch zu leben hat! Ein toller Einstieg in diesen Landkrimi, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte! Vera Teltz erzählt in einer recht ruhigen Art, mit einer angenehmen Stimme, einen durchwegs gut strukturierten und auch spannenden Krimi. Mit Ira Wittekind, die Lokalreporterin, hat man auch mal eine etwas andere Ermittlerin. Sie macht keine Polizeiarbeit im herkömmlichen Sinne. Sie interviewed vielmehr die Hinterbliebenen des Todesopfers und kommt so der ein oder anderen Ungereimtheit auf die Spur. Spannend macht es die Tatsache, dass jeder aus dem privaten Umfeld des schönen Ludwig, als Täter in Frage kommen könnte. Man hat also auch als Zuhörer einiges zum Raten, Grübeln und Regergieren. Polizeiliche Ermittlungen, wie man sie normalerweise kennt, kommen allerdings überhaupt nicht vor. Es gibt zwar einen Hauptkommissar, der ab und zu zu Rate gezogen wird, für die Handlung selber spielt dieser aber keine Rolle.

Die Handlung punktet vor allem durch seine überraschenden Wendungen, die durch Iras Recherchen immer wieder eine neue Richtung einschlagen. Auch sie selber begibt sich damit unwissend in höchste Gefahr. Der Krimi spitzt sich im Verlauf der Geschichte immer weiter zu und wird immer packender, aber auch übertriebener. Am Ende gab es nicht nur einen übertriebenen Höhepunkt, sondern auch noch einen zweiten bombastischen Showdown. Da zog die Autorin dann noch einmal alle Register.

Mordkapelle ist glaube ich der zweite Fall, der sympathischen Reporterin. Für mich war es das erste Buch der Autorin. Trotzdem kam ich gut mit dem Wissen über Ira und ihr Leben klar, ohne den ersten Band zu kennen.

Das Cover passt zur düsteren Stimmung in der Kapelle. Ob es zur Landschaft Westfalens passt kann ich nicht beurteilen. Persönlich hätte ich es eher weiter nördlich gesehen.

Mein Fazit:

Ein kurzweiliger, aber durchaus spannender Krimi der etwas anderen Art. Durch die Reporterin bekommt man einen ganz anderen Blick auf die Verdächtigen. Das Fehlen der polizeilichen Ermittlungen störte mich überraschenderweise nicht, auch wenn ich mir bei der ein oder anderen Aktion Polizeipräsenz erwartet hätte.


Von mir bekommt das Hörbuch Red roseRed roseRed roseRed rose von Red roseRed roseRed roseRed roseRed rose.

Herzlichen dank an Random House Audio für dieses persönliche Hörexemplar! 


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