Rezension: José Pizarro–Baskisch


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José Pizarro – Baskisch

Rezepte aus San Sebastián, Bilbao und Umgebung

256 Seiten

Preis: € 29,95 [D] / 30,80 [A]

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Verlagstext:

 

Der bekannte spanische Koch José Pizarro nimmt uns mit auf eine kulinarische Reise durch das Baskenland. Denn neben wunderschönen Landschaften und atemberaubender Architektur findet man in San Sebastian, Bilbao und Umgebung einige der besten Restaurants der Welt.

85 Rezepte und typische Menüs zeigen das breite Spektrum der baskischen Küche – von traditionell bis modern, von kleinen Pintxos bis zu himmlischen Desserts. Dieses Buch vereint alles, was das Baskenland zu bieten hat, und holt das einmalige Lebensgefühl und Genießertum des Südens in die heimische Küche.


Mein Eindruck:

Dieses Kochbuch entführt mich in eine Region der Iberischen Halbinsel, die ich nur aus Bildern kenne: das Baskenland. Schon das Cover macht neugierig auf seinen Inhalt. Es ist so voller Farbe und Sommer, da kann man sich bereits in den Urlaub träumen. Auch kulinarisch hat das Buch einiges zu bieten. José Pizarro ist unter Kennern der Branche kein Unbekannter. In London ist er bekannt für seine hervorragende aber bodenständige spanische Küche. Dieses bodenständige kochen findet sich auch in diesem Kochbuch wieder.

IMG_20170525_121619Die Rezepte sind recht simpel und ohne viel chichi. Ebenso die Gestaltung. Keine auf Hochglanz aufgemachten Rezeptfotos, einfach und schön. Mal sind typische Lebensmittel oder die Gerichte abgebildet, mal die Landschaft oder Tiere und natürlich fehlen auch die Menschen nicht. So einfach und heimatverbunden wie die Basken auch sind, auf Qualität der Lebensmittel und den Rezepten wird sehr viel Wert gelegt. Das merkt man den Rezepten auch an. José Pizarro kocht nicht einfach nur die baskische Küche nach, er gibt den Rezepten auch seine ganz eigene Note. Nett sind die Anekdoten zu lesen, welche den Rezepten voran gestellt sind. Zu jedem einzelnen hat sich der Koch seine Gedanken gemacht und man erhält auch den ein oder anderen Geheimtipp, in welchem Restaurant oder welcher Bar dieses oder jenes Gericht am Besten schmeckt. War man noch nie im Baskenland so wie ich, bekommt man nach diesem Kochbuch nicht nur Lust auf die baskische Küche, nein, man möchte am Liebsten gleich die Koffer packen und sich selber in dieses Land begeben.

Sukulaki – Typisch Baskisches Rinderragout – Seite 50

Wie bereits erwähnt, sind die Gerichte recht simpel, aber immer mit dem gewissen Etwas. Die Einteilung der Kapitel passt zum Erscheinungsbild: schlicht und unkompliziert. Unterteilt in nur vier Hauptgruppen: Fleisch, Fisch, Gemüse, Dessert. Ob die Gerichte der drei ersteren Kapitel Haupt- oder Vorspeisen sind, sieht man immer über dem Titel der Speise. Pintxo oder Hauptspeise. Pintxo sind baskische Tapas, kleine Vorspeisen oder Appetitanreger sozusagen. Natürlich ist es nicht leicht alle Gerichte originalgetreu nach zu kochen. Gerade bei Fisch wird es hierzulande schwierig, denn viele Sorten gibt es hier einfach nicht. Aber man kann sie durchaus abwandeln und bekommt baskisch auf etwas andere Art auf den Tisch.

IMG_20170607_181042Auch die Desserts sind sehr einfach, aber raffiniert. Mir persönlich haben es die Eisrezepte angetan. Wie man diese Köstlichkeiten auch ohne Eismaschine hinbekommt, ist in dem Buch auch sehr leicht beschrieben. Ich hab’s probiert! Heraus kam ein wahrhaft cremiges feines Eis.

Erdbeeren mit Minz-Eiscreme – Seite 225

 
Mein Fazit:

Ein wunderschönes Kochbuch mit einfachen Rezepten, die sich nicht nur leicht nachkochen lassen, sondern auch ganz einfach abzuwandeln sind! Nicht nur für Kochprofis eine Bereicherung, auch für all jene, die bodenständige Küche mögen.


Von mir bekommt das Buch Red roseRed roseRed roseRed roseRed rose von Red roseRed roseRed roseRed roseRed rose

Herzlichen Dank an den Hölker Verlag und

 

 

 

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