Teresa Driscoll-Für alle Tage, die noch kommen


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Teresa Driscoll – Für alle Tage, die noch kommen

Roman

368 Seiten

Preis: € 16,99

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Wie sage ich meinem Kind, dass ich sterben muss? Gar nicht, beschließt Eleanor, als sie von ihrer Brustkrebserkrankung erfährt. Ihre achtjährige Tochter Melissa soll so lange wie möglich eine unbeschwerte Kindheit haben. Stattdessen sammelt Eleanor Gedanken, Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse in einem Buch, das sie bei ihrem Anwalt hinterlegt. Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter ohne Abschied geht? Auch siebzehn Jahre danach fühlt Melissa sich unvollständig. Gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt, den sie doch innig liebt. Da bekommt sie ein kleines Buch zugestellt – ein Buch, aus dem noch einmal ihre Mutter zu ihr spricht. Es ist voller Rezepte, für die Küche und fürs Leben. Und voller Liebe. Melissa beginnt zu verstehen, was Eleanor für sie getan hat. Sie erkennt, wie sehr sie geliebt wurde. Und sie weiß jetzt, dass sie es auch kann: der Liebe vertrauen.

Mein Eindruck:

Der Roman wartet schon seit über einem Jahr darauf, dass ich ihn endlich lese. Gekauft habe ich ihn mir hauptsächlich wegen dem wirklich schönen Cover.

Ich war echt gespannt, wie sich diese Geschichte entwickelt. Was mich vor allem beschäftigte war, wie Melissa den für sie unvorhersehbaren plötzlichen Tod der Mutter verarbeitet. Und natürlich hat sie ihn nicht verarbeitet.  Das zeigt sich vor allem in ihrer Beziehung. Dass man sein 8-jähriges Kind beschützen und gerade das Thema Tod möglichst meiden möchte, kann ich ja verstehen. Doch ehrlich, ich war Sauer auf die Mutter. Wie kann sie meinen, dass es für Melissa leichter ist, wenn sie einfach so geht?  Auch in den guten Ratschlägen, die Eleanor für Melissa niederschrieb, konnte ich keine Trost für sie finden. Schön waren allerdings die Rezepte.

Mein Fazit:

Leider hat mich die Geschichte, so traurig sie auch sein mag, nicht berührt. Auch wenn mir Melissa leid tat, empfand ich keine rechte Sympathie für sie. Am wenigsten gut Umgesetzt fand ich allerdings die “Ratschläge” , der verstorbenen Mutter. Irgendwie hatte ich den Eindruck, die Autorin arbeitet eng mit der Ärztekammer zusammen. Natürlich, Vorsorge ist wichtig, doch mag ich es nicht besonders, wenn man Romane für Panikmache nutzt. Sorry, emotional fehlte mir da doch das gewisse Etwas!

 

 

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