Rezension: Núria Pradas – Die Kleidermacherin


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Núria Pradas – Die Kleidermacherin

Roman

400 Seiten

Preis: € 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Barcelona, 1917. Die hübsche Laia tritt eine Anstellung als Verkäuferin im Textilgeschäft Santa Eulalia an, in dem ihre Mutter als Näherin arbeitet. Laia ist von den luxuriösen Stoffen und schönen Kleidern fasziniert – und von der eleganten Roser. Diese will aus dem traditionsreichen Unternehmen ihrer Familie das erste moderne Modehaus Spaniens machen. Allen sozialen Gegensätzen zum Trotz freundet Laia sich mit der privilegierten Roser an. Doch dann tritt der charismatische Ferrán in ihr Leben – eine Begegnung, die das Leben beider Frauen für immer verändert …

Mein Eindruck:

Der Klappentext ist etwas irreführend, handelt es sich doch nicht um eine reine Familiengeschichte und dem damit verbundenen Modehaus. Aber sie ist rund um dieses Modehaus und den Menschen, die damit zu tun haben – den Besitzern und den Mitarbeitern gleichermaßen – aufgebaut.

Die Erzählung beginnt mitte der 20er Jahre des vergangen Jahrhunderts und driftet dann zurück in die Zeit als Laia und Roser sich begegnen und zu Freundinnen werden. Richtig intensiv empfand ich ihre Freundschaft nicht, dafür sind einfach zu viele andere Personen in die Geschichte eingewoben. Alle Charaktere verbindet aber das eine: Santa Eulalia bzw. die Familie Molin.

Ebenfalls einen großen Einfluss hat die Geschichte Katalaniens, allerdings nicht sehr intensiv. Als Nichtkenner erfährt man nur oberflächlich, welch Schrecken und Grauen die Menschen während der Revolution und auch danach ausgeliefert waren. Dafür waren die Zeitsprünge einfach zu groß und die Abschnitte auf zu viele Personen aufgeteilt.

Mein Fazit:

Auch wenn die Geschichte gut zu lesen war, konnte sie mich nicht wirklich begeistern. Zu viele Namen, zu große Zeitabstände, ich hatte manchmal nicht den Eindruck einen Roman zu lesen, sonder eher ein leichtes Sachbuch. Auch finde ich den Titel „Die Kleidermacherin“ nicht passend, denn weder Roser noch Laia sind im Großen für den Erfolg von Santa Eulalia zuständig.

Von mir bekommt der Roman dornige 3 von 5 Rosen.

Herzlichen Dank an den Penguin Verlag.

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