Rezension: Charlotte Debeugny-Süßer leben ohne Zucker


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Charlotte Debeugny – Süßer leben ohne Zucker

Mit Leichtigkeit zu strahlendem Teint, guter Laune und Traumfigur

128 Seiten

Preis: € 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Zucker ist in fast allen Lebensmitteln enthalten, nicht nur in Süßigkeiten. Charlotte Debeugny zeigt, wo er wichtig und in Maßen zu empfehlen ist, und wo er als unnötiges Gift weggelassen werden sollte. Sie hilft dabei, versteckten Zucker zu erkennen, und erklärt, warum zu viel Zucker nicht nur auf die Figur, sondern auch auf die Stimmung schlägt. Kleine Tipps und Tricks und fantastische Rezepte machen diese Diät einfach umsetzbar und leicht durchzuhalten. Ein Programm zur Entgiftung, so einleuchtend und klar, dass man direkt loslegen will.

Mein Eindruck:

Charlotte Debeugny ist diplomierte Ernährungswissenschaftlerin und vermittelt ihr Wissen um das Thema Zucker in diesem Sachbuch sehr anschaulich und verständlich. Schon das Cover ist sehr schön gestaltet und macht zusammen mit dem Titel neugierig auf den Inhalt. In sechs Rubriken erklärt die Autorin alles zum Thema Zucker, seine Auswirkung auf den Körper, seine Verstecke, die Offensive gegen Zucker, köstliche Rezepte, Hilfe gegen einen Zucker-Rückfall, und sein Verhältnis zu Kindern:

  1. Zucker, Gesundheit und Wohlbefinden
  2. Zucker erkennen und entlarven
  3. Der Angriffsplan
  4. Fantastische Menüs und Rezepte
  5. Rückfällig werden – ausgeschlossen
  6. Kinder und Zucker

Jedes der sechs Hauptthemen ist wiederum in mehrere Unterthemen aufgeteilt. Die Erklärungen sind verständlich. Durch die “zuckersüße” Aufmachung ließt man sich auch gerne durch die Seiten. Kein Thema ist langatmig oder langweilig. Selber verwende ich z. B. in Kuchenrezepte schon seit Jahren nur die Hälfte der angegebenen Zuckermenge, doch war ich auch überrascht wie viel Zucker ich trotzdem noch so zu mir nehme. Klar, bei Schokolade und Keks kein Wunder, doch auch Fruchtsaft hat es in sich! Die Rezepte klingen alle köstlich und sind leicht nach zu kochen. Die Zimtnüsse, Energieballs und das Granolamüsli stehen bei mir hoch im Kurs, aber auch die ein oder andere Hauptmahlzeit wurde schon ausprobiert.

Als Zuckeralternative wird in dem Buch besonders Stevia und Xylit angepriesen. Mir persönlich schmeckt Stevia nicht. Xylit kenne ich zwar nicht, doch habe ich gelesen, dass es auch aus genmanipulierten Pflanzen gewonnen werden kann und dies keine Deklarierung auf dem Etikett erfordert. Da hätte die Autorin in dem Buch vielleicht darauf hinweisen sollen. Das ist aber auch der einzige Negativpunkt den ich dem Buch geben möchte!

Mein Fazit:

Eine Leben mit weniger Zucker steht bei mir nichts im Weg. Ich habe die Vorschläge der Autorin bereits in meinen Alltag eingebaut. Statt weißem Zucker verwende ich nur noch wenig braunen Zucker, Honig oder Kokoszucker. Auch Vanilleextrakt und Zimt kommt noch viel öfter zum Einsatz als bisher.

Das Buch bekommt von mir Rote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an Heyne!

Hier noch ein köstliches Rezept für Feigen-Energieballs von mir passend zum Thema:

  • 200 g gemischte Nüsse (z. B. Cashew-, Hasel- und Walnüsse) über Nacht eingeweicht
  • 15 getrocknete Feigen über Nacht eingeweicht
  • 1 EL gemischte Kerne (z. B. Sonnenblumen-, Kürbis- und Pinienkeren)
  • 1 TL Zimt, 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 EL echten Kakao
  • Teffpops zum Wälzen

Nüsse und Feigen abtropfen lassen, alle Zutaten in einen Mixer geben und so lange mixen bis alles eine teigähnliche Konsistenz hat – die Nüsse können schon noch sichtbar sein. Mit feuchten Händen zu Kugeln formen, in den Pops wälzen und im Kühlschrank aufbewahren.

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