Hörbuchrezension: Elizabeth Little–Mördermädchen


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Elizabeth Little – Mördermädchen

Gelesen von Nora Tschirner und Oliver Siebeck

1 mp3-CD; Laufzeit ca. 7 h 15 min

Preis: € 12,99 [D] | € 14,60 [A] | CHF 18,90

 Buchinfo Verlagstext

Verlagstext:

Janie Jenkins wird im Alter von 16 Jahren für den Mord an ihrer prominenten Mutter für schuldig erklärt. Das Problem: Janie kann sich selbst nicht daran erinnern, was in der Nacht des Mordes geschehen ist. Als sie zehn Jahre später das Gefängnis verlässt, macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Eine Spur führt sie in eine verschlafene Provinzstadt in South Dakota, wo sie Stück für Stück die überraschende Vergangenheit ihrer Mutter aufdeckt. Am Ende muss Janie sich entscheiden, ob sie weiter unter falscher Identität vor Presse, Polizei und einem möglichen Mörder fliehen will – oder sich der Wahrheit stellt.

Meine Meinung:

Nach dem Trailer und dem Klappentext hatte ich einen psychologisch spannenden Roman erwartet. Janie Jenkins kam aus dem Gefängnis und machte sich auf die Suche nach der Wahrheit. Irgendwie konnte ich mit ihr nicht warm werden. Ihre lockeren Sprüche waren zwar unterhaltsam, trugen aber wenig zu echter Spannung bei. Bereits zu Beginn fehlten  mir irgendwie ausreichend Informationen, dass ich ihrer Suche, bzw. wie sie gerade auf diesen Ort kommt nachvollziehen hätte können. Plötzlich macht sie sich auf den Weg und deckt dort nach und nach die Geheimnisse ihrer Mutter auf. Wegen deren Todes sie für schuldig erklärt wurde und 10 Jahre hinter Gittern saß.

Vom Aufbau her fand ich den Roman bzw. das Hörbuch ganz gut. Die Erzählung ist aus der ich-Perspektive und Nora Tschirner gibt der Protagonistin eine wirklich gute Stimme. Normalerweise finde ich ich-Erzählungen auch ganz in Ordnung. Doch blieben mir in diesem Fall die anderen beteiligten zu Schattenhaft. Auch Oliver Siebeck fand ich sehr gut zuzuhören. Durch ihn erfährt man einiges über das frühere Leben von Janie, über die Verhöre bei der Polizei und wie sie von der Gesellschaft gesehen wird.

Mein Fazit:

Am Ende der Geschichte fühlte ich mich noch unzufriedener als während des ganzen Zuhörens. Nora Tschirner und Oliver Siebeck machen einen wirklich guten Job. Doch reicht mir das nicht um “Mördermädchen” als ein grandioses Hörerlebnis zu bezeichnen. Vielleicht hätte mir dieser Roman als Printbuch mehr zugesagt. In dieser Fassung wurde mir einfach zu viel gekürzt um mir ein genaues Urteil darüber zu wagen.

Von mir gibt es für das Hörbuch Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an der Hörverlag.

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