Hörbuchrezension: Fred Vargas–Das barmherzige Fallbeil


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Fred Vargas – Das barmherzige Fallbeil

Gelesen von Hannelore Hoger

Gekürzte Lesung

6 CDs; Laufzeit ca. 8 h 9 min.

Preis: € 19,99 [D] / 22,50 [A] / 28,50 [sFr]

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf …

Innerhalb weniger Tage werden die Leichen einer Mathematiklehrerin und eines reichen Schlossherrn in Paris entdeckt, die vermeintlich Selbstmord begangen haben. Die brutale Szenerie alarmiert zwar die Polizei, doch es scheint keine Verbindung zu geben. Bis Jean-Baptiste Adamsberg auf unauffällige Zeichnungen an beiden Tatorten aufmerksam wird. Kurz darauf stellt sich heraus, dass die Lehrerin vor ihrem Tod dem labilen Sohn des zweiten Toten geschrieben hat. Der Brief führt Adamsberg auf die Spuren einer verhängnisvollen Reise nach Island, die zehn Jahre zuvor stattfand – und von der zwei Personen nicht zurückkamen. Sowie in die Untiefen einer Geheimgesellschaft, die sich Robespierre und der Terrorherrschaft während der Französischen Revolution verschrieben hat. Weitere Menschen sterben, und für Adamsberg beginnt ein Wettrennen gegen die Zeit und einen ebenso wandelbaren wie unbarmherzigen Mörder …

Mein Eindruck:

Kommissar Adamsberg ermittelt wieder. In seiner ganz eigenen etwas schrulligen Art deckt er allmählich die Zusammenhänge der einzelnen Taten auf. Als Zuhörer ist es nicht immer leicht, diesen Gedanken und Aktionen zu folgen. Da die Ermittlungen, dann auch noch in eine andere Richtung geleitet werden, stellt sich die Frage ein, wie die ersten beiden Toten in dieses Chema passen. Auch wenn Hannelore Hoger eine grandiose Erzählerin ist, viel das Zuhören bei dieser Geschichte doch recht schwer. Vieles dreht sich um die Französische Revolution und diese Abschnitte waren mitunter lehrreich aber auch sehr langatmig. Das Hörerlebnis blieb mir leider einmal aus.  Die Ermittlungsarbeiten sind durchaus gut gemacht, doch die Spannung fehlte mir komplett. Vielleicht lag es auch an der Revolution.

Fred Vargas hat mit ihrem Kommissar Adamsberg ja schon viele Erfolge gefeiert. Ihr neuer Roman hat mir persönlich zu wenig Nervenkitzel.

Das Cover neblig und kalt. Es passt zur Geschichte.

Hannelore Hoger mit ihrer charismatischen einzigartigen Stimme, hat gute Arbeit geleistet. Leider konnte ich der Erzählung öfters nicht so folgen, meine Gedanken kreisten ab. Das lag aber weniger an Frau Hogers Erzählstil, als der doch mehr an der wenig vorhandenen Spannung in der Geschichte.

Mein Fazit:

Mir persönlich leider zu langatmig und Spannungslahm.

Von mir gibt es für das Hörbuch Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an Random House Audio.

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Ein Gedanke zu “Hörbuchrezension: Fred Vargas–Das barmherzige Fallbeil

  1. Mir ist es mit Fred Vargas schon mal ähnlich gegangen. So richtig packen konnte sie mich nicht. Ich weiß gar nicht mehr, welcher Krimi das war – aber ich weiß noch, dass ich ihn nicht besonders berauschend fand.

    Frau Hoger ist natürlich grandios, und ihre Stimme ist einfach einzigartig. 🙂

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