B.C. Schiller–Rattenkinder


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B.C. Schiller – Rattenkinder

Thriller

445 Seiten

Preis: 8,99 €

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Die Angst hat einen neuen Namen: Viktor Maly.

Eine junge Mutter wird grausam zugerichtet auf einer Parkbank gefunden, neben sich ihr quicklebendiges Baby – und ein Rattenschädel. Das ist nicht der einzige geheimnisvolle Hinweis, den Chefinspektor Tony Braun erhält: Ausgerechnet Viktor Maly, ein Insasse der Psychiatrie, scheint mehr über den Fall zu wissen. Doch er hat seit über einem Jahr keinen Kontakt mehr zur Außenwelt. Wurde die Frau Opfer eines lange geplanten Komplotts? Da geschieht eine weitere Bluttat. Und es gibt nur einen Zeugen: Viktor Maly …
Wer seine Ermittler unkonventionell mag, seine Morde blutig und die Dunkelheit der Seelen ganz, ganz tief, der kann sich mit den Thrillern um Chefinspektor Tony Braun auf ein besonderes Lesevergnügen freuen.

Mein Eindruck:

Schon lange stand “Rattenkinder” auf meiner geistigen Leseliste. Das Autorenduo B.C. Schiller war mir bisher nicht bekannt. Ihren Chefermittler Tony Braun gab es bisher nur via ebook. Es stellt aber kein Problem im Lesefluss, wenn man nicht zu den Kennern der Vorgängerromane zählt.

Die Thematik in dem Roman hat einen doch sehr realen Hintergrund. Es geht um Menschenhandel. Aus  einem Romaslum in Tschechien verschwinden immer wieder Babys. Niemand geht diesen Spuren nach, denn für die Roma interessiert sich die Politik nicht. Zur selben Zeit verlang ein Insasse der geschlossenen Abteilung in der Psychiatrie Linz nach Chefinspektor Braun um ihm einen mysteriösen Zettel auszuhändigen. Als er dem Hinweis nachgeht findet er eine grausam ermordete junge Frau und daneben ihr quicklebendiges Baby. Neben Viktor Maly, dem Anstaltinsassen, ist bald noch ein Verdächtiger gefunden. Tony Braun kommt der Lösung des Falles immer näher, auch wenn ihm von höherer Stelle Steine in den Weg gelegt werden. Doch dann geschieht ein weiterer Mord. Braun und seinem Ermittlerteam wird allmählich klar, welch ungeheuerlichem Verbrechen sie da auf der Spur sind.

Auch wenn die Geschichte für meinen Geschmack zu langsam Fahrt aufnimmt und nicht ganz so spannend bei mir angekommen ist, wie es die Handlung vermuten lässt, hatte ich zwischendurch ein recht gutes Gefühl beim Lesen. Der Thriller ist besonders in der ersten Hälfte eher ein Krimi. Die Ermittler stellen sich als ganz gewissenhaft heraus, besonders Braun schein ein Gefühl für die Menschen zu haben. Außer bei der Ärztin, da siedelten die Autoren zu viel Hormon in seinem Blut an. Denn anders ist es mir nicht zu erklären, dass Braun ihre Person und ihre Rolle in der Handlung nicht hinterfragt hat. Spannend ist das Thema. Eine in Österreich angesiedelte Agentur vermittelt Adoptionen an heimische reiche Paare. Politik, Wirtschaft, Recht und andere Reiche und Schöne werden da ordentlich in den Schlamm gezogen. Manches ist schon echt heavy dargestellt,  nichts also für zart besaitete Gemüter! Leider packten die Autoren gerade im Abschluss noch mal einen ordentlichen Packen an Handlung drauf, den ich an der Stelle nicht gebraucht hätte. Ein befriedigendes Ende der Ermittlungen wären mir lieber gewesen, denn durch diesen neuerlichen Rucksack im Ablauf, blieben doch noch einige Fragen offen.

Mein Fazit:

Alles in Allem ein recht guter Roman auch wenn ich mir mehr Spannung und eine richtige oder bessere Auflösung der Ermittlung gewünscht hätte.

Von mir bekommt “Rattenkinder” Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

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