Rezension: Erika Johansen–Die Königin der Schatten


146_31586_160131_xxl

Erika JohansenDie Königin der Schatten

Roman

543 Seiten

Preis: € 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Der Thron wartet auf seine Königin – wenn sie lange genug lebt, um ihn zu besteigen …

Als Kelsea Glynn an ihrem neunzehnten Geburtstag den Thron des magischen Königreiches Tearling besteigt, tritt sie ein schweres Erbe an: Die mächtige Herrscherin des Nachbarlandes Mortmesne bedroht Tearling, das eigene Volk begegnet ihr mit Misstrauen, und an ihrem Hof findet sie einen Sumpf von Machtgier, Lügen und Intrigen vor. Kelsea weiß, sie darf sich keinen einzigen Fehler erlauben, wenn sie überleben will. Sie wird all ihren Mut, ihre Klugheit und Stärke brauchen, um eine wahre Königin zu werden – die legendäre Königin von Tearling . . .

Neunzehn Jahre lang führte die junge Prinzessin Kelsea Glynn ein abgeschiedenes Leben in der Obhut ihrer Pflegeeltern. Nun ist der Tag gekommen, an dem sie von der Leibwache ihrer verstorbenen Mutter an den Königshof zurückeskortiert wird, um die Herrschaft über das magische Königreich Tearling anzutreten. Doch Tearling ist ein armes Land, ständig bedroht von seinem mächtigen Nachbarn Mortmesne. Um ihre Herrschaft zu sichern, schloss Kelseas Mutter einst einen verhängnisvollen Pakt. Einen Pakt, dessen Konsequenzen Kelsea nun zu spüren bekommt, denn es trachtet ihr nicht nur die Rote Königin von Mortmesne nach dem Leben, auch ihr Hofstaat, schlimmer noch, ihr eigenes Volk misstraut ihr. Nur wenn sie einen Weg zu ihrem magischen Erbe findet, kann Kelsea ihre Untertanen vor Mortmesne schützen. Falls sie lange genug auf dem Thron sitzt. Falls sie lange genug überlebt . . .

Mein Eindruck:

Ein spannender Klappentext, so war mein erster Gedanke, als ich vor Wochen eine email bekam, indem dieses Buch vorgestellt wurde. So ein bisschen mystisch, mit Rittern und Magie, da hatte ich voll Lust darauf. Ich freute mich wirklich auf dieses Leseexemplar – das war Ende Juni. Nun, wer den Kalender kennt weiß auch, dass inzwischen Mitte September ist. Man könnte also sagen, ich habe Ewigkeiten gebraucht um diesen Roman zu lesen. Ehrlich gesagt, musste ich mich regelrecht überwinden ihn immer mal wieder zur Hand zu nehmen und einige Seiten zu lesen. Es tut mir leid, ich sag es gleich vorne weg, mir hat die Geschichte nicht gefallen.

Mit der Protagonistin wurde ich überhaupt nicht warm. Ich sah in ihr nie eine Prinzessin und schon gar nicht eine Königin, am ehesten noch eine schlecht umgesetzte Jeanne D’Arc. Die Kampfszenen waren überraschend schnell da und die Enden der selbigen ziemlich seltsam. Irgendwie konnte ich mir diese Vorgänge bei aller Phantasie nicht vorstellen! Der Beginn und das Ende waren noch das Beste an der Geschichte. Da gab es abschnittsweise auch noch etwas Spannung, bzw. war die Handlung so aufgebaut, dass man ihr gut folgen konnte. Die Zeit in der sich das ganze abspielt war mir auch etwas suspekt. Das düstere Mittelalter war es nicht, erst mit der Zeit erfuhr man, dass es wohl irgendwann in der Zukunft sein wird. Die Menschen begeben sich dann über das Meer, alles was man aus der modernen Zeit kennt ist nicht mehr – nicht einmal Bücher. Wo schon mein zweites Problem mit dem Buch besteht. Man muss nicht immer zwanghaft in jeder Geschichte die Liebe zu Büchern einbauen, dann den Hass auf Drogen, oder überhaupt auf alles was schlecht ist. Solche Details zogen die bereits langatmigen Darstellungen noch mehr in die Länge. Die Sprache selber ist recht einfach und gut zu verstehen. Hilft mir als Leser leider auch nicht, wenn ich einfach nichts mit der Art und Weise anfangen kann, wie der Roman geschrieben ist bzw. die Geschichte ihren Lauf nimmt!

Das Cover finde ich allerdings sehr ansprechend. Einfach, mit einer schönen Schrift, die man gut fühlen kann, wenn man über den Buchdeckel streicht. Das Emma Watson das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Oder lag es etwa an der Übersetzung? Nun ich werde es wohl nie herausfinden, denn eines steht fest: das Buch werde ich definitiv auch nicht im englischen Original lesen! Da am Ende der Geschichte noch einige Fragen offen sind, ist wohl eine Fortsetzung geplant. Für mich ist an dieser Stelle aber Schluss, die werde ich mir sparen!

Mein Fazit:

Kurz und knapp: mir hat die Geschichte nicht gefallen. Viel zu Langatmig, mit einer Handlung die keine Überraschungen bietet und einer Königin die sich zu viele Gedanken um das Alter ihrer Garde und um ihre nicht vorhandene Schönheit macht!

Von mir bekommt dieser Roman nur Rote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an Heyne.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s