Hörbuchrezension: Sophie Kinsella-Schau mir in die Augen, Audrey


 

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Sophie Kinsella – Schau mir in die Augen, Audrey

Gelesen von Maria Koschny

1 mp3 CD, Laufzeit ca. 252 min.

Gekürzte Lesung

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Eine zauberhafte funkensprühende Familiengeschichte

Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …
Hörbuchpreisträgerin Maria Koschny liest Audreys Geschichte wie schon Rebecca Bloomwoods Shopaholic-Abenteuer humorvoll und mit viel Gefühl.

Mein Eindruck:

Sophie Kinsella ist ja bekannt für chaotisch liebenswerte Romane in denen es drunter und drüber geht. In ihrem ersten Jugendbuch bleibt sie diesem Stil treu. Sie hat eine Familien-Tragik-Komödie kreiert in der es ganz schön rund geht.

Audrey, die an einer Angststörung leidet, versucht seit Monaten mit Hilfe einer Therapeutin wieder ein normales Jugendleben zu führen. Ihr Bruder verbringt jede freie Minute mit Computerspielen. Die Mutter mutiert zur hysterischen Furie und der Vater, tja, der will einfach nur seine Ruhe und findet das alles gar nicht so schlimm. Dann kommt Linus und Audrey ist hin und weg von dem Jungen, und panisch. Dann beginnt sie auf Rat ihrer Ärztin einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen. Auch Linus kommt ihr immer öfter vor die Linse, denn nur so kann sie ihm in die Augen schauen. Denn Menschen in die Augen zu schauen ist Audreys größte Angst. Bald schon nimmt Linus eine wichtige Rolle in ihrem Leben ein. Mit seiner Hilfe traut sich Audrey immer weiter in die Welt hinaus….

Laut, schrill und chaotisch, so startet das Hörbuch. Maria Koschny legt sich wirklich ins Zeug. Mir war das am Anfang fast zu viel an Gekreische, auch wenn sie die Stimmung der Mutter auf diese Art gut getroffen hat. Da bei Hörbüchern die Lautstärke nicht immer leicht einzuschätzen ist, war das ganz schön heftig. Mit der Zeit war ich aber mit dem Familienchaos vertraut und konnte mich gut in die Geschichte einhören. Maria Koschny setzt der Handlung einen wunderbaren Stempel auf. Ihre Stimme ist Abwechslungsreich und sowohl in jugendlichen als auch älteren Stimmlagen hörenswert.

Die Geschichte selber hat zwar eine ernste Thematik, ist aber in den meisten Abschnitten nur chaotisch und witzig. Tiefe und Ernst ist nur Stellenweise vorhanden. Das ist aber in Ordnung. Die Handlung ist für junge Leserinnen ab 14 geschrieben und soll, so ist mein Eindruck, in erster Linie unterhalten. Das Cover ist ganz schön, passend auf die Alters- und Zielgruppe abgestimmt.

Mein Fazit:

Eine nette kurzweilige Unterhaltung für Mädchen, die einfach nur mal Spaß beim Lesen oder Zuhören haben möchten.

Von mir gibt es für das Hörbuch Rote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an cbj-Audio.

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