Rezension: Derek Meister–Der Jungfrauenmacher


 

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Derek Meister

Der Jungfrauenmacher

413 Seiten

Preis: € 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Eine Sturmflut spült die Leiche einer Frau an den Strand, die wie eine Kreatur des Wassers wirkt: Die Meerestiere haben ihren Körper in Besitz genommen, und in ihrem Hals befinden sich Wunden, die wie Kiemen aussehen. Als eine zweite Frau tot in der Nordsee treibt, ahnt der junge Polizeichef Knut Jansen: Er hat es mit einem Serienkiller zu tun. Mithilfe der ehemaligen Profilerin Helen Henning gelingt es ihm, die Spur des Mörders aufzunehmen. Doch als den beiden bewusst wird, mit welchem Gegner sie es zu tun haben, sind sie längst im Begriff, vom Jungfrauenmacher in die Tiefe gezogen zu werden …

Mein Eindruck:

Prickelndes Gänsehautfeeling bekommt man bei diesem Roman auf den ersten Seiten im Prolog ab. Auch wenn nichts Grausames passiert, schon allein die düstere Stimmung, die der Autor zu Beginn fließen lässt packt einen und man will einfach nur lesen, lesen, lesen. Mit Knut Jansen und der Profilerin Helen Henning sind zwei sympathische Protagonisten am Werk einen Serienkiller im beschaulichen  Valandsiel, an der Nordseeküste, zur Strecke zu bringen.

Knut hat es als junger Polizeichef nicht immer leicht. Seine älteren Kollegen nehmen ihn nicht immer Ernst und auch sonst Eckt er so manches mal an. Meistert seine persönlichen Schwierigkeiten aber mit Bravour. Charakterlich passt er gut in die Landschaft, man erfährt viel über ihn und sein Umfeld.  Helen hat eine Vergangenheit als Profilerin beim FBI hinter sich und von dort ihre Dämonen mit in ihre alte Heimat genommen. Immer wieder keimen ihre Ängste auf und man erfährt einiges aber nicht alles aus ihrem früheren Leben und es bleiben am Ende doch noch so manche Fragen zu ihrer Person offen.

Die Handlung ist gut durchdacht und spannend gemacht. Neben den Ermittlungsarbeiten ist man auch dem Mörder und seinen aktuellen Opfern als Leser ziemlich nahe. Langezeit ist der Täter ein Unbekannter, die Auflösung dann eine absolute Überraschung. Das Finale aufregend und spannend. Das Cover der Landschaft und der Handlung angepasst.

Mein Fazit:

Ein gut gelungener Thriller, mit spannend dargestellten Szenen die das Grausame nicht all zu bildlich darstellen.

Von mir gibt es für Derek Meisters Roman Rote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an Blanvalet.

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