Rezension: Tessa Korber–Zum Sterben schön


 

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Tessa Korber

Zum Sterben schön

Ein Bestatter-Krimi

284 Seiten

Preis: 9,99 € [D] |  10,30 € [A] | 13,90 [sFr]

Bestellinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Tante Hedwig reicht es. Jahrelang hat sie sich um ihre Familie und das gemeinsame Bestattungsinstitut gekümmert. Nun will sie endlich Zeit für sich und flüchtet in eine Kur. Dabei bräuchte ihr Neffe Viktor dringend Unterstützung, denn Onkel Wolfgang jagt einem Urnendieb hinterher. Und auch Viktor selbst ist gerade mit einem brisanten Fall beschäftigt: In Nürnberg treibt ein Serienkiller sein Unwesen, der hübsche Floristinnen ermordet und ihre Leichen pietätvoll mit Blumen dekoriert. Zusammen mit seiner Freundin Miriam lässt Viktor es sich selbstverständlich nicht nehmen, auf eigene Faust zu ermitteln. Ahnungslos, dass der Mörder es bereits auf Miriam abgesehen hat …

Mein Eindruck:

Das Bestattungsunternehmen Anders ist anders. Neffe Viktor begibt sich auf Mörderjagd, nachdem seine Jugendfreundin Miriam und ihre Frauenärztin einen Blick auf eine Laich werfen wollen, welche sich im Institut befindet und für die Beerdigung fertig gemacht wird. Zur selben Zeit läuft Onkel Walter  Max Mertens über den Weg und konfrontiert ihn unliebsam mit seiner Vergangenheit. Tante Hedwig begibt sich in eine Kurklinik. Sie ist völlig abgebrannt und überfordert mit der Pflege von Tobias…….

Erwartungen über die Geschichte hatte ich keine großen. Gewünscht hatte ich mir eine kurzweilige humorvolle Unterhaltung mit etwas Spannung in der Handlung. Bekommen habe ich dann im Großen und Ganzen auch dann genau das. Richtig zufrieden stellte mich der Roman schlussendlich dann aber doch nicht.  Die Geschichte ist einfach gehalten. Die Kapitel kurz, ideal um ein paar Seiten vor dem Schlafengehen zu lesen. Die Protagonisten sind gut gewählt und abwechslungsreich. Gestört hat mich an der Erzählung vor allem, dass man als Leser immer wieder auf dem vorangegangenen Fall geführt wird. Ich hab den nicht gelesen und finde es auch nicht nötig. Der Roman und der Fall ist in sich abgeschlossen, warum kommen manche Autoren immer auf frühere Geschichten zurück? Vor allem, da der Krimi keine 300 Seiten umfasst und die Darsteller nicht wirklich komplex sind, sondern einfach gestrickt und man ihr Verhältnis zueinander dem Leser eh schnell klar ist. Was ich als Leser dann doch wissen wollte, und darauf ist die Autorin nicht eingegangen, spielte sich auch in der Vergangenheit ab (hat mit der Schwester von Viktor zu tun). Das Warum? und Wieso? blieb mir ein Geheimnis. Die Lösung steht vielleicht im Vorgängerroman. Auf diese “Sache” hätte die Autorin aber auch in “Zum Sterben schön” einmalig eingehen können.

Vom Schreibstil her unterscheidet sich der Bestatter-Krimi nicht wirklich von den momentan recht modernen Alpen- oder Regionalkrimis. Er liest sich recht flüssig und ist auch recht amüsant. Die Geschichte lebt vor allem von seinen nicht-alltäglichen Ermittlern, schrägen Charakteren und vor allem seinen schwarzhumorigen witzigen Handlungen und Klischees (ich sag nur Navi!).

Mein Fazit:

Alles in Allem habe ich mich recht gut unterhalten gefühlt. Die Handlung und die Protagonisten sind nicht sehr anspruchsvoll und somit ergibt sich ein recht netter und witziger Krimi.

Von mir gibt es für die etwas anderen Bestatter Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen dank an den btb Verlag.

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