Rezension: Jo Nesbo–Blood on Snow


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Jo Nesbo

Blood on Snow

Thriller – 198 Seiten

Englische Übersetzung

Buchinfo Verlagsseite

Die Geschichte:

Olav ist ein Auftragskiller für den Drogenbaron Daniel Hoffmann im Oslo der 70er Jahre. Von sich selber behauptet er selber nichts zu können. Er kann nicht gut rechnen, er kann nicht gut lesen, er ist Legastheniker. Was er aber kann ist morden.Trotzdem hat er ein gutes Herz. Er schützt die Unschuldigen und Schwachen, und mordet nur die Bösen oder wenn er von Hoffmann eine Anweisung erhalten hat. Sein größter Schwachpunkt aber ist sein Herz. Er verliebt sich sehr schnell und das meistens in die falsche Frau. Da ist die taubstumme Maria, die er gerettet hat und in die er sich verliebt hat, der er seine Liebe aber nicht gesteht. Dann trifft er Corina, die Frau seines Auftraggebers. Sie sollte eigentlich sein nächstes Ziel sein, doch er verliebt sich auf den ersten Blick in sie und rettet sie vor ihrem Mann. Olav bringt sich mit dieser Entscheidung selber in höchste Gefahr……

Mein Eindruck:

Bei dem Roman handelt es sich nicht um einen spannungsgeladenen klassischen Thriller,  sondern um eine Kurzgeschichte mit der Nesbo wohl neue literarische Wege gehen möchte. Diese Geschichte ist der Auftakt der Blood on Snow Serie, es wir also bald weitere Kurzgeschichten in Thrillerformat geben.

Die Hauptfigur Olav ist recht einfach gestrickt, aber doch speziell. Trotz seiner Leseschwäche ist er ein leidenschaftlicher Leser. Erhält er einen Auftrag zum Töten geschieht das emotionslos. Es ist ja nichts persönliches, wie er es selber ausdrückt. Doch er hat dieses liebenswerte beschützerhafte gegenüber den Schwachen und Unschuldigen, das mir ihn als Killer sympathisch macht.

Für einen Kurzroman wird man als Leser mit recht vielen Personen konfrontiert, die unterschiedlich wichtige oder unwichtige Rollen  der Geschichte übernehmen. Sprachlich hält sich Nesbo an einem sehr einfachen geraden Stil , der sich sehr gut liest. Spannung kommt nicht wirklich auf, doch punktet der Autor bei mir immer wider durch Handlungen die schon sehr schwarz humorig sind. Der Fokus in dem Roman ist auf Olav gesetzt, der die Geschichte auch aus seiner Sicht erzählt. Durch die gewählte Jahreszeit ist die Stimmung auch etwas düster. Der Titel ist Programm!

Mein Fazit:

Ein wirklich gut zu lesender und unterhaltsamer Kurzroman. Nesbo Kenner und Thriller Fans könnte die Genre Titulierung Thriller allerding nicht zufrieden stellen. Für mich eher ein Roman Noir, aber ganz toll gemacht.

Von mir gibt es für den Roman Rote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose. Und  dass nur weil mir die Bezeichnung Thriller in dieser Kurzgeschichte nicht ganz zusagt Smiley.

Herzlichen Dank an Penguin Random House UK, ich durfte den Roman im Rahmen der Badge_EnglischChallenge_1

lesen.

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