Filme, die es Wert sind gesehen zu werden


Vor einigen Tagen suchte ich mir mal ein paar Filme in der Mediathek zusammen bei denen ich meine, dass sie nicht zu den 08/15 Holywood Produktionen gehören und es sich lohnt den einen oder anderen auf DVD anzusehen.

Darwins AlptraumDarwins Alptraum – der Dokumentarfilm von Hubert Sauper wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. Zu Recht! Die Dokumentation zeigt wie schlecht es den Menschen rund um den Viktoria See geht. Der Nilbarsch ist zu einem Millionengeschäft geworden, zumindest für die Politik und für Waffenhändler. Die Menschen in dort hausen im Dreck. Viele Kinder leben auf der Straße, sie bekämpfen sich gegenseitig, schnüffeln Kunststoff um keine Angst vor dem Schlafen zu haben. Die Männer sterben beim Fischen oder an Aids. Die Frauen prostituieren sich, viele sterben an Aids. Der Hunger ist rund um den Viktoria See groß obwohl genug Fisch vorhanden ist. Der wird nach Europa und in die Welt geflogen, die Menschen dort bekommen nur die ausgelösten Gerippe.

Diesen Dokumentarfilm sollte man sich einmal ansehen, um zu begreifen welche Tragödie sich durch die Globalisierung  abspielt. Tansania ist nur ein Beispiel von zahlreichen anderen Regionen Afrikas in denen die Menschen leiden. Geld verdienen am Fisch nur andere, die Einheimischen gehen gehen leer aus.

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Die Zeit, die man Leben nennt ist ein sehr guter deutschsprachiger Film über einen jungen Mann der vor dem ganz großen Karriere als Pianist stand. Ein tragischer Unfall beraubte ihm dieser Möglichkeit. In eine tiefen Depression entzieht er sich seiner Familie, Freunden und Umwelt und möchte sich das Leben nehmen. Erst Roderick, ein lebenshungrigen jungen Mann der auch an den Rollstuhl gefesselt ist, kann ihn aus seinem düsteren Loch herausziehen und Luca beginnt wieder an seiner Zukunft zu arbeiten.

Ein wirklich gelungener Film, der zeigt wie viel man trotz oder gerade wegen einer Behinderung erreichen kann, wie wertvoll Leben ist und dass es sich lohnt dafür zu kämpfen.

Silentium

Silentium ist die zweite Verfilmung  des Romans von Wolf Haas. Diesmal ist ist der Brenner in der Mozartstadt Salzburg unterwegs. Der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten ist vom Mönchsberg gefallen – es sieht nach Selbstmord aus. Doch der Brenner glaubt nicht an diese Theorie und macht sie auf den Fall zu lösen.

Ein gelungener Film, mit bösen Buben, knallharten Dialogen und spannenden Verfolgungsszenen Zwinkerndes Smiley. Die Kirche und die Mitglieder der Salzburger Schickimicki Szene bekommen ihr Fett weg. Schräg und witzig, mit schönen Bildern auf die Feststadt Salzburg. Wer schwarzen Humor und bitterböse Wortwitze mag, der sollte sich diesen Film ansehen.

 

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