Hörbuchrezension: Ursula Poznanski–Stimmen


UnbenanntUrsula Poznanski – Stimmen

Gelesen von Andrea Sawatzki

6 CDs , Laufzeit 7 h 46 min.

Preis: 19,95 € / 29,90 sFr

Bestellinfo Verlagseite

Verlagstext:

Ein junger Arzt wird tot im Behandlungsraum einer Psychiatrie gefunden. Auf seiner Brust sind kunstvoll bunte Plastikmesser drapiert, und in seinem Hals steckt eine Stahlschiene. Schnell stellt sich heraus, dass der Mann bereits tot war, bevor er von dem Metallstück  durchbohrt wurde. Den Kommissaren Beatrice Kaspary und Florin Wenninger bleibt nichts anderes übrig: Sie müssen alle Personen auf der Station befragen. Doch die Ärzte sind nicht sehr redselig und die Patienten schwer gestört. In dieser bedrückenden Atmosphäre eskalieren die Gefühle, nicht nur die der Patienten, sondern auch die zwischen Florin und Beatrice. Dann stirbt eine Patientin….

Mein Eindruck:

Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln diesmal in einer Psychiatrie. Das private Umfeld des ermordeten jungen Arztes ist schnell durchleuchtet. Den Ermittlern wird schnell klar, dass der Mörder aus der Klinik kommt. Die Gespräche mit den Insassen erweisen sich als schwierig, denn alle leiden unter Psychosen und sind nicht leicht zu vernehmen. In Jasmin, dem schwierigsten Fall der Nervenheilanstalt, sieht Beatrice eine mögliche Zeugin. Leider spricht sie mit niemanden und reagiert nicht auf ihr Umfeld. Doch die Kommissarin gibt nicht auf und findet dann doch noch Zugang zu Jasmins Psyche. Mit Hilfe von Tarot Karten entschlüsselt sie die Signale, die ihr von der junge Frau gegeben werden. Bald ist sie  dem Mörder auf der Spur und gerät selber in höchste Gefahr…..

Der Schauplatz in dem neuen Fall der beiden Salzburger Ermittler ist diesmal eine Nervenheilanstalt. Diese Kulisse hat schon etwas düsteres und unheimliches an sich. Der Autorin vermittelt diesen Eindruck in ihren Worten auch sehr gut. Wer der Tätet ist und das dazu passende Motiv ist lange Zeit nur Spekulation. Das gefiel mir recht gut und hält die Spannung hoch. Die Untersuchungen, die Befragungen und die Dialoge sind abwechslungsreich. Es sind vielleicht etwas zu viele Personen in die Handlung eingebettet. Das zumindest war mein Eindruck, denn ich konnte mich so manches mal beim Zuhören nicht mehr erinnern von wem jetzt gerade die Rede ist. Mit einigen falschen Fährten und Wendungen ist die Auflösung des Falls mit einigen Überraschungen gut gemacht.

Andrea Sawatzki als Sprecherin hat ihre Arbeit wieder gut gemacht. Ihre Stimme ist trotz ihrer ruhigen Art sehr vielschichtig. Sie schafft es Spannung aufzubauen, wo Spannung hingehört und ruhig zu bleiben, wo Ruhe sein soll. Die unterschiedlichen Charaktere spricht sie mit einer feinen Tonart ohne zu viel von sich in die jeweilige Person hineinzulegen.

Fazit:

“Stimmen” hat mir als Hörbuch sehr gut gefallen. Da es sich um eine Autorisierte Lesefassung handelt ist doch einiges gekürzt worden. Das merkt man natürlich beim Zuhören. Es hat mich persönlich aber nicht wirklich gestört und ich fand mich beim Lauschen gut zurecht. Ein gelungener dritter Fall mit dem sympathischen Ermittlern aus Salzburg!

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Herzlichen Dank an den Argon Hörbuch Verlag, dass ich über lovelybooks.de zuhören durfte!

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