Hörbuchrezension: Andreas Gruber–Todesurteil


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Andreas Gruber – Todesurteil

Gelesen von Achim Buch

2 mp3-CDs, Laufzeit ca. 13 h 20 min

Preis: 12,99 € [D] / 14,60 € [A] / 19,90 [sFr] (UVP)

Bestellinfo Verlagseite

Verlagstext:

In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört an einem nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes Inferno tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Snijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Dabei des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien – wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat.

Mein Eindruck:

In Wien taucht die elfjährige Clara nach einem Jahr wieder auf. Sie ist traumatisiert, sie spricht nicht und auf ihrem Rücken prangt Dantes Inferno als Tätowierung. Als Melanie Dietz, die ermittelnde Staatsanwältin, das Mädchen mit ihrem Therapiehund aufsucht, erkennt sie in ihr die Tochter ihrer ehemals besten Freundin. Die Freundschaft zerbrach aufgrund des neuen Ehemannes der Freundin. Recht bald kommt dieser in den Fokus der Ermittlungen, denn Melanie ist überzeugt, dass er etwas mit der Entführung zu tun hat.

Zeitgleich tritt Sabine Nemez ihr Studienjahr an der Akademie des BKA in Wiesbaden an. Mit dem dortigen Ausbilder und Profiler  Marten S. Sneijder hatte sie bereits das “Vergnügen” einer Zusammenarbeit währen einer grausamen Mordserie in München und Wien. Sneijder bearbeitet in dem Kurs ungelöste Mordfälle. Sabine hat rasch die Vermutung, dass alle Fälle so unterschiedlich sie auch sein mögen, miteinander zu tun haben. Auf eigene Faust beginnt sie zu Ermitteln, obwohl ihr Sneijder Alleingänge untersagt hat. Aber die junge Münchner Beamtin hat einen privaten Grund sich den Anordnungen zu wiedersetzen: ihr Freund Eric, Mitarbeiter des BKA, liegt mit einem Kopfschuss auf der Intensivstation, und er hat in diesen Fällen ermittelt und auf etwas Ungeheuerliches gestoßen……

Der niederländische Profiler Marten S. Sneijder und Sabine Nemez begeisterten mich schon in ihrem ersten gemeinsamen Fall Todesfrist. Andreas Gruber ist auch mit dem neuen Fall wieder ein komplexer Thriller geglückt, dessen Ermittlungen sich nicht nur an einem Ort abspielen. Besonders spannend finde ich, dass man als Leser bzw. als Zuhörer die Verbindungen zwischen den Fällen für lange Zeit nicht ausmachen kann und nur durch Spekulationen vorangetrieben wird. Auch die unterschiedlichen Ermittlerteams halten die Spannung hoch. Auf der einen Seite Marten S. Sneijder, der sich in die Psyche des Mörders hineinversetz und seine Studenten, die die grausamen Morde analysieren. Auf der anderen Seite Frau Dietz und ihr Wiener Kripo Kollege, die die Hintergründe der Entführung des Mädchens auf klassische Ermittlerarbeit zu lösen versuchen. Der Autor schickt einen für lange Zeit geschickt zwischen diesen beiden Geschehen hin und her.

Achim Buch ist ein genialer Erzähler. Mit seiner charismatischen männlichen Stimme gibt er der Handlung seine eigene Note. Klasse wie er das niederländische Deutsch Sneijders oder das Wienerische eines Verdächtigen spricht. Buch setzt seine Artikulation immer gekonnt ein, mal spannend, mal schleppend, mal temporeich, immer der Handlung und Situation angepasst. Ein Zuhörvergnügen auf höchstem Niveau!

Fazit:

Ein großartiger Thriller voller Tempo, Spannung und Abwechslung mit einem genialen Ermittlern – Fortsetzung erwünscht !

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Herzlichen Dank an der Hörverlag!

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