Hörbuchrezension: Tania Blixen–Jenseits von Afrika


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Tania Blixen – Jenseits von Afrika

Gelesen von Nina Hoss

2 mp3-CDs, Laufzeit ca. 13 h

Preis: 19,99 € [D] / 22,50 € [A] / 29,90 [sFr] (UVP)

Bestellinfo Verlagseite

Verlagstext:

Die Majestät des Hochlands, die unendliche Weite der Steppe und ihre Bewohner ziehen die Dänin Tania Blixen augenblicklich in den Bann, als sie sich 1914 im kolonialen Britisch-Ostafrika niederlässt und eine Kaffeeplantage gründet. In eindrucksvollen, farbigen Bildern beschreib sie die märchenhaft-mystische Atmosphäre eines vom Untergang bedrohten Paradieses.

Mein Eindruck:

“Jenseits von Afrika” ist der Autobiographische Roman von Tania Blixen indem sie die Zeit beschreibt, die sie auf dem Schwarzen Kontinent verbracht hat. Sie schildert ihr Leben auf der Farm, mit den Völkern die auf und um ihr Land leben. Dem Kampf gegen Plagen die die Ernte vernichtet haben und schließlich ihre Existenz in Afrika zum Scheitern brachten.

Angetan durch das schöne Coverbild und das Nachwort von Ulrike Draesner über Tania Blixen und ihren Roman, freute ich mich sehr auf das Hörbuch. Meine Erwartung in die Erzählung war sehr hoch und wurde leider nicht erfüllt. Nina Hoss als Sprecherin hat zwar eine angenehme Stimme, konnte mich aber absolut nicht fesseln. Das lag wohl aber auch an der Erzählung an sich.  Bei Begegnungen mit wilden Tieren stelle ich mir vor, dass das Adrenalin das Blut zum Kochen bringt und das Herz schneller zu schlagen beginnt. Aber weder in der  Geschichte noch in der Vorleserin konnte ich dieses spannende Gefühl ausmachen. Ich hatte so manches mal den Eindruck, Tania Blixen war als Person kalt wie Eis und die Sprecherin trug mit immer gleicher Stimmlage nicht dazu bei mir diesen Eindruck zu nehmen. Die rituellen Feiern, die Safaris, der Tod, alles hatte sich für mich gleich farblos und eintönig angehört ohne Emotion, ohne Freude, ohne Spannung, ohne Trauer. Schade eigentlich, wobei ich durchaus der Meinung bin, dass es an der Art wie der Roman geschrieben ist lag, dass mir das Zuhören kein Vergnügen bereitet. Von der Vorleserin war da wohl auch nicht mehr herauszuholen.

Fazit:

“Jenseits von Afrika” war für mich endtäuschend. Erwartet habe ich mir eine Erzählung mit vielen Emotionen, sei es durch das harte Leben in Afrika oder den Begenungen mit den fremden Menschen und Völkern. Besonders gefehlt haben mir die Gefühlsregungen aber wenn die wilden Tiere ins Spiel kamen, das war so eiskalt und verroht. Vielleicht war die Autorin gerade wegen dem harten Leben in Kenia so geworden, mir gefiel die leidenschaftslose Art wie sie ihr Leben in Afrika beschreibt nicht. Nina Hoss’ Stimmfarbe ist schön, ihr Vorlesen ist mir aber auch zu Monoton und hatte kaum erkennbare Emotionen und Veränderungen in der Tonlage.

Von mir gibt es dafür nur Rote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an der Hörverlag!

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