James Carol–Broken Dolls


Jefferson Winter, ein neuer Profiler am Ermittler-Himmel, war schon seit vergangenem Herbst auf meiner “Want to read”-Liste.

Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

James Carol

Broken Dolls – Er tötet ihre Seelen

Ein Fall für Jefferson Winter

Deutsche Erstausgabe – 384 Seiten

ISBN 978-3-423-21550-3  / € 9,95 [D], € 10,30 [A]

Die Geschichte:

In London ermittelt Scotland Yard gegen einen grausamen Psychopaten. Bereits vier junge Frauen wurden entführt, für längere Zeit an einem unbekannten Ort festgehalten und gefoltert. Bevor der Täter seine Opfer wieder frei lässt führt er eine Lobotomie an ihnen durch. Alle Frauen sind zwar am Leben, aber ihr Leben ist vorbei. DI Marc Hatcher ruft Jefferson Winter zu Hilfe um zu verhindern, dass noch mehr junge Frauen verschwinden und ihnen das gleiche Schicksal droht wie den bisherigen Opfern. Den Profiler erwartet eine schwierige Aufgabe, denn ihm und der Polizei ist klar: der Täter wird bald wieder zuschlagen! Wie schnell, dass sollten sie bald schon erfahren…..

Mein Eindruck:

Jefferson Winter ist echt ein cooler Typ, etwas eigen und speziell, aber gerade das macht ihn so interessant.  Charakterlich würde ich ihn mit Sherlock Holmes vergleichen, denn auch ein Hang zum Sarkastischen gehört zu Winters Persönlichkeit. Sein Äußeres ist definitiv anders ausgefallen als ich es mir erwartet habe, seine Abstammung sowieso: er ist der Sohn eines Serienkillers. Was ihn auch zu seiner Obsession treibt ebendiese und andere Mörder dingfest zu machen. Das ganze fand ich recht interessant an seiner Person. Ab und zu hatte ich aber schon den Eindruck der Autor macht eine Art Superhelden aus ihm.

Die Handlung an sich versprach eine gute und spannende Geschichte zu werde. Anfangs war es das auch durchaus, besonders da man  nicht nur aus der Sicht des Profilers sondern auch aus dritter Sicht liest. Leider konnten mich gerade die Szenen die sich nicht um den Ermittler drehten bald nicht mehr fesseln, es lief bald immer gleich ab. Zum Ende hin kamen dann doch noch einige überraschende Wendungen die der Geschichte wieder stellenweise Substanz gaben. Durchzogen mit manchmal recht grotesk anmutendem Ablauf in der meine Gedanken mit “ne oder” ein großes ? hinterließen. Was ich damit ausdrücken will ist, dass man aus einem coolen speziellen Typen keinen Superhelden machen muss der mit 160 Sachen mit einem Maserati durch einen Schneesturm rast – wie weit kommt da ein Normalo?

Mein Fazit:

Eine Geschichte die Spannungspotenzial hätte, es leider für mich nicht so recht umsetzten konnte.

Jefferson Winter bekommt für seine Ermittlung von mir Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Vielen Dank an dtv und  logo_normal. Das Buch habe ich beim Advent-Gewinnspiel gewonnen.

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