Neuseelandreise 2014–Teil 4


Tag 19:  Wananaka

Früh am Morgen fuhren wir in Richtung Rasperry Creek um ein Stück des Rob Roy Tracks zu wandern. Die Strecke entpuppte sich aber wieder als Gravel Road und wäre noch einige Zeit so weiter gegangen, also kehrten wir wieder um und fuhren in die entgegengesetzte Richtung an den Lake Wananaka. Hier spazierten wir am Uferweg entlang und hatten ein tolles Panorama über den See und auf die Hügel vor den Bergen. Danach begaben wir uns noch auf den Mt. Iron, dem Hausberg Wananakas. Von dort bietet sich ein grandioser Rundumblick über die weiten Flächen des Tales und den großen See. Ein Bummel durch die Boutiquen der netten kleinen Stadt beendete unseren Vormittag. Nachmittags vergnügten wir uns noch in der Puzzle World – hier ist alles Schein.

Tag 20: Ab nach Queenstown

Bei Regen fuhren wir entlang des Cardrona River bis nach Arowtown, ein nettes Städtchen mit historischen Gebäuden und netten Souvenirläden. Von dort ging es weiter zu unserem Tagesziel Queenstown. Hier quartierten wir uns erst mal schnell im Top 10 Holidaypark ein, denn in Queenstown ist schon mehr los. Ein Bummel durch die Stadt, ein Abstecher nach Jackson Point und den Kelvin Heights beendete den heutigen Tag. Gekocht wird auch nicht, heute wird auswärts gegessen.

Tag 21: Queenstown

Den ersten Abschnitt auf den Berg erreichten wir über die Gondelbahn in Queenstown. Von hier machten wir uns auf den Weg zum Ben Lomond Sattle. Ganz dort hin kamen wir dann aber doch nicht, weil Göga meinte, einen besseren Weg gefunden zu haben. Anfangs war er auch noch ganz in Ordnung, ein ausgetretener Schafweg über den Grad der Berge in der Ben Lomond Scenic Reserve. Später wurde es aber einfach nur noch schwierig, weil es doch zu viel Geröll und zu steile Abhänge gab. Also wieder zurück und über den ursprünglichen Weg, den man sowieso wieder zurück gehen hätte müssen bis zur Bergstation. Dort eine kurze Pause mit köstlichem Himbeer-Bananensmoothie und weiter über eine steile Bergstraße ins Tal. Anschließend noch ein Abstecher zur Mutter des Bungee Jumps – der Kawarau Bridge. Zum Abschluss noch Shopping bei Kathmandu – einem grandiosen Outdoorausstatter den es bei uns nicht gibt.

 

Tag 22: Es geht nach Dunedin

Heut machten wir uns auf den Weg nach Dunedin. Durch den Karawau Gorge folgten wir der Route 6 bis nach Cromwell und dann weiter die Route 8 über Alexandra bis an die Küste wo wir der Route 1 bis nach Dunedin folgten. Die Fahrt war zwar recht unspektakulär bot aber landschaftlich durchaus Abwechslung. Die Karawau Gorge ist eine steinige Schlucht die sich dann in eine weite Ebene verwandelt. Bis nach Alexandra hat es sehr den Anschein im wilden Westen unterwegs zu sein. Die Knobby Ranges ab Alexandra machen seinem Namen alle Ehre, große steinige und felsige Weidelandflächen mit kleineren und größeren Canions. Später wird das Land immer Grüner und Hügeliger, jetzt sind wir im richtigen „Schafland“ angekommen. In Dunedin suchen wir erst einen Campingplatz für die Nacht, danach spazieren wir durch den wunderschönen Botanischen Garten und machen einen Bummel durch das Zentrum der Universitätsstadt.

Tag 23: Küstengeflüster

Früh am Morgen fahren wir hinaus in die Otago Peninsula um die Albatros Kolonie und das Schloss auf der Halbinsel zu besuchen. Die Albatrosse lassen wir recht schnell hinter uns, treibt uns der Wind doch lieber in die Wärme des Wohnmobils und fahren zum einzigen Schloss in Neuseeland. Über die wunderschöne Highcliff Road erreichen wir das Larnach Castle, von dort hat man einen grandiosen Blick in die Bucht vor Dunedin. Unser Tagesziel heute ist Oamaru. Teils mit Abstechern über schöne Küstenstraßen, teils der Route 1 machen wir uns auf den Weg nach Norden. In Moreaki machen wir kurz halt um die Moreaki Boulders am Strand zu bestaunen – auch hier hält uns der eiskalte Wind von einem längeren Aufenthalt ab. In Oamaru quartieren wir uns im Top 10 Holidaypark ein. Zu Fuß erreichen wir von dort durch den wunderschönen Stadtgarten das Zentrum der Stadt.

 

Tag 24-26: Von Oamaru bis Christchurch

Wie immer sind wir früh morgens unterwegs. Bevor es weiter in Richtung Norden geht spazierten wir noch über die Klippen von Oamaru hinaus zu den Brutplätzen diverser Seevögel. Eigentlich ist die Gegend für ihre Pinguinkolonie bekannt, allerding war der Park noch geschlossen und die Tierchen ruhten in ihren Nistkästen.

Die vorletzte Nacht verbrachten wir in Geraldine, einem kleinen schottisch angehauchtem Dorf etwa eine Stunde südlich von Christchurch. Auf dem Weg dorthin passierten wir erst noch Timaru, ein kleines Städtchen mit historischen Gebäuden und netten Boutiquen.

Ruhig verlief unser letzter Tag auf Neuseelands Südinsel. Den letzten Stunden verbrachten wir in Christchurch, machten noch einen Abstecher in die Innenstadt und verabschiedeten uns mit viele neuen Eindrücken nach Bangkok.

 

Tag 27-30: Bangkock

Bangkok kann man sehr gut mit dem Skytrain erkunden. Für eine Tageskarte zahlt man gerade mal 120 Baht – etwa 3 Euro. Die Tempel, Märkte und Einkaufszentren sind unglaublich schön und ein Erlebnis, die Menschenmassen nach fast vier Wochen Neuseeland fast erdrückend. Das Essen in den Garküchen duftete zwar köstlich, trotzdem kauften wir dort nur frisches Obst und Kokosnüsse. Wir wollten unseren Magen einfach keinem Risiko aussetzten. In den Zahlreichen Restaurants kann man auch gut und günstig essen.

 

Fazit Campingplätze: Der Top 10 Holidaypark in Wanaka liegt sehr schön an einem Hang. Die Ausstattung ist gut, die Räumlichkeiten sind sauber. Der Top 10 Holidaypark in Queenstown ist sehr sauber, das Zentrum zu Fuß gut erreichbar. Der Holidaypark in Dunedin ist etwas außerhalb vom Zentrum, schon etwas älter aber alle Einrichtungen sind sauber gehalten. Ein netter Park zum Spazieren gehört zum Gelände. Der Top 10 Holidaypark in Oamaru liegt schön am Stadtgarten und die Einrichtungen sind sauber. Der Kiwi Holidaypark in Geraldine ist sehr familiär, sauber und preislich recht günstig. Auch der Kiwi Holidaypark in Christchurch ist wunderschön, sauber, preislich ok und nicht weit vom Flughafen entfernt.

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