Neuseelandreise 2014- Teil 1


Hallo ihr Lieben,

hier berichte ich euch so nach und nach von unserer diesjährigen Reise nach Neuseeland Smiley

Die Anreise

Die Anreise mit Emirates von München über Dubai via Melbourne verlief nahezu problemlos. Die Transferzeit in Dubai hielt sich mit 3,5 Stunden in passabler Zeit. Das Essen war ok, die Crew freundlich und bemüht, zu schaffen machte uns aber die über die Maßen kalt eingestellte Klimaanlage – Anorak und Sturmhaube wären da durchaus angebracht gewesen ;-).

In Auckland kurierten wir den Jetlag für eine Nacht im Kiwi Airporthotel aus. Zuvor entdeckten wir noch ein nettes Lokal in der Nähe, das besonders von Einheimischen frequentiert wird. Tot müde aber glücklich vielen wir recht zeitig in einen entspannten Tiefschlaf, der uns dann in der Früh wieder fit wie das blühende Leben unsere Reise erst so richtig beginnen ließ…..

 

Tag 1: Heading North

Nach der Übernahme unseres Camper Vans und einem ersten Einkauf von Lebensmitteln ging es Richtung Norden. Nachdem wir den eher starken Stadtverkehr in Auckland gut hinter uns gebracht haben, fuhren wir entlang der Küstenstraße bis nach Whangarei. Von dort wieder hinaus zum Meer. Die Straße führt auf und ab mit herrlichen Ausblicken über die traumhaft schönen Buchten. Über eine staubige Verbindungsstraße erreichten wir den kleinen Ort Whananaki, hier liegt ein wunderschöner Holidaypark direkt am Meer. Die Besitzer sind sehr freundlich und wir hatten bereits beim Check in mächtigen Spaß!

Tag 2: Whananaki und Matauri Bay

Die Vögel begleiten uns in den Tag und ein alter knorriger Baum leistet uns Gesellschaft. Nach dem Frühstück machen wir uns recht bald auf den Weg Richtung Russel um in Okiato die Autofähre nach Opua zu erreichen. Die Strecke nach Russel führt uns entlang der Küste über zahlreiche Serpentinen mit vielen auf und abs dahin. Belohnt wird man mit grandiosen Ausblicken über diverse Buchten, aber auch das Hinterland hat seine reizvollen Seiten – Milchkühe finden hier zu Hauf die Besten Futterplätze! In Okiato haben wir zu dieser frühen Saison schnell einen Platz auf der Fähre ergattert. In wenigen Minuten legt das Schiff auch schon wieder auf der anderen Seite der Bucht in Opua an. Der Landweg hätte uns mindesten 1.5 Stunden gekostet. In Kaikohe machten wir dann eine Radtour über das Land. Der Trail hat uns in einem Video total begeistert und wir wollten den unbedingt fahren. Die Fahrräder waren ok, der Preis war ganz schön ordentlich, dafür fuhr uns der Vermieter zum Ausgangspunkt des Trails und holte uns am Zielpunkt wieder ab. Leider hat der Trail nicht ganz so unseren Erwartungen entsprochen, sah das Ganze im Video doch spektakulärer aus. Erst später erfuhren wir, dass das Video ein Zusammenschnitt mehrere Trails war. Für die Nacht quartierten wir uns im Hollidaypark Matauri Bay ein, der liegt ganz unten am Strand, man hat einen tollen Ausblick und im Moment ist es noch recht ruhig. An das Kochen im Camper muss ich mich allerdings erst gewöhnen, aber das Essen viel ganz passabel aus: Stir Fry mit Lachs, Reis und Salat.

Tag 3: Pahia und Orewa Beach

Nach einem spektakulären Sonnenaufgang in Matauri Bay machten wir uns recht bald wieder auf gen Süden. In Kerikeri besuchten wir einen traditionellen Farmersmarket. Hier bekamen wir auch leckeres selbstgebackenes Brot wie wir es von zu Hause gewohnt sind. Mit frischem Obst und einem köstlichen Limoncello Crema ging die Fahrt dann weiter. In Pahia genossen wir unser erstes Eis bei 22° zur Mittagszeit. Weiter führte uns die Fahrt zurück die Coast Hauptstraße von Hikurangi nach Whangarei. Etwas außerhalb von Wolleys Bay führt ein kurzer aber schöner Wanderweg über die Klippen und man hat einen unglaublichen Blick über die Wale Bay. Nach einem kurzen bade Stopp in der Matapouri Bay fuhren wir bis Orewa Beach und bezogen Quartier im dortigen Holidaypark. Nach einem köstlichen Dinner im Ship & Anchor vielen wir müde aber glücklich in einen erholsamen Schlaf.

Tag 4: Auckland und Waiheke Island

Nachdem es in der Nacht etwas geregnet hatte, dachten wir nicht dass der Tag so schön werden würde. Bereits am Morgen war es mit 15° angenehm warm. Ziel am heutigen Tag war ein Ausflug auf Waiheke Island. Die Insel liegt vor den Toren Aucklands und ist ein Schätzchen für Natur- und Weinliebhaber. Die Island Ferry brachte uns in 35 min. recht flott auf die Insel. Wir buchten ein Kombiticket Fähre/Bus um auf der Insel mobil zu sein. Die Onetangi Bay war unser erstes Ziel, hier genossen wir eine mitgebrachte Jause am Strand unter einem verkrüppelten alten Chrismastree. Danach entdeckten wir noch einen wunderschönen Weingarten und hatten unsere erste Weinverkostung von Neuseeländischem Wein. Nicht nur der Wein hat uns geschmeckt, auch die 380° Aussicht über die Bay war atemberaubend. Zurück in Auckland machten wir noch einen Abstecher in einen großen Souvenierladen. Hier bekommt man viele schöne und einzigartige Dinge „Made in New Zealand“. Die Nacht wollten wir dann außerhalb von Auckland verbringen und fuhren weiter Richtung Süden. In Hurua Falls kann man in einem DOC Campingplatz übernachten. Dort verbrachten wir unsere erste FREE Camping Nacht auf Neuseeländischem Boden.

 

Fazit der Holidayparks bisher: Sowohl Whananaki als auch Matauri Bay sind schon eher alt, die Duschen in Matauri sind noch etwas älter und ungepflegter als in Whananaki hier gibt es wenigstens saubere Fußmatten wo man draufstehen kann. Beide Campsites punkten durch ihre tolle Lage direkt am Strand, wobei Whanaki hier eindeutig die Nase vorne hat. Die Besitzer im Whananaki sind aber dermaßen Sympathisch und Nett dass dieser Punkt eindeutig an Whananaki geht. Preislich liegen beide Campingplätze in etwa gleich auf und zählen mit ca. 18 NZD pro Nacht/Person für Powert Site zur eher teuren Sorte. Der Platz in Orewa Beach ist nicht nur durch die Lage Top, auch was die Sauberkeit in allen öffentlichen Räumen betrifft gehört dieser Campingplatz zu den Schönsten und Besten auf der gesamten Runde. Auch preislich war er mit 40 NZD durchaus in Ordnung. Für eine günstige und ruhige Abwechslung sorgte die Nacht im DOC Hurua Falls – mit Camper ein absoluter Traum.

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