Soraya Alekozei–Sie konnten mich nicht töten


Hallo ihr Lieben,

Soraya Alekozei, geboren und aufgewachsen in Afghanistan, wird bei einem Sprengstoffanschlag in ihrer alten Heimat lebensgefährlich Verletzt. Wochenlang liegt sie im Koma und kämpft sich zurück ins Leben. Sie konnten mich nicht töten ist ihre Lebensgeschichte.

001Soraya Alekozei  Sie konnten mich nicht töten

Als Afghanin im Einsatz für die Bundeswehr

Autobiographie

270 Seiten – Preis € 18,00 [D], 18,50 [A]



Soraya Alekozei wuchs in einem behüteten Elternhaus in Afghanistan auf. Liebe, Gastfreundschaft und soziale Freundlichkeit prägten ihre Kindheit. Niemals wäre ihr in den Sinn gekommen, dass diese menschlichen Grundsätze in ihrem Land eines Tages nicht mehr gelten würden. Als sie ihre große Liebe Wali heiratet zieht sie zu ihm nach Deutschland. Doch das Heimweh ist zur stark. Zurück in Kabul bringt sie ihr Studium zu Ende und lebt mit ihrem Sohn in einer schönen Wohnung in der Hauptstadt. Allmählich verändert sich die politische Situation in Afghanistan. Die Russen nehmen den Staat ein und ihr Mann wird als Landesverräter gesucht. Für Soraya ist es nicht mehr sicher in ihrer Heimat und so flüchtet sie mit ihrem Sohn wieder nach Deutschland. Schweren Herzens lässt sie den Rest ihrer Familie zurück. Nach den Russen übernehmen die Taliban das Land, eine Rückkehr ist nicht absehbar. Erst als die Deutschen als Friedenstruppe in das Land am Hindukusch ziehen, sieht Soraya für sich die Zeit gekommen: sie geht als Dolmetscherin und Übersetzerin der Bundeswehr in ihre alte Heimat. Geschockt was aus dem Land geworden ist versucht sie mit viel Idealismus den Menschen, besonders den Kindern, zu helfen bis ein heimtückischer Anschlag alles verändert……

Frau Alekozei ist es mit ihrer Autobiographie gelungen ein ziemlich reales Bild ihrer Heimat zu schaffen. Man lernt das Land und die Leute gut kennen. Besonders das “alte” Afghanistan zeigt, dass es weltoffene, moderne aber doch mit Traditionen verbundene Menschen beheimatet. Es gab einige Abschnitte in ihren jungen Jahren, der sehr viel Mut erforderte und die sie gut gemeistert hat. Am meisten Mut zeugt aber ihr Einsatz in ihrer alten Heimat als Bundeswehr Offizier, unbürokratisch und ohne viele Umwege hilft sie den Menschen in ihrer großen Not. Sie verschönt nichts, weder die Korruption in den verschiedensten Lagern, noch das Elend, noch das Leid das über die Truppen kommt und ihre eigene Hilflosigkeit in solchen Situationen.

Man möchte vielleicht denken, dass sie gerade in Bezug auf ihre alte Heimat etwas naiv handelte weil ihr nicht klar war, dass es das Land so wie sie es kannte nicht mehr gibt. Die freundlichen weltoffenen Menschen gibt es nur noch beschränkt, und diese leben selber in ständiger Angst vor Anschlägen. Aber gerade soziale Menschen wie Soraya sehen gerne nur das Gute im Menschen. Wenn man sein Heimatland so stark im Herzen hat wohl noch mehr. Wenn man die momentane Lage im Nahen Osten ansieht, hofft man nicht das sich die Geschichte wiederholt!

Die Illustrationen in der Buchmitte bereichern diese Autobiographie sind sie doch Zeugen von guten und schönen Zeiten die die Autorin in ihrer Heimat hatte.

Soraya Alekozei hat mir mit ihrem Buch das Land und die Leute näher gebracht, war es für mich doch nur ein Punkt auf der Landkarte und nur durch die Schreckensherrschaft der Taliban bekannt. Ich vergebe dafür Rote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose

Danke an Vorablesen und den Econ-Verlag, dass ich das Buch vorab lesen durfte!


Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s