Stuart MacBride–Das 13. Opfer


Hallo ihr Lieben,

wieder einmal entdeckte ich einen für mich neuen Autor in der weiten Schriftstellerwelt. Für viele ist Stuart MacBride kein Unbekannter, hat er doch schon eine erfolgreiche Polizei-Thriller Reihe geschrieben. Ich kannte ihn vorher nicht. Das blutige Cover und der Klappentext machten mich aber neugierig und so wanderte das Buch zu meinen Entlehnungen.

9783442479696

Stuart MacBride

Das 13. Opfer

Thriller

605 Seiten

Die Geschichte:

In Schottland ermittelt eine Spezialabteilung seit Jahren gegen den sogenannten Gratulator. Er entführt junge Mädchen vor ihrem 13. Geburtstag und foltert sie auf grausamste Art zu Tode. Auch DC Ash Handerson ist Teil der Spezialabteilung. Niemand weiß, dass auch seine älteste Tochter Rebecca Opfer des Serienmörders ist. Denn DC Handerson hat es niemandem gesagt. Zu viel steht für ihn auf dem Spiel, wenn er von dem Fall abgezogen wird. Seit fünf Jahren bekommt er bereits an jedem Geburtstag Rebeccas ein grausames Bild, und jedes neue Bild ist noch grausamer und quält ihn auf unglaubliche Weise. Auch die Eltern der anderen Opfer werden jährlich zu den Geburtstagen ihrer ermordeten Kinder mit einer selbstgebastelten Geburtstagskarte “beglückt” um das Leiden ihrer Mädchen zu sehen und nie zur Ruhe kommen zu können. Als auf einem einsamen Stück Land im Park erste Leichen ausgegraben werden, zieht sich die Schlinge um den Gratulator immer enger. DC Handerson ist dem Mörder sehr nahe, er ahnt nur nicht wie nahe  und welche Konsequenzen es für ihn haben wird…….

Mein Eindruck:

Anfangs wusste ich nicht klar, was ich von dem Roman halten soll. Allmählich wurde ich aber mit dem doch etwas schräg schwarzen Humor MacBrides warm. Die Charaktere sind sehr extrem gehalten. Da ist DC Handerson der anfangs einen recht passablen Eindruck vermittelt. Ein geschiedener Cop, der noch nicht ganz klar kommt mit seinem neuem Leben in einer Bruchbude und der durch den brutalen Mord an seiner ältesten Tochter psychisch sehr angespannt ist. Das war für mich so in Ordnung, später kam allerdings noch eine sehr brutale Art durch. Das fand ich wiederum nicht so prickelnd. Aber ok schräge durchgeknallte Typen sind wohl das Markenzeichen des Autors. Auch die Kriminalpsychologin ist ein extremer Charakter. So schräg und verpeilt. Spätestens ab dem Zeitpunkt wo sie in Erscheinung tritt hat das Lesen etwas peinliches, denn man kann sich das Lachen einfach nicht verkneifen, auch wenn die Handlung ganz und gar nicht zum Lachen ist!

Mir hat der Roman alles in allem ganz gut gefallen, auch wenn er gespickt mit all zu viel schwarzem Humor ist. Etwas viel Brutalität und Gewalt ist allerdings vorhanden. Wen dies nicht abschreckt sollte das Buch lesen und sich seine eigene Meinung bilden!

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