Rupertiwinkel Radweg


 

Hallo ihr Lieben,

heute wollte ich euch wieder einmal eine ganz tolle Radrunde vorstellen – mit Bildern und so. Leider sind die Fotos heute in die Hose gegangen weil mein Kopf, der wie bei jedem Menschen für das Denken und daran Denken zuständig wäre, etwas entscheidendes vergessen hat. Nämlich, dass die beste Kamera nicht funktioniert wenn man ihr keinen Saft – also Akku – einschiebt um diese zum Laufen zu bringen. Nun ja, Bilder von dem tollen Radweg könnt ihr euch hier ansehen. Wirklich eine schöne Runde, nicht sehr steil, aber ordentlich lang – 62 km. Bei uns wurden allerdings 78 km daraus! Und das kam so:

Kennt ihr das auch? Man besorgt sich eine Karte, in diesem Fall eine Radkarte. Der Mann kuckt sich diese als Beifahrer im Auto in aller Ruhe an und zählt auf welche Ortschaften der Radweg kreuzt. So weit so gut. Auto wird in einem der Orte geparkt, Räder werden ausgepackt, Proviant und Getränke werden eingepackt, die Radler machen sich fertig und los geht’s. Der Radweg ist die ersten 25 km gut ausgeschildert, alles läuft wie am Schnürchen. Dann die ersten Probleme: “Wo geht’s weiter?”, ich: “Schau doch mal auf der Karte nach!”, Mann: “Die liegt im Auto, die nehme ich doch nicht mit!” – ja klar, im Auto können wir sie ja auch gut gebrauchen. Also bei km 25 schon mal den ersten Umweg entlang der Landstraße, weil in welche Richtung wir wollen wissen wir ja.

Endlich wieder auf dem richtigen Weg, es geht weiter nach Laufen. Ein wirklich schönes Grenzstädtchen zu Österreich. Da wollte ich eigentlich Fotos machen, dann ist mir das Malheur mit dem Akku aufgefallen. Hab mich sehr geärgert, das Städtchen hat wirklich einiges zu bieten. Soweit alles ok. Also wieder zum Radweg, jetzt das nächste Problem, wir fanden zwar die Beschilderung kamen aber nicht dorthin wo wir wollten, also noch einmal eine Ehrenrunde durch Laufen. Allmählich wurde es auch warm. Endlich fanden wird den Weg entlang der Salzach in Richtung Freilassing – 1 Stunde wieder ohne Zwischenfall geschafft juhu!

In Freilassing war’s dann wirklich soweit, dass wir uns total verhedderten und drei mal an der gleichen Stelle vorbei kamen. Nun, Frau traut sich ja nach dem Weg fragen, Männer tun das recht ungern, zumindest meiner. Auskunft funktioniert, Radweg gefunden. Keine 5 km weiter schon wieder das gleiche Problem – der Weg ist nicht mehr ausgeschildert. Frau fragt wieder, Mann hört sich die Wegbeschreibung genau an und fährt probt in die falsche Richtung weil das hat der Auskunftgeber vorhin so gesagt, was natürlich nicht stimmte! Nach 60 km hatten wir endlich wieder Sichtkontakt zum Radweg, machten auch mal eine 20 min. Trinkpause und fuhren dann wie Maschinen – nicht denken nur tun – weiter bis zum Auto.

Ich sag’s euch! Eine tolle Runde, allerdings sollte man die Radkarte nicht im Auto liegen lassen! Zwinkerndes Smiley

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