Buchrezension: Alexis Ragougneau–Die Madonna von Notre-Dame


Hallo ihr Lieben,

heute habe ich wieder eine Buchrezension für alle Bücher- und Lesefreunde.

Auf vorablesen wurde dieser Debütroman vorgestellt und ich hatte das Glück ein Exemplar zu erhalten. Mein Dank an vorablesen und an den List-Verlag!

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Alexis Ragougneau

Die Madonna von Notre-Dame – Ein Fall für Pater Kern

Krimi

249 Seiten

Preis € 14,99 [D], € 15,50 [A]

Die Geschichte:

In der Kathedrale Notre-Dame wird eine ganz in Weiß gekleidete junge Frau leblos aufgefunden. Bald ist klar, dass sie nicht eines natürlichen Todes gestorben ist. Die Ermittlungen beschränken sich auf einen jungen christlichen Fanatiker mit dem die Tote einen Tag vorher eine unangenehme Begegnung hatte. Als der Verdächtige in der Untersuchungshaft Selbstmord begeht wird die Akte geschlossen. Für die Justiz ist der Fall geklärt. Nur Pater Kern hat seine Zweifel an der Schuld des Verdächtigen. Hat ihm der Landstreicher Kristof doch seine Beobachtung in der Mordnacht mitgeteilt. Da der jungen Staatsanwältin, die mit dem Fall vertraut war, die Hände gebunden sind, macht sich der Pfarrer allein an die Ermittlungen um den wahren Täter zu finden und kommt einer Ungeheuerlichkeit auf die Spur…..

Mein Eindruck:

Alexis Ragougneau ist Theaterautor und wurde für seine Stücke auch schon mehrfach ausgezeichnet. Das merkt man auch in dem Buch. Hatte ich anfangs noch den Eindruck einen Krimi zu lesen, verstärkte sich immer mehr das Gefühl ein Theaterstück vor sich zu haben. Was nicht negativ zu betrachten ist. Die Handlung ist einfach, die beteiligten Personen sind sehr real. Spannung ist nicht wirklich zu verspüren, trotzdem ist in entscheidenden Momenten eine gewisse Dramatik eingebaut. Das braucht dieses Buch aber unbedingt, auch wenn der Schreibstil gut ist, wäre die Geschichte ohne die Dramatik nur eine Geschichte die man vielleicht gar nicht zu Ende lesen würde weil einem Krimiliebhaber das gewisse Etwas abgeht.

Der Autor hat in dem Roman nicht mit Pariser Klischees gegeizt, vom dreckigen Clochard bis zu den verruchten Bewohnern des Viertels Moulin Rouge ist alles dabei. Auch bei den beteiligten Personen gibt es die unterschiedlichsten Charaktere. Da wäre der kleine ermittelnde Priester, der mit sich und der Kirche hadert; die Staatsanwältin, der der Fall durch eigene Erfahrungen in der Jugend sehr am Herzen liegt; die verschiedenen männlichen Protagonisten, denen das Machohafte Gehabe in jeder Gesellschaftsschicht angelastet wird. Ab und an geht es auch recht verrucht zu. So wie man sich Paris und das Leben in dieser Stadt eben vorstellen kann. Alles passend zum Stil des Autors, wie ein Theaterstück eben.

Mein Fazit:

Man treibt beim Lesen so mit wie auf einem trägen Fluss. Die Handlung ist flüssig und gut zu lesen ohne wirklich große Überraschungen. In welchen Kreisen der Täter zu suchen ist, offenbart sich eigentlich schon im Klappentext. Für Leser die einen entspannten Krimi mögen.

Für dieses Debüt gebe ich Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Vielen Dank an logo vorablesen Variante dass ich das Buch vorab lesen konnte!

 

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