Rezension: James Patterson–Unlucky 13


Hallo ihr Lieben,

James Patterson hat wieder einen neuen Women’s Murder Club Thriller heraus gebracht und ich hatte das Glück ihn im englischen Original auf logo vorablesen Variante zu gewinnen.

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James Patterson

Unlucky 13

A Women’s Murder Club Thriller

384 Seiten

Erschienen bei randomhous.co.uk

Die Geschichte:

Auf der Golden Gate Bridge passiert ein Autounfall. Clair Washburn, die ärztliche Leichenbeschauerin, ruft ihre Freundin Detektive Lindsay Boxer zum Unfallort, denn die Art wie die Insassen zu Tode gekommen sind, lässt an einen normalen Unfall zweifeln.

Lindsay und ihrem Partner Rich Conklin sind von dem Zustand der Opfer geschockt: alle drei Personen hatten ein großes Loch im Bauch, hervorgerufen durch eine Bombe. Den Ermittlern ist es ein Rätsel um welche Art von Bombe es sich hierbei handeln könnte. Fest steht, dass die Opfer nicht verkabelt waren. Da ein terroristischer Hintergrund nicht auszuschließen ist, wird das FBI hinzugezogen.

Tage später wird dem Ermittlerduo ein unscharfes Bild vorgelegt. Es zeigt die frühere Praktikantin des SFPD und Geliebte des psychopathischen Frauenmörders Randy Fish – Mackie Morales. An sie hat niemand in der Polizeistation gute Erinnerungen, hat sie doch die ganze Truppe genarrt und drei Menschen für ihren Geliebten getötet. Zwar konnte sie verhaftet werden, ihr ist aber die Flucht gelungen und untergetaucht.

Lindsays Freundin Cindy Thomas, eine erfolgreiche Gerichtsreporterin wittert die Story ihres Lebens und macht sich auf die Suche nach der Mörderin um der Polizei zu helfen sie zu verhaften und ein Exclusivintevew von Morales zu bekommen. Aber Morales entwischt den Ermittlern und ihr Weg führt sie gen Westen zurück nach San Franzisco um sich an Lindsy Boxer zu Rächen…….

Mein Eindruck:

Unlucky 13 ist ein Roman mit mehrere Geschichten bzw. Fällen in einem Buch. Aus dem Klappentext geht das aber leider nicht hervor. Auch im Prolog deutet nichts darauf hin, dass es da mehrere unabhängige “Baustellen” geben wird. Der Prolog war Teil der Leseprobe und für mich ausschlaggebend, dass ich das Buch gerne lesen würde. Er las sich richtig gut und die Handlung versprach spannend zu werden.

“Zu werden”, ist dann auch aus ausschlaggebende Wort! Nachdem der Prolog durch war, kam erst mal belangloses alltägliches: Familienleben, eine der Freundinnen heiratet, man organisiert eine Jungesellinnenparty. Da es sich um einen Women Thriller handelt ist aber durchaus ok. Sorgt halt nicht unbedingt für extreme Spannung.

Dass die Journalistin sich auf die Suche nach Mackie Morales machte war noch ganz gut. Um so weiter ich las, um so mehr hatte ich aber das Gefühl Patterson schweift von einem Fall zum Anderen. Das Ermittlerduo hatte nicht nur bei den “Belly-Bombs” zu tun, auch kam noch ein Mordfall hinzu der wohl als Lückenbüßer herhalten musste, denn viel Ermittlungsarbeit in der Bombensache stand den beiden Detektives nicht zu und sie brauchten noch Zusatzarbeit.

Viel Wert legt Patterson hingegen in die privaten Geschichten der beteiligten Personen. Neben Lindsay und Cindy hatte auch Yuki Castellano Brady zusammen mit ihrem Ehemann eine tragende Rolle in dem Roman. Sie befanden sich auf einer Hochzeitsseereise als das Schiff von Piraten gekappert wurde – in Alaska! Spätestens ab diesem Zeitpunkt fand ich die Handlung dann wirklich absurd. Patterson – als Vielschreiber bekannt – waren wohl wirklich die Ideen ausgegangen. Schade, denn dieser Versuch den Roman noch Spannungsgeladen zu machen kam mir – naja verzweifelt vor.

Nichts desto trotz war das Buch in einem sehr verständlichen Englisch geschrieben. Was mich persönlich stört und wo ich so manches mal nichts anfangen konnte waren einige der vielen Abkürzungen wie z. B. DB, ME oder CHP. Einige der Fälle werden gelöst, das Ende ist dann aber doch offen, denn die Haupthandlung wird nicht wirklich gelöst. Da lässt sich Patterson wohl schon wieder ein Türchen offen für seinen nächsten Roman!?.

Der Roman ist für mich ein typischer Ladythriller der viel Wert auf das ganze persönliche Drumherum der Darsteller legt. In Deutsch würde ich ihn, glaube ich, nicht unbedingt lesen wollen.

Ich gebe dem Buch für das gut zu lesende und verständliche Englisch gutgemeinte Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose da der Klappentext mehr an Spannung erwarten ließ als es dann in der Handlung tatsächlich der Fall war.

Danke an logo vorablesen Variante und Randomhouse, dass ich das Buch vorab lesen konnte.

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