Ragnar Jónasson–Todesnacht


Hallo ihr Lieben,

meine persönliche Februar Lesechallenge neigt sich schön langsam dem Ende zu. Buch Nr. 4 ist ein Island-Thriller von einem mir noch völlig unbekanntem jungen Autor aus dem nördlichsten europäischem Inselstaat.

 

Ragnar Jónasson

Todesnacht

Island-Thriller

328 Seiten

Die Geschichte:

Einige Autostunden nördlich von Reikjavik wird die Leiche des Tunnelbauers Elias gefunden. Ari und sein Kollege Tómas machen sich gleich an die Ermittlungen im Bekanntenkreis des Toten.

Zur selben Zeit erfährt die Journalistin Ísrún von dem Todesfall und wittert eine gute Story hinter der Geschichte. Sie erhält von ihrem Chefredakteur die Erlaubnis in den Norden zu fahren um auf eigene Faust Ermittlungen zu dem Fall einzuholen.

Für Ari und Tómas scheint der Fall immer unlöslicher zu werden, tappen sie doch nach längerer Zeit immer noch im Dunkeln. Weder die Befragung der Kollegen noch des Besitzers des Gebäudes wo Elias gefunden wurde bringt die Ermittler weiter. Erst Ísrún kommt der Wahrheit immer Näher und deckt auf, warum der liebenswerte Elias sterben musste.

Mein Eindruck:

Das Buch hat mich über einige Zeit fast zum Verzweifeln gebracht. Kennt ihr das auch? Man liest und möchte am Liebsten schreien anfangen, weil man mit den Zusammenhängen überhaupt nicht klar kommt. Erst allmählich tat es sich mir auf – das Buch bzw. die Geschichte ist ein Puzzle. Die Kapitel die aufeinander folgen ergeben erst mal keinen Sinn, erst beim nächsten Kapitel erhält man wieder ein Puzzleteil, das die vorhergehenden Kapitel miteinander verbinden. So ergibt sich allmählich ein größer werdendes und zusammenhängendes Bild. Dann scheint die Geschichte klar zu sein, was sie eigentlich auch ist, trotzdem fällt dem Autor wieder ein Puzzleteil ein und er spinnt die Geschichte weiter und weiter. Manches macht Sinn, anderes war wohl eher nur Zugabe – ob unnötig oder nicht das kann der Leser nur selber entscheiden.

Im Großen und Ganzen gesehen eine gut gemachte Geschichte, die mir trotz anfänglicher negativ Gefühle was den Leseaspekt betrifft recht gut gefallen hat. Ein Roman der mal etwas Anders geschrieben ist und der den Leser durchaus fordert nicht nur wegen der Isländischen Namen.

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