Minette Walters–Des Teufels Werk


Hallo ihr Lieben,

das erste Buch meiner persönlichen Februar Lesechallenge ist fertig gelesen.

Für dieses Buch entschied ich mich in erster Linie wegen der Autorin, da sie für mich noch Neuland ist, obwohl sie schon längere Zeit als Schriftstellerin tätig ist. Auch der Klappentext klang schon mal ganz gut. Dementsprechend gespannt war ich dann auf die Geschichte.

 

Minette Walters

Des Teufels Werk

Roman

414 Seiten

Die Geschichte:

Connie Burns ist Kriegsberichterstatterin und wird im Irak von dem Serienkiller und Frauenhasser MacKenzie entführt, auf sadistische Art und Weise gefoltert und nach einigen Tagen wieder frei gelassen.

Zurück in England wird sie von Albträumen heimgesucht, leidet unter Panikattacken und meidet Menschen. Um etwas zur Ruhe zu kommen und der Presse zu entgehen zieht sie sich auf ein einsames Landgut nach Dorset zurück. Dort begegnet sie Jess. Auch sie hat schwierige Zeiten durchgemacht und ist als Einzelgängerin im Dorf bekannt. Die beiden Frauen freunden sich in gewisser Weise an, bzw. bilden sie eine Art Notgemeinschaft. Connie braucht die taffe Jess weil sie weiß, dass MacKenzie ihr auf der Spur ist und sie finden möchte um sein sadistisches Werk zu vollenden…..

Mein Eindruck:

Der Roman begann eigentlich recht gut. Es werden auch anfangs keine Details über die Tage der Folter preisgegeben, da kann man als Leser nur phantasieren, ist aber ganz gut, denn grausam muss es ja nicht unbedingt sein, wenn die Geschichte selber gut geschrieben ist. Die Aufarbeitung des Traumas ist die eigentliche Handlung in dem Roman. Sie ist sehr gut dargestellt und man kann diese Reaktionen auch sehr gut nachempfinden. Der Abschnitt als der Mörder wieder ins Spiel kam, war phasenweise ganz gut, ein richtiger Showdown kam allerdings nicht.

Völlig daneben ging dann auch der Schluss: der Mörder war spurlos verschwunden und in den Fokus der Geschichte rückte plötzlich Jess’ Lebensgeschichte und ihre Verbindung zu der Familie Wright, in deren Besitz das Landhaus ist indem Connie Zuflucht gesucht hat. Schade, denn bis hier war das Buch ganz gut.

Der Roman ist leider daneben gegangen. Minette Walters hat bestimmt besseres zu bieten!

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