Alicia Gaspar de Alba–Die Hexenschrift


Hallo ihr Lieben,

Buch Nr. 4 meiner persönlichen Januar Lesechallenge gehört zum historischen Genre.

 

Alicia Gaspar de Alba

Die Hexenschrift

Historischer Roman

510 Seiten

Die Geschichte:

Die junge Conception Benavidez flüchtet zusammen mit ihrer Freundin aus einem Kloster in Mexico um in deren Heimat ein freies Leben zu führen. In Veracruz werden die Frauen auf ein Piratenschiff verschleppt. Auf dem Schiff herrschen raue Sitten und die junge Mexikanerin muss dem Kapitän zu Willen sein.

Wochen später wird sie in Boston an einen puritanischen Kaufmann verkauft. Hier soll sie den Haushalt von Tobias Webb, seinesgleichen Kirchenältester und Schwiegervater des Kaufmannes, führen und sich um den alten Mann kümmern. Conception erhält einen neuen Namen und ihr wird verboten spanisch – die Zunge des Teufels – zu sprechen.

Rebecca, der Frau des Kaufmanns, wird bald klar, dass die Zeit auf dem Schiff für die junge Mexikanerin nicht ohne Folge blieb. Sie setzt alles daran, dass das Kind zur Welt kommt, denn sie hegt den Plan, das Kind für sich zu gewinnen und es zusammen mit ihrem Sohn wie ein eigenes aufzuziehen.

Während sich die kleine Hanna immer weiter von ihrer leiblichen Mutter entfernt kommt es in Boston zu den ersten Hexenprozessen und auch für Conception wird die Lage in der Neuen Welt immer schwieriger……..

Mein Eindruck:

Dieser historische Roman ist seit langem wieder ein Buch, dass mich recht bald in den Bann gezogen hat. Nicht gleich von Beginn an, denn der erste Teil – die Zeit auf dem Piratenschiff – hat mir nicht so zugesagt. Aber ab der Zeit in Boston war ich sehr gefangen von der Geschichte und konnte mich nicht mehr lösen. Die Handlung ist sehr realitätsnah aufgebaut am Ende des 15. Jahrhunderts. Hatte man die falsche Hautfarbe hatte man ein Leben als Sklave zu führen. Hatte man die falsche Sprache oder gar Religion gehörte man zu Teufelswerk, denn die Puritaner bezeichneten sich ja selber als Gottesauserwählte. War man eine Frau ohne einem gewissen Stand hatte man es sowieso nicht leicht. Und dazu noch die grausamen Hexenprozesse mit denen die junge amerikanische Geschichte einen seiner ersten dramatischen Höhepunkte hatte. Alles zusammen ergibt für mich einen sehr lesenswerten und gut geschilderten Roman mit wahrem Hintergrund!

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