Rezension: Karen Robards–Sein letztes Opfer


Hallo ihr Lieben,

wieder einmal bewarb ich mich auf  für eine Neuerscheinung auf dem Buchmarkt.

KAREN ROBARDS

Sein letztes Opfer

Thriller

8,99 EUR [D] 9,30 EUR [AT] 13,50 sFr [CH]

336 Seiten

Deutsche Erstveröffentlichung

Bestellen kann man das Buch hier

Die Geschichte:

Vor 15 Jahren ist Charlie Stone einem Serienmörder nur knapp entkommen. Heute ist sie eine renommierte Psychiaterin und hat sich auf das Analysieren von Serienmördern spezialisiert. Als der einstige Mörder scheinbar wieder zuschlägt wird Dr. Stone vom FBI um Mithilfe bei den Ermittlungen gebeten. Zur selben Zeit wird der siebenfache Mörder Michael Garland, den Charlie gerade studiert, im Gefängnis niedergestochen und sie versucht verzweifelt sein Leben zu retten. Nur wiederwillig stimmt Charlie zu den Bundesbeamten ihnen zu Helfen den Boardwalk-Killer zu schnappen, zu tief sitzt noch die Angst und der Schrecken von Damals…….

Mein Eindruck:

An neue Romane, besonders an Autoren die mir noch nicht bekannt sind, gehe ich eigentlich immer ohne große Erwartungen heran. So auch bei diesem Buch. Karen Robarts ist für mich noch totales Neuland, obwohl sie schon etliche Romane auf den Markt gebracht hat.

Das erste Kapitel hat mich dann schon gleich gefesselt, ist es doch der Abschnitt von vor 15 Jahren als Charlie Stone dem Boardwalk-Killer entkommen konnte. Dieses Kapitel war schon sehr fesselnd geschrieben und ich freute mich einfach nur auf den Verlauf der Geschichte.

Später als Psychologin konnte ich mir von ihr vorerst auch noch ein klares Bild schaffen. Ich empfand es als Mutig sich mit Serienmördern abzugeben und diese zu analysieren. Bis an diesen Punkt empfand ich die Geschichte auch schlüssig. Hier kam dann aber doch ein überraschendes Detail in die Geschichte mit der ich nicht gerechnet habe und die ich auch nicht erwartet hätte: Charlie Stone sieht Geister! Sie sieht nicht jeden Geist, nur Geister die in ihrer Nähe gewaltsam zu Tode kamen und sie kann dazu auch noch mit ihnen kommunizieren. Ab diesem Zeitpunkt las ich den Roman eher mit einem skeptischen Gefühl  weiter und die Psychologin verlor ab diesem Zeitpunkt für mich immer mehr an Glaubwürdigkeit in der Geschichte. Für mein Empfinden war der Thriller ab hier in das Fantasie Genre abgerutscht. Die eigentliche Handlung, die Ermittlungen nach dem Boardwalk-Killer, – so empfand ich es jedenfalls –, waren ab diesem Zeitpunkt zweitrangig. Die Beziehung der Protagonistin zum Serienmörder-Geist rückte in den Fokus der Geschichte. Das war zwar gut zu lesen und mit einer geballten Ladung Erotik und Wortwitz, hat mir persönlich den Thrill genommen.

Spannung kam erst wieder ziemlich am Ende in den Roman, als doch noch überraschendes Geschah und der Täter als jemand entpuppte mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

Der Roman war für mich mehr ein leichter Ladythriller mit ziemlich viel erotischem Geknister und dem üblichen leicht schmutzigen F-Wort-Gebrauch, den man besonders bei amerikanischen Autorinnen bzw. deren Übersetzung gerne vorfindet. Leserinnen dieser Genres werden ihre Freude an dem Roman haben.  Für einen Thriller war mir die eigentliche Handlung, die Ermittlungen nach dem Mörder, zu leidenschafts- und spannungslos!

Leserinnen von Sandra Brown, Linda Howard oder Autorinnen ähnlichen Schreibstils würde diese Art von Roman aber bestimmt begeistern.

Ich gebe dem Roman Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Vielen Dank an den MIRA Verlag, dass ich das Buch vorab lesen durfte!

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