Hörbuchrezension: Monika Feth–Der Bilderwächter


Hallo ihr Lieben,

Monika Feth ist in der Jugendliteratur ja eine Größe für sich. Der Bilderwächter ist ein Thriller aus ihrer Reihe rund um Jette und ihrer WG. Über bekam ich nun vom JUMBO Verlag ein Rezensionsexemplar des gleichnamigen Hörbuchs zur Verfügung gestellt.

Monika Feth

Der Bilderwächter

Thriller

Umfang: 5 CD’s

Spieldauer: 6 h 17 min.

Preis 19,99 €

Bestellen kann man es hier.

Die Geschichte:

Zwei Jahre nach Ruben Helmbachs Tod muss Ilka eine Entscheidung treffen. Thorsten Uhland, der Verwalter von Rubens’ Vermächtnis, fordert Ilka auf den künstlerischen Nachlass ihres Bruders nun endlich der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ilka ist aber noch nicht soweit. Die entsetzlichen Szenen aus der Vergangenheit sind noch immer tief in ihrem Gedächtnis verankert und sie hat das Trauma noch nicht überstanden.  

Während Thorsten sich daran macht die Bilder zu vermarkten passiert ein Mord. Das Mordopfer Bodo Breitner arbeitete für Thorsten. Bert, der Kommissar, und sein Kollege Rick stoßen recht bald auf dessen Verbindung zu Ruben Helmbach. Kurz entschlossen meldet sich Bert bei Jette und diese befürchtet fortan das Schlimmste und hat Angst um  Ilka……

Mein Eindruck:

Der Bilderwächter ist ein Thriller für Jugendliche und gehört zu einer Buchreihe. Dieser Umstand, also dass es sich um eine Reihe handelt, war mir leider nicht bekannt. Leider deshalb, weil ich während des Hörens recht bald den Eindruck bekam, dass man für diesen Thriller ein oder mehrere vorhergehende Romane um Jette, Merle, Ilka und die anderen Freunde kennen sollte. In diesem Roman geht es hauptsächlich um Ilka und ihr verstörendes Verhältnis zu ihrem verstorbenen Bruder Ruben, der wohl zu Tode kam durch eine ihrer Freundinnen als diese Ilka aus seinen Fängen befreien wollte. Mir als Nicht-Kenner der Reihe fehlt da einfach der Zusammenhang und es fiel mir schwer mich wirklich auf die Geschichte einzulassen. Schwierig wurde es auch deshalb, weil das Hörbuch drei verschiedene Sprecher hat. Die Stimmen haben alle drei ihre charakteristischen Stärken und waren mir alle drei sympathisch. Da die Leser aber immer andere Personen sprachen war es schwierig sich auf sie einzustellen. Ich musste mir das Hörbuch dreimal anhören um wirklich in die Geschichte hineinzufinden.

Regina Lemnitz mit ihrer markanten, kratzigen-krächzenden Stimme gefiel mir gut beim Sprechen der älteren Damen, auch für die männlichen Stimmen fand ich ihre Tonlage passend. Die Schauspielerin hat ja eine recht dunkle Stimmlage, die passte für mich nicht, wenn sie Abschnitte sprach in denen es Dialoge mit den jungen Frauen gab, da fehlte mir die jugendliche Leichtigkeit.

Julia Nachtmann’s Stimme ist auch sehr charakteristisch: warm mit einer leichten Rauheit. Für das Darstellen der jungen Mädchen fand ich sie am Besten. Ihre Stimmlage gefiel mir sehr gut und auch ihre Betonung fand ich passen.

Jacob Weigert passte als Sprecher zu den jungen Männern. Seiner Stimme hörte ich gerne zu weil er seiner Sprechrolle Leben gab indem er seine Tonlage abwechselte, je nach dem welche Person er gerade verkörperte.

Hörbücher sind in den meisten Fällen ja gekürzt, so auch dieses nehme ich mal an, denn bei so manchen Stellen fehlte mir eindeutig ein Teil. Bestes Beispiel dafür ist das 1. Kapitel auf CD3 als Ilka bei ihrer Therapeutin ist. Dort verfällt sie in Erinnerungen der Vergangenheit und dann ist es einfach vorbei und das nächste Kapitel beginnt in einer ganz anderen Situation. Als Ilka wieder in einem Kapitel vorkommt ist sie schon wieder an einem ganz anderen Ort. Für mich war das ein recht seltsamer Fortgang.

Mein Fazit:

Die Sprechstimmen dieses Hörbuchs gefielen mir schon sehr gut. Allerdings waren mir die zugeteilten Abschnitte für diese drei unterschiedlichen Stimmen nicht immer Schlüssig und ich konnte mich dann auch nicht richtig auf die Geschichte einlassen.

Meiner Meinung nach sollte man die Buchreihe um Jette, Merle und Ilka kennen oder zumindest das Printbuch Der Bilderwächter gelesen haben. Als Thriller empfand ich das gehörte nicht, für mich kam nicht sehr viel Spannung auf. Ob es am Hörbuch lag und es besser währe das Buch zu lesen kann ich an dieser Stelle nur vermuten aber nicht beurteilen!

Da ich das Hörbuch nicht mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen kann, werde ich es auch nicht tun!

Der Geschichte und wie sie im Hörbuch für mich herüber kommt gebe ich Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Vielen Dank an den JUMBO Verlag  und an , dass ich das Hörbuch rezensieren durfte!

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