Poznanski’s Blinde Vögel sehen einiges


Hallo ihr Lieben,

Buch Nr. 1 meiner Jänner Lesechallenge ist fertig gelesen!

 

Ursula Poznanski

Blinde Vögel

Krimi

375 Seiten

 

 

Die Geschichte:

In der Nähe von Salzburg werden zwei Tote gefunden. Scheinbar handelt es sich um Mord und Selbstmord. Das Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger gehen aber eher von Mord durch eine dritte Person aus. Für die beiden Kriminalbeamten hat es nicht den Anschein, dass die Mordopfer in einer Beziehung standen.

Durch einen Mitbewohner eines der Mordopfer kommt Bea Kspary auf eine geschlossen Facebook-Gruppe und beginnt fortan ihre Ermittlungen auch über das Social Media. Erst kann sie sich keinen Reim darauf machen, was beide in der Lyrik-Gruppe verband, denn für die Kriminologin steht bald fest, dass zumindest das weibliche Mordopfer nicht viel für Lyrik übrig hatte.

Während die Ermittlungen zu dem Mordfall laufen, meldet sich ein Zeuge und will sich mit den Polizeibeamten treffen. Dort taucht diese Person allerdings nie auf. Am nächsten Tag findet man wieder einen Toten, diesmal in der Salzach treiben. Es stellt sich heraus, dass es sich dabei um den Zeugen handelt – Mord oder Selbstmord? Und was hat die Person mit der Facebook Gruppe zu tun?

Es beginnt eine Jagt nach einem Phantom, denn die Geschehnisse in der Lyrik Gruppe werden immer brisanter.

Mein Eindruck.

Facebook ist wohl überall, nicht nur am Computer, auch in Büchern wird das Social Media schon mit in Geschehnisse eingebaut. Persönlich bin ich da nicht so der Fan davon. In der Geschichte hält sich das Online-Regergieren und die reale Polizeiarbeit sehr gut in der Waage. Der Schreibstil Poznanski’s gefällt mir sehr gut. Die Sprache ist verständlich und ausdruckstark. Gute Wortgefechte unter den beteiligten Personen sorgen für Abwechslung.

Bea und Florin sind ein sehr guten Ermittlerteam die gut zusammen arbeiten. Man folgt ihren Ermittlungen von beginn an und verliert auch nicht den Faden. Spannung im herkömmlichen Sinn bot der Roman in dieser Phase für mich nicht. Gerne wollte ich aber wissen, wie die Kriminalbeamten weiter vorgehen und wie sie zu ihren Erkenntnissen gelangen.

Neben diesen beiden Hauptdarstellern gibt es auch noch einige Polizeikollegen. Gut fand ich da, dass es richtig menschlich zuging: mit dem einen Kollegen kommt man gut klar, der andere nervt durch seine Sprüche und natürlich auch noch der Chef – mit dem  kommt zumindest Bea nicht ganz klar.

Auch einige Mitglieder der Lyrik Gruppe werden ausfindig gemacht und bekommen ein Gesicht, weil sie gut beschrieben werden.

Auch diverse Stationen der Stadt werden gut beschrieben. Wer Salzburg kennt oder schon mal dort war, wird den ein oder anderen Platz gleich in Erinnerung haben.

Bis zum Ende offenbart es sich nicht wer der Täter ist und was der Grund für diese Morde war. Überzeugen konnte mich zum Schluss dann auch der doch noch für Spannung sorgende Showdown.

Blinde Vögel ist der zweite Fall von Beatrice Kaspary und Florin Wenninger. Geschehnisse aus dem vorherigen Roman werden auch immer wieder angeschnitten. Ich kenne den ersten Roman nicht, diese Andeutungen haben mich beim Lesen aber nicht irritiert.

Einige Stellen – die Morde – wurden recht genau dargestellt, das ist wohl nicht unbedingt etwas für Zartbesaitete, sorgt aber für die nötige Spannung in der Geschichte.

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