Bridget Jones ist “Mad about the Boy”


Hallo ihr Lieben,

Bridget Jones is back! Diese erfreuliche Nachricht ließ mich bereits im letzten Herbst in “super, super!” Gedanken schwelgen, als ich auf Lovelybooks von der Fortsetzung der chaotischen Bridget Jones Serie laß. Unter ganz vielen Bewerbern für diese exklusive Leserunde durfte ich mich dann auch auf ein Exemplar im Original freuen. Nun hab ich echt lange zum Lesen gebraucht – 3 Monate! – aber jetzt ist es durch und hier ist mein Eindruck zu der von vielen geliebten Bridget Jones.

Helen Fielding

Bridget Jones “Mad about the Boy”

Englische Originalausgabe

390 Seiten

Die Geschichte:

Bridget, inzwischen 50 Jahre alt und alleinerziehende Mutter muss ihr Leben alleine meistern. Nach 5 Jahren ohne Beziehung ist sie es leid niemanden zu haben, mit dem sie Spaß haben kann, der sie zum Lachen bringt und der für sie da ist, wenn ihr mal wieder alles über den Kopf wächst.

Ihre durchgeknallten Freunde sind ihr in dieser “Auf-der-Suche-nach-der-nächsten-Liebe”-Phase nicht wirklich eine große Hilfe. Sie möchten natürlich auch, dass Bridget wieder Glücklich ist und melden sie bei div. Dating-Seiten an, die Erfolge sind aber eher mäßig. Nur Roxter scheint ein toller Kerl zu sein. Einziger Hacken: er ist 20 Jahre jünger als sie. Trotzdem versucht Bridget ihr Glück mit ihm und das Liebes-Chaos beginnt sich zu drehen……

Mein Eindruck:

Ich konnte es gar nicht erwarten mich in das Lesevergnügen dieses Bridget Jones Roman in englischem Original zu stürzen, begleitete sie mich doch in meinen 20ern durchs Leben mit ihrer sympathischen chaotischen Lebensweise. Leider wurde ich recht bald gebremst, nicht von der Sprache, die – zugegebenermaßen – manches Wort enthielt, dass ich noch nie gehört hatte, sondern von der Art wie Helen Fielding Bridget Jones darstellte. Dass die Zeit bei Bridget nicht stehen geblieben ist, finde ich durchaus in Ordnung, dass sie immer noch eine chaotische Ader hat finde ich auch noch witzig, dass sie nach Mark Darcy’s Tod verzweifelt ist finde ich auch richtig, dass sie aber verzweifelt über ihr nicht vorhandenes Sexualleben ist und sich der Großteil des Romans nur mit dieser Tatsache beschäftigt finde ich blöd – langweilig – unpassend! Von Bridgets liebenswürdiger chaotischer Art ist in der Geschichte nicht viel übrig geblieben. Eher kommt der Eindruck auf, dass es sich hier um eine der verzweifelten Hausfrauen zu tun hat, die außer an ihrem Liebesleben an nichts anderes mehr denkt. Schade! Einige Abschnitte waren dann schon wieder so, wie man es von Bridget gewohnt ist. Besonders dann, wenn sie auf einer Familienparty oder mit ihren Kindern in der Schule unterwegs war kam die alte Bridget sehr gut zur Geltung und Punktete mit ihren Sprüchen und unmöglichen Einfällen. Leider waren diese Momente aber in der länge des Buches eher selten.

Traurig aber war, eine Fortsetzung von Bridgets Leben ohne Mark Darcy hat mich nicht begeistert. Gerne erinnere ich mich an die beiden Vorgänger Geschichten und behalte Bridget auf diese Weise in guter Erinnerung!

 

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