Rezension: B.a. Robin–Mord am Lord


Hallo ihr Lieben,

über hatte ich wieder einmal das Glück für ein Buch ausgewählt zu werden.

Vielen Dank an dieser Stelle an den !

MordamLord_3D

Eindeutig Pech – wegen einer verlorenen Wette muss der erklärte Urlaubshasser Theo seine beste Freundin Josie nach England begleiten. Ziel ist das Museum von Josies Lieblings-Krimiautorin: Agatha-Christina Sotheby. Doch eine falsche Abzweigung im labyrinthischen Gebäude führt die beiden mitten in den einzigen unvollendeten Roman Sothebys: »Der Tote in der Bibliothek«.

Als die berühmten Detektive Miss Rutherford und Mr. Stringer sollen sie den Mord an Lord Westholm aufklären. Übrigens ist das auch die einzige Möglichkeit für die beiden, die Geschichte wieder zu verlassen. Doch der Fall ist verzwickt und schnell kommen weitere Leichen hinzu …

Mord am Lord – ein Krimi der feinen englischen Art

Taschenbuch, 264 Seiten
ISBN 978-3-940258-29-8
11,95 € [D]; 12,40 € [A]
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Die Geschichte:

Josie ist ein großer Fan der Krimiautorin Agatha-Christina Sotheby. Zusammen mit ihrem besten Freund Theo besucht sich das neu eröffnete Museum in England um sich auf die Spuren ihrer Lieblings-Autorin zu begeben.

Auf dem Weg durch das Museum öffnen die beiden Freunde eine Tür ins Freie und kommen nicht mehr ins Gebäude zurück. Allmählich erkennen sie, dass sie sich in einem noch unveröffentlichten Krimi Agatha-Christinas befinden und es nur einen Ausweg aus dieser Misere gibt: die Lösung des Kriminalrätsels um den Tod des Lords!

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Mein Eindruck:

Auf diesen Roman von B.a. Robin war ich sehr gespannt, schreibt sie doch Thriller, schwarze Satiren und Krimis zum Totlachen. So ist es auf der Buchrückseite zu lesen. Auch wurde sie für den Agatha-Christie-Kurzkrimipreis nominiert – meine Erwartungen waren also dementsprechend hoch!

Das Buchcover fällt mit dem Strickzeug und der Waffe vorne darauf schon einmal auf. Farblich ist es schlicht in Schwarz mit etwas Rot gehalten – passend für einen Krimi der feinen englischen Art.

Sehr sympathisch und hilfreich ist das Personenverzeichnis auf den ersten Seiten des Buches noch bevor der Roman los geht. Auch erfährt man hier gleich welche Rolle die einzelnen Personen in der Geschichte spielen – Agatha Christi-mäßig passt das sehr gut zur Aufmachung des Romans.

Die Geschichte beginnt gleich im Museum, eine Vorgeschichte gibt es nicht, nur die kurze Einleitung hinten auf dem Klappentext. Wie es zu der Wette kam und um welche Wette es sich dabei handelt erfährt man allerdings nicht. Das spielt für den Verlauf des Romans und die Handlung keine Rolle, hat mich persönlich nur etwas verwundert, dass da gar nichts dazu kam.

Anfangs tat ich mich mit den beiden Hauptprotagonisten Josie und Theo etwas schwer. Irgendwie konnte ich mir Jose nicht als Design-Journalistin vorstellen, weil sie mir zu schusselig rüber kam. Auch als die feine englische und smarte Miss Rutherford passte sie nicht in meine Vorstellung. Ebenso erging es mir mit Theo. Er ist Maschinenbauingenieur, trägt immer ein Notfallset aus diversen Werkzeugen mit sich rum und bezeichnet sich selber als totalen Pazifisten, trägt am liebsten einen Armee-Parker und stellt in der Geschichten den Assistenten Miss Rutherfords – Mr. Stringer – dar.

Gerade Josie wollte die Rolle der Miss Rutherford einfach perfekt spielen und hantierte schon mal mit dem Strickzeug herum. Erst allmählich kamen die beiden in Schwung und auch die Geschichte nahm an Elan zu -  das war in etwa zur Hälfte des Buches. Theo übernahm hier für mich klar die Führungsrolle. Die Befragung des Anwalts in bester Inspektor Columbo Manier war einfach nur köstlich und amüsant. Auch Josies Figur gefiel mir von diesem Zeitpunkt an besser. Sie machte besonders zum Schluss, als sie den “Mord am Lord” aufklärte eine klasse Arbeit!

Der Schreibstil ist flüssig. Anfangs war mir die Geschichte zu langweilig, obwohl eine gewisse Spritzigkeit immer vorhanden war – es lag wohl an diesem nicht klaren Bild, welches ich von den beiden Hauptprotagonisten hatte. Durch das einbauen anderer Morde, ist das lösen dieses Kriminalfalles wirklich kniffelig und macht allmählich auch richtig Spaß sich selbst eine Lösung dafür auszumahlen.

Die letzten Kapitel sind total unterhaltsam. Das Ende kommt dann recht schnell und unspektakulär.

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Mein Fazit:

Ein unterhaltsamer kurzweiliger Krimi in dem das mit Raten und Lösen des Falles richtig Spaß macht!

Für den Roman vergebe ich Rote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Vielen Dank an Blogg dein Buch und an den Goldfinch Verlag dass ich dieses Buch lesen und rezensieren durfte!

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