Rezension: Fanny Schönau–Liebesglück und Beerenkipferl


Hallo ihr Lieben,

auf Lovelybooks konnte ich bei der Leserunde zu dem Buch Liebesglück und Beerenkipferl von Fanny Schönau mitmachen. Meinen Eindruck zu dem Roman möchte ich hier mit euch teilen!

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Fanny Schönau

Liebesglück und Beerenkipferl

Karla, Städterin mit Schuhtick,  trifft auf liebenswert-lustige Landeier – und in Hinter –Russbach bricht das Chaos aus……

erschienen im Goldmann Verlag

Preis € 9,99 [D], € 10,30 [A]

Die Geschichte:

Karla Fischer, eine hübsche und zielstrebige PR-Frau ohne Job mit einem hohen minus auf der Haben-Seite ihres Kontoauszuges, erfährt von ihrem Berater im Arbeitsamt von einer freien Stelle für PR-Arbeit in einer Schuhfabrik. Schnell und ohne lange zu überlegen nimmt sie das Angebot an – ist schließlich ein Job in der Modebranche, noch dazu Schuhe, ganz ihre Welt! Hat das minus auf ihrem Konto doch einen bestimmten Grund: sie liebt Shopping! Am liebsten in Edelboutiquen – natürlich nur wenn Armin, Louis Vuitton und Co SALE haben, sonst ist das ja auch viiiiiiiel zu teuer! Karla nimmt also die Stelle an, nichts ahnend, dass sich die Firma in der tiefsten österreichischen Provinz befindet.

Das erste Entsetzten legt sich allmählich und Karla gewöhnt sich dann doch recht rasch in Hinter-Russbach ein. Findet in Eva eine gute Freundin und nette Arbeitskollegin. Wird von deren Tante Mirli mit Köstlichkeiten wie Beerenkipferl verwöhnt. Und lernt die Bräuche, Sitten und Eigenarten der Landbevölkerung kennen, besonders die Eigenart ihres Chefs Rupert. Der treibt mit seinem “Öko” Spleen die Firma in den Konkurs – Karla und ihre Kollegen müssen gehen.

Zurück in der Stadt entwickelt Karla einen Plan wie sie Eva und den Anderen wieder zu Arbeit verschaffen kann. Eva designt nämlich schöne Schuhe, nur Rupert wollte davon nichts wissen. Völlig überraschend bekommt Karla für dieses Unterfangen Hilfe von Banken Paul, ihrem Bankberater. Während dieser Zeit stellt sie dann fest, dass Banken Paul gar nicht so ein Spießer ist wie sie immer dachte…..

Mein Fazit:

Das Buch ist von Beginn an unterhaltsam! Ich hab viel gelacht, mich aber auch in mancher Situation erst gewundert und dann doch geschmunzelt. Die Autorinnen haben es geschafft die Städter (Wiener) genau so darzustellen, wie wir sie auf dem Land sehen – naja als Wiener halt! Und die Hinter-Russbacher werden auch klar dargestellt, wie wir auf dem Land halt sind – wir sehen Dinge nicht so streng und nehmen vieles gelassener: “Wenn’s nit ist, donn ist nit. Wenn’s sei soll, donn wirt’s scho!”

Karla ist ein richtiges Stadtmädchen und ist Anfangs mit der Landbevölkerung etwas überfordert. Sie verfügt über einen witzigen trockenen Humor und ist sehr schlagfertig und taff. In manchen Situationen erschien sie mir etwas zu hysterisch, konnte mich aber als Person trotzdem überzeugen.

Eva ist eine nette witzige ruhige besonnene junge Frau, die sich zu Karla gut ergänzt. Mit ihren Ansichten und Aussagen ist sie ein typisches Mädel vom Land.

Mit Rupert konnte ich mich als Person am wenigsten anfreunden. Er war zu sehr auf seinem Öko Trip. Als Chef der Firma hatte er für mich von Beginn an eine zwar witzige Rolle, konnte seine “Schau ma moi, donn seg’n ma scho”-Einstellung bezüglich der Firma so gar nicht verstehen. Den hätte ich von Beginn an eher als Landwirt gesehen.

Die Geschichte selber ist witzig spritzig und unterhaltsam. Vom Stil her recht heiter und beschwingt. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Dialoge teils in Dialekt – für die Landbevölkerung – teils auf deutsch – für Karla und die Städter – gehalten waren. Das machte das Ganze noch viel realistischer (ich wohne auch auf dem Land und ich weiß, dass wir gerne reden “Wie uns der Schnabel” gewachsen ist – genau so verhält es sich in dem Buch).

Fanny Schönau – einem Autorinnen Duo aus Österreich – ist mit dem Roman eine nette und beschwingte Geschichte zum Lachen und Schmunzeln gelungen.

Mein Fazit:

Ein gelungener Roman, zeigt er doch genau unseren österreichischen Humor – wir können uns halt auch selber auf die Schippe nehmen und über uns lachen und das finde ich schön, man soll nicht immer alles zu Ernst nehmen!

Dem Buch gebe ich Rote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose. Empfehlen würde ich den Roman Lesern und Leserinnen von humorvollen, witzigen Romanen.

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