Ausbildungslehrgang am Wolfgangsee


Hallo ihr Lieben,

in den letzten Tagen war es ja recht ruhig hier. Grund war der Ausbildungslehrgang für Bibliothekarinnen in Strobl am Wolfgangsee. Dort lernte ich in den letzten Tagen alles was eine Bibliothek ausmacht, wie sie geführt wird und welche Anforderungen an eine Bibliothekarin gestellt werden. Das war allerdings erst der erste Teil.

Im ersten Teil wurde uns eine Aufgabe 4 Wochen vor Kursbeginn nach Hause geschickt. Der Schwerpunkt für die erste Ausbildungswoche war Bilderbücher. Jeder Teilnehmer sollte sich also ein Bilderbuch seiner Wahl aussuchen um es während der Kurswoche vorzustellen. Außer dass das Buch nicht älter als 3 Jahre sein durfte war keine weiter Vorgabe gegeben. Für mich selber war es gar nicht so einfach ein Buch zu finden das mir zusagte. Das passende Buch hat schließlich mich gefunden Smiley. Es handelte sich um “Die fliegenden Bücher des Mr. Morris Lessmore”. Ein wunderschönes Bilderbuch nicht nur für Kinder!

Der Lehrgang dauert insgesamt drei Wochen. Der zweite Teil ist allerdings erst im nächsten Jahr. Dafür bekamen alle Teilnehmer aber auch schon ihre Aufgaben mit nach Hause. Vorzustellen ist diesmal ein Sachbuch. Außerdem muss eine bibliothekarische Rezension geschrieben werden. Vorgabe für diesen Punkt ist, dass es sich um einen deutschsprachigen Autor handeln muss und das Buch nicht älter als zwei Jahre sein soll. Na, mal sehen für welchen Schreiber ich mich da entscheide, ich habe ja ein Jahr Zeit um zu suchen und zu üben. Auch sollen wir uns schon Gedanken für ein Abschlussprojekt machen, welches dann im dritten Teil des Lehrgangs vorgebracht werden muss.

Die Woche war wirklich alles andere als Entspannung. Es wurde schon ganz schön was abverlangt. Nur die Mittagspausen von je einer Stunde konnten zum Lufthohlen und die herrliche Gegend genießen genutzt werden. Der Standort des Bildungszentrums ist am wunderschönen Wolfgangsee und hat auch einen direkten Zugang zum See.

Das Grundstück hat auch eine traurige Vergangenheit: bis zur Nazizeit gehörte es einer jüdischen Familie, denen es zwangsentzogen wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es an die überlebenden Angehörigen zurück gegeben und – ich glaube – in den 50er Jahren kaufte die Republik das Grundstück der Familie ab. Jetzt ist auf dem Grundstück das bifeb (Bildungsinstitut für Erwachsenenbildung) untergebracht.

Das Grundstück liegt an einem Berg, um den führt ein schöner Weg herum. Auch an einem Teil vom See führt der Weg entlang. Da bin ich immer früh Morgens gelaufen, damit ich wenigstens etwas Bewegung hatte, bevor es wieder zum Lernen ging.

Ein paar Bilder wollte ich eigentlich auch einstellen. Das muss allerdings warten, denn die Bluetooth Verbindung zwischen PC und Handy funkt noch nicht richtig. Sobald ich das geregelt kriege kommen die Fotos nach!

 

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