Gelesen: Chevy Stevens und Christine Dehler


Hallo ihr Lieben,

diesmal zwei Bücher aus unterschiedlichen Genres. Von dem einen war ich begeistert!

Das andere ist gewöhnungsbedürftig, auf seine ganz eigene Art aber nicht schlecht.

Chevy Stevens – Still Missing: Kein Entkommen – 413 Seiten – Thriller

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Die Geschichte:

Annie O’Sullivan ist Maklerin. Während eines „Open-House“ Nachmittags wird sie von einem

Unbekannten entführt. Sie kommt in einer Hütte zu sich in der alle Fenster und Türen verschlossen

sind. Es gibt keinen Ausweg und Annie weiß nicht, was der Entführer verlangt. Als der Unbekannte

zurück kommt, beginnt für Annie ein lang anhaltender Alptraum. Erst Monate später gelingt

ihr die Flucht, ihr Alptraum ist aber noch lange nicht vorbei. Denn der Unbekannte hat nicht

allein gehandelt!

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Mein Fazit:

Die Geschichte wird aus der Sicht von Annie geschildert. Sie befindet sich bereits in Therapie und

erzählt von ihrer Entführung und den fürchterlichen Erlebnissen in der Hütte. Das ist so unglaublich

spannend geschrieben und ließ mich nicht mehr los. Ein spannender Roman mit einer Handlung

die durchaus realitätsnah ist, wenn man z. B. an die befreiten Frauen in den USA denkt.

Spannend, grausam, beängstigend, mit einer erschütternden Erkenntnis am Ende der Geschichte!

Für Thriller Fans und Leser die Spannung mögen.

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Christine Dehler – Schreie aus Tausendundeiner Nacht – 126 Seiten – Roman

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Die Geschichte: 

In frühester Kindheit erkrankt Michaela an Diabetes. Von diesem Zeitpunkt an ist nichts mehr wie

es vorher war. Michaela ist nur noch Opfer. Opfer ihrer Eltern, die mit der Krankheit nicht umgehen

können. Opfer ihres kleinen Bruders, der von den Eltern vorgezogen wird. Nun kommen auch

noch psychische Probleme hinzu und sie wird Opfer von Ärzten und Nervenkliniken. In einer Zeit

wo man mit verhaltensgestörte Menschen einfach für lange Zeit weggesperrt hat ohne sie

wirklich zu therapieren. Als Michaela wieder aus der Klinik entlassen wird, versucht sie alles

um ein normales Leben zu leben, sie versucht auch sich von ihrer Familie zu lösen. Das gelingt

ihr allerdings nur bedingt. Probleme sind vorprogrammiert und Michaela schreitet auf die nächste

Katastrophe zu…..

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Mein Fazit:

Die Geschichte von Michaela hätte ich so nicht erwartet! Bereits auf den ersten Seiten wird klar,

dass in der Kindheit Michaelas etwas vorgefallen sein muss, dass für die Geschichte relevant ist.

Die Szenen wie es dazu kam und dass sie in die Nervenheilanstalt Zwangs eingewiesen bringen

den Umgang mit psychisch labilen Menschen in den 70/80er Jahren sehr gut herüber.

Das Ende ist seltsam: Michaela wird des Mordes angeklagt. Das letzte Kapitel spielt sich im

Gerichtssaal ab und ist mit vielen typischen Worten und Redewendungen im Gerichtsjargon

durchsetzt.

Ein kurzweiliges Buch für Leser von deutscher Literatur.

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