Elly Griffiths–Gezeitengrab


Hallo ihr Lieben,

nach einigen Abstechern in die Jugendbuchabteilung in meiner Mediathek, griff ich nun wieder in das herkömmliche Krimi- und Thriller-Regal der Erwachsenen Bücher.

Da viel mir bei den Neu eingetroffenen Büchern gleich der Roman von Elly Griffiths ins Auge. Und weil ich die Autorin noch nicht kenne, mir der Klappentext aber durchaus spannend erschien, nahm ich das Buch mit nach Hause……

Elly Griffiths – Gezeitengrab – Kriminalroman – 338 Seiten

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Die Geschichte

An der Küste Norfork’s werden nach Erosionen die Überreste mehrerer Menschen gefunden. Nachdem die Polizei vor Ort eingetroffen ist, wird Dr. Ruth Galloway hinzugezogen. Sie ist forensische Archäologin und mit Grabfunden vertraut. Nach genauen Untersuchungen kommt Ruth auf den Schluss, dass es sich bei den Skeletten um Männer aus Deutschland handelt. Diese wurden wahrscheinlich während des zweiten Weltkrieges mit einem Kopfschuss getötet. Zusammen mit DCI Harry Nelson und seinem Team macht sie sich auf die Suche nach den Tätern und der Geschichte, die sich hinter dieser grausamen Exekution verbirgt…..

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Mein Fazit:

Auf den Roman hatte ich mich wirklich gefreut! Die Geschichte hätte soviel potenzial, leider wurde dieses aber in keinster Weise ausgeschöpft. Die ersten 100 Seiten sind echt zäh und ich wollte das Buch gar nicht fertig lesen. Dann kam aber doch noch Bewegung in die Ermittlungen und ich dachte mir “Ja dann! Lese ich halt weiter!”. Der Fokus in der Geschichte ist aber meiner Meinung nach viel zu sehr auf der private Umfeld von Ruth Galloway gehalten – sei’s die mystische Namenstaufe ihrer Tochter, das seltsame Verhältnis zu Nelson und dann auch noch das Auftauchen von Tanja (einer Freundin aus früheren Jahren während ihrer Zeit in Bosnien). Letzteres finde ich in der Geschichte unangebracht, weil der Hauptaugenmerk eigentlich auf die gefundenen Gebeine und die Geschichte dahinter sein sollte. Aber die Autorin driftet immer wieder in das Ex-Jugoslawien ab und berichtet von den Ausgrabungen der Massengräber bei denen Ruth und ihre Freundin dabei waren. Nicht, dass dieses Thema nicht interessant wäre, es wäre aber als eigenständiger Roman besser.

Als Kriminalroman würde ich das Buch meines Erachtens nach nicht bezeichnen, eingefleischten Krimifans wird es glaube ich ähnlich ergehen.

Der Schreibstil von der Autorin gefällt mir sonst sehr gut. Wie bereits erwähnt driftet sie aber zu sehr in der Geschichte ab.

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