Rezension: Darren Shan-Die Toten, die ich rief


Hallo ihr Lieben,

bei vorablesen bewarb ich mich diesmal für einen Thriller, der mir in der Leseprobe einen recht guten Eindruck machte. Das Glück (wenn man es denn so bezeichnen kann) war auf meiner Seite und ich durfte das Buch vorab lesen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle schon einmal bedanken!

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Das Buch kann direkt bei Rohwolt bestellt werden

 

Darren Shan

Die Toten, die ich rief

Thriller

411 Seiten – Hardcover 14,95 € (D)

Erschienen 02.04.2013

 

Sehr gut gemachtes, auffälliges Cover.

 

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Die Geschichte:

Ed Sieveking schreibt Horrorromane. Für seinen neuen Roman hält er sich in London auf um zusammen mit seinem Freund Joe Recherche Arbeit zu machen. Während einer Party lernt er auf einem Boot die mysteriöse Andeanna kennen und verliebt sich in sie. Sie verbringen viele gemeinsame Stunden. Allerdings immer im Geheimen, denn Andeanna ist verheiratet mit dem brutalen Gangster Mikis Menderes, auch bekannt als “der Türke”. Als Ed sich eines Tages im Haus seiner Geliebten aufhält während “der Türke” verreist ist, tötet Ed einen Leibwächter und das Schicksal nimmt seinen lauf….

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Mein Eindruck:

Vertraue niemandem. Nicht einmal deinem eigenen Verstand. Diese zwei Sätze auf dem Klappentext sind durchaus wörtlich zu nehmen!

Darren Shan konnte sich wohl nicht entscheiden ob er einen Thriller mit wenig Spannung aus seiner Geschichte machen sollte. Oder ob nicht doch eher eine verdrehte Liebesgeschichte mit Mord und Totschlag und einem verwirrten, bis über beide Ohren verliebten Killer auf ein Blatt Papier gedruckt werden sollte. Oder Fantasie und Fiktion in Verbindung mit Geistern, die dem verschrobenen Auftragskiller, der seine Taten bereut und lieber Horrorromane schreibt, auf Schritt und Tritt verfolgen sollen. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen hat sich der Autor dazu entschlossen einfach alles in die Geschichte zu packen und diese gedanklichen Wirren dann niedergeschrieben. Am ehesten würde dieses Buch noch als verrückt humorvoll durchgehen, denn der Hauptprotagonist ist so durchgeknallt, das man nur noch den Kopf schütteln kann. Und manche Szenen in dem Buch sind echt zu köstlich und zum Lachen als das man das Buch als spannend bezeichnen könnte.

Einige Szenen sind sehr irritierend, so ist der Hauptprotagonist einmal in einem Kofferraum gefangen: Dash hat ihn an Händen und Füssen gefesselt und geknebelt. Der Killer hat ihm auch noch einen Strick um den Hals gelegt und die Enden mit den gefesselten Gliedern so verbunden, dass wenn er sich zu sehr bewegt, er sich zwar nicht selber erdrosseln könnte, er aber doch wieder ohnmächtig werden kann. So weit so gut, nun geht die Überlegung des Opfers so weiter: “Ich könnte versuchen Dash zu überraschen. Wenn er den Kofferraum öffnet, werde ich mich mit Händen und Füssen wehren, ihm in die Nase beißen, es ihm so schwer wie möglich machen mich zu töten.”  Wie bitte soll dass funktionieren, wenn er bereits festgestellt hat, dass er seine Fesseln unmöglich lösen kann?

In dem Buch sind einfach Dinge hineingepackt, anfangs zwar ganz gut zu lesen, aber mit der Zeit wird es einfach zu viel des Guten – die mysteriöse Geliebte ist noch akzeptabel – danach sind aber viel zu viele Wendungen in der Geschichte enthalten, das Ende ist eindeutig aber die Krönung! Obwohl schon früher in der Geschichte absehbar war, wer die Person schlussendlich ist, ist die Erklärung und das Ende einfach nur noch abartig (und das hat nichts damit zu tun, dass die Person homosexuell ist!)

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Mein Fazit:

Ein Thriller unterster Schublade, nicht als solcher einzustufen. Etwas verschroben mit zynischem Humor, seltsamen Wendungen und wenig Spannung. Wer viele Wendungen und Handlungen in einem Buch mag, wird dieses Buch mögen. Für mich persönlich ist es ein Buch, dass ich kein zweites Mal lesen würde!

Leider wurden meine Erwartungen in den Thriller in keinster Weise erfüllt, daher bekommt das Buch von mir nur Rote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose Rosen.

 

Danke an vorablesen und die Rowohlt Verlag GmbH, dass ich das Buch vorab lesen durfte.

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