Joy Fielding–Das Herz des Bösen


Hallo ihr Lieben,

letztens viel mir unter den Neuanschaffungen in meiner Mediathek ein Buch von Joy Fielding auf und da dachte ich mir “Ach, von der hast du schon lange nichts mehr gelesen!”, und schwups landete er in meinem Verleih. Ob das Buch hält was man sich von der Autorin verspricht und ob es mir gefallen hat erfahrt ihr weiter unten!

Joy Fielding – Das Herz des Bösen – Roman – 383 Seiten

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Die Geschichte:

Valerie Rowe steht kurz vor ihrem 40. Geburtstag, lebt getrennt von ihrem Mann – bald Exmann – gemeinsam mit ihrer pubertierenden Tochter in New York. Am Labour Wochenende möchte sie gemeinsam mit ihren zwei schrulligen Freunden ihren Geburtstag in Manhattan feiern, während ihr fast Exmann gemeinsam mit ihrer Tochter und seiner Verlobten diese Tage in einem Luxus Hotel in den Bergen verbringen.

Doch leider kommt alles anders als geplant. Valerie findet sich zusammen mit ihrer Tochter, ihrer verhassten jüngeren Verlobten ihres zukünftigen Exmannes und ihren Freunden in dem luxuriösen Anwesen ein und muss Not gedrungen auch noch die Nacht im selben Zimmer verbringen. Auch die Abreise am nächsten Tag scheitert. Ein Mann verschwindet spurlos aus dem Hotel, ihre Tochter ist unauffindbar und in den Nachrichten wird von einem grausamen Mord an einem älteren Ehepaar berichtet……

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Mein Fazit:

Die Geschichte beginnt mit dem Prolog, der mehr oder weniger zäh beginnt und allmählich etwas Spannung aufbaut. Dieses Buch ist bestimmt nicht das Beste von Joy Fielding! Die Handlung besteht größtenteils aus langen Dialogen zwischen den einzelnen Charakteren, ob im Haus, im Hotel, auf der Wanderung, oder später im auch noch auf einem Campingpatz. Ich war drauf und dran das Buch weg zu legen, eigentlich war ich kurz vor dem Supergau! Die erste Hälfte des Buches ließt sich eher wie das Drehbuch zu einer dieser Soap-Operas aus den 90ern bzw. manchmal auch eher wie eine Sitcom – die Dialoge sind oft so belanglos und nichts sagend und dann wieder total schräg und auch witzig. Als ob Fielding nicht genau wusste ob sie einen Psychothriller oder einen witzig schrägen Roman schreiben sollte. Erst ab etwa Kapitel 18 oder 19 beginnt sich allmählich die Spannung aufzubauen.

Durch den Prolog wird man auf die Geschichte neugierig, leider verliert es sich in den ersten 240 Seiten viel in Dialogen. Das einzig Positive an diesen Dialogen ist, dass man Val besser kennen lernt und sich fragt (also ich zumindest) “Hat diese Frau überhaupt kein Selbstwertgefühl"? oder “Wie bitte tickt die denn?”

Das Buch kann man lesen, versäumt aber nichts wenn man es nicht gelesen hat. Für anspruchsvolle Leser eindeutig zu oberflächlich und mit zu geringem Spannungsaufbau schon am Beginn der Handlung!

 

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