Buchrezension: Das Leuchten des Fieberbaums


Hallo ihr Lieben,

auf logo wurde ich ausgewählt diesen Roman vorab zu lesen und zu rezensieren – vielen Dank schon einmal an dieser Stelle!

Das Buch ist der erste Roman von Jennifer McVeigh, sie ist Literaturagentin in London.

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Das Buch kann direkt beim Ullstein-Buchverlag bestellt werden

 

Jennifer McVeigh

Das Leuchten des Fieberbaums

Roman

496 Seiten € 9,99 [D]

Erschienen: 08.03.13

 

Das Buchcover springt ins Auge, es ist sehr schön gestaltet mit dem Blick in die Weite der Afrikanischen Savanne!

Zum Buch:

Nach dem Tod ihres geliebten Vaters, sieht die junge Frances nur einen Ausweg um einem Leben als Kindermädchen bei ihrer resoluten Tante zu entfliehen: sie willigt der Heirat mit ihrem Cousin Edwin in Afrika ein. Voller großer Erwartungen mach sie sich auf die anstrengende Seereise nach Südafrika. Auf dem Weg in ihr neues Zuhause lernt sie den Lebemann William Westbrook kennen und lieben. In der Hoffnung mit diesem Mann ihr Glück zu finden lässt sie sich auf eine Affäre mit ihn ein, nur um festzustellen, dass es für sie beide keine gemeinsame Zukunft geben wird. In Südafrika angekommen macht sie sich voller Reue und Bitterkeit auf zu Edwin, ihrem zukünftigen Ehemann…..

Mein Eindruck:

Frances ist eine verwöhnte junge Frau, sie kritisiert jeden und alles, ist naiv, sieht sich als etwas Besseres und will um jeden Preis einem Leben in Armut entrinnen. Anfangs verspürte ich durchaus Mitleid mit ihr, denn so wie ihr erging es in dieser Zeit wohl vielen Frauen, ihr Charakter war mir aber dann doch zu oberflächlich!

Für eine Afrika Saga spielt mir zu viel der Geschichte in England und während der Reise zum Kap ab. Auch waren manche Textpassagen nicht nachvollziehbar, ich hatte das Gefühl manche Sätze wurden von der Autorin als Lückenfüller eingesetzt um die Geschichte in die Länge zu ziehen.

So schrieb die Autorin noch im London teil: “Schließlich stattete sie den Hamiltons einen Besuch ab, aber das Hausmädchen teilte ihr mit, die Familie sei für einen Monat nach Bath gereist. Seit einiger Zeit wachte Frances häufig mitten in der Nach mit wild klopfendem Herzen auf. Sie wurde stets von demselben Traum gepeinigt – sie trieb auf der Oberfläche eines schwarzen Sees dahin, und wenn sie schrie, konnte niemand sie hören.” Ich kann da keinen Faden finden warum hier diese beiden Sätze nach hier eingebaut wurden. Solche “Lückenbüßer” wurden des Öfteren eingebaut und ergaben und ergeben für mich keinen Sinn, es hatte den Anschein als ob die Autorin einfach nicht genau wusste was sie da schreiben sollte.

Auch die Spannung ließ zu wünschen übrig. Es wurde zwar an manchen Stellen versucht Spannung zu erzeugen, bei mir kam aber leider nichts an. Humor kam im ganzen Buch nur einmal vor, war allerdings so schlecht geschrieben, dass es mir nicht einmal die Mundwinkel verzog – sehr schade!

So mancher Handlungswechsel kommt unerwartet und überraschend, da diese Wechsel oft nicht nicht einmal durch einen Absatz getrennt sind.

Leider, leider muss ich sagen, hatte ich mir von der Geschichte nach der Leseprobe mehr erwartet. Ich dachte es würde so etwas wie “Jenseits von Afrika” herüber kommen oder etwas nach der Art von Barbara Wood. Diesen Eindruck konnte mir dieses Buch leider nicht vermitteln, im Gegenteil, eigentlich war ich sehr enttäusch!

Mein Fazit:

Die Geschichte wäre eigentlich recht schön und die Thematik über das Leben, die Arbeit, die Diamantfelder und die Menschen in Afrika während der Kolonialzeit hätte auch Potenzial, leider ist die Schreibart zu langweilig und es kam keine Spannung auf! Es ist ein ziemlich einfach zu lesendes Buch, dass man jederzeit weglegen kann und nach längerer Zeit einfach wieder weiterließt ohne großartig darüber nachdenken zu müssen, was eigentlich auf den Seiten vorher doch gleich noch mal geschehen ist! Den Titel des Buches kann ich leider auch nicht nachvollziehen, der Baum wurde nur am Rande erwähnt und das auch erst ziemlich weit hinten im Buch. Für anspruchsvolle Leser ist dieses Buch nicht gedacht!

Das Buch bekommt von mir Rote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose Rosen.

Danke an logo und den Ullstein-Buchverlag, dass ich das Buch vorab lesen durfte!

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