Monika Peetz–sieben tage ohne


Hallo ihr Lieben,

es gibt Neues von den Dienstagsfrauen. Im ersten Roman gingen die 5 Freundinnen aus Solidarität mit Judith gemeinsam den Pilgerweg nach Lourdes für deren verstorbenen Mann Arne. Diesmal ist Heilfasten auf den Programm. Und wieder ist die Geschichte mit viel Witz, Humor und Chaos gespickt. 

Monika Peetz – Sieben Tage ohne – Roman – 332 Seiten

*********************************************************************

Das Buch:

Die 5 ungleichen Freundinnen machen sich diesmal gemeinsam auf in das romantische Altmühltal zum Heilfasten. 7 Tage ohne feste Nahrung zum Entschleunigen, Entschlacken und Abspecken. Zumindest denken 4 der Freundinnen, dass das der Plan ist. Eva aber, die die Idee für diese gemeinsame Unternehmung hatte, möchte auf diesem Weg mehr über ihren unbekannten Vater heraus finden. Ihre Mutter weigert sich in all den Jahren, Eva die wahre Identität des Vaters preis zu geben. Eine alte Postkarte brachte sie auf die Spur in der Burg Altmühltal ihre Suche zu starten, denn dort war ihre Mutter in jungen Jahren als Lehrmädchen beschäftigt. Aber nicht nur Eva bringt während ihrer Fastenkur Geheimnisse ans Tageslicht. Auch die anderen Freundinnen haben einiges verborgen, dass langsam aber sicher zum Vorschein kommt.

**********************************************************************

Mein Fazit:

Schon “Die Dienstagsfrauen” fand ich zum Schmunzeln und Lachen. Auch in ihrem neuen Roman versteht es Monika Peetz die unterschiedlichen Charaktere der 5 Freundinnen mit ihrem Witz, Hang zum Dramatischen und Chaos unterzubringen. Diesmal dreht sich die Geschichte hauptsächlich um Eva und ihre Suche nach dem unbekannten Vater, mit einer überraschenden Wende und mit der Erkenntnis Familiengeheimnisse besser ruhen zu lassen. Da ist natürlich auch wieder der trockene Humor und die scharfe Zunge von Estelle – einfach köstlich! Judith immer noch auf ihren Esoteriktrip, die sich, seit ihrem Outing eine Affäre mit Carolines Mann gehabt zu haben, von den Freundinnen ins Abseits gestellt fühlt. Kiki, inzwischen Mama, immer am Zweifeln an ihr selber und an ihrem Können. Und dann Judith, die Angst hat ihren Freundinnen zu gestehen, dass sie eine Affäre mit ihrem untreuen und in Trennung lebenden Mann hat. Zwiegespräche mit sich selber führend vor lauter Hunger – “Was mache ich hier eigentlich?” – wie aus dem Leben, ich hab mich köstlich amüsiert!

Spritzig geschrieben, mit einigen überraschenden Wendungen in der Geschichte, ist dieses Buch über die Freundschaft und das Leben wieder ein gut gelungener Roman!

[tweetmeme only_single=“false“]
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s