Literaly value


Hallo ihr Lieben,

schon seit einiger Zeit kreisten meine Gedanken um dieses eine Buch. Nun trug ich es endlich von der hiesigen Mediathek nach Hause. Und was soll ich sagen – ich wurde nicht endtäuscht! Die Rede ist von

John Boynes’s “Der Junge im gestreiften Pyjama”

Der 9jährige Bruno muss eines Tages zusammen mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester Berlin verlassen. Das neue Haus ist irgendwo auf dem Land und Bruno gefällt es hier vom ersten Augenblick an nicht. Es gibt weit und breit kein anderes Haus und keine anderen Kinder. Als Bruno sein neues Zimmer bezieht blickt er aus dem Fenster im 2. Stock. Von dort sieht er einen hohen Zaun und dahinter bemerkt er viele Leute. Die sehen alle so traurig aus, denkt sich Bruno. Denen gefällt es hier genauso wenig wie ihm.

Eines Tages macht sich Bruno auf um die Umgebung zu erkunden und geht den Zaun entlang. Auf der anderen Seite des Zaunes stößt er auf Shmuel. Und die beiden Jungen freunden sich an….

Weiter möchte ich an diesem Punkt nicht erzählen. Persönlich finde ich das Buch lesenswert. Es ist nicht die Aufarbeitung des Holocaust, das sollte an dieser Stelle betont werden! Vielmehr ist es in erster Linie die Erzählung über Bruno. Wie tragisch naiv es auch erscheinen mag. Aber in dieser Naivität fand ich mich persönlich auch irgendwie wieder. Denn auch ich war einmal 9 Jahre alt und konnte mir die Gräuel und das schreckliche Schicksal, das diese Menschen während der Hitlerzeit erlebten und durchmachten nicht vorstellen.

 

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