Eve Chase–Black Rabbit Hall

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Eve Chase – Black Rabbit Hall

Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert

416 Seiten

Preis: € 15,99 [D] [A] / 19,00 [sFr]  (ebook)

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Verlagstext:

Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.
Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät …


Mein Eindruck:

Bei dem Roman handelt es sich um ein Familiendrama, welches sich über zwei Zeitebenen erstreckt. Das mag ich bei solchen Tragödien immer recht gerne, bringt es doch Abwechslung in die Handlung. Die Zusammenhänge der unterschiedlichen Zeitabschnitte sind erstmal undurchsichtig und rätselhaft. Das fand ich das Spannendste an der ganzen Geschichte. Die Handlung selber empfand ich nicht  wirklich spannend. Erzählungen mit ähnlicher Struktur hatte ich vorher schon gelesen, fand diese aber weitaus spannender. Claire Winter oder Kate Morton würden mir da zum Beispiel einfallen.

Mein Fazit:

Nette kurzweilige Unterhaltung mit vorhersehbaren Abläufen.


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  Dies war eine Leseaktion von Jellybooks. Herzlichen Dank an Blanvalet für das ebook!

Rezension: Stephan Lohse-Ein fauler Gott

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Stephan Lohse – Ein fauler Gott

Roman

336 Seiten

Preis: € 22,00 [D] / 22,70 [A] / 31,50 [sFr]

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Verlagstext:
Vom Trost der Freundschaft und vom Glück der Normalität

Sommer 1972. Benjamin ist vor einigen Wochen elf geworden. Im nächsten Schuljahr wird er ein Herrenrad bekommen, eine Freundin und vielleicht eine tiefe Stimme. Doch dann stirbt sein kleiner Bruder Jonas. Nachts sitzt Bens Mutter auf einer Heizdecke und weint. Ben kommt nun extra pünktlich nach Hause, er spielt ihr auf der C-Flöte vor und unterhält sich mit ihr über den Archäopteryx. An Jonas denkt er immer seltener. Ben hat mit dem Leben zu tun, er muss für das Fußballtor wachsen, sein bester Freund erklärt ihm die Eierstöcke, und sein erster Kuss schmeckt nach Regenwurm. Mit seiner neuen Armbanduhr berechnet er die Zeit.

Voller Empathie und mit anrührender Komik erzählt Stephan Lohse in seinem Debütroman vom Aufwachsen Anfang der Siebzigerjahre, von Teenagernöten und dem Trost der Freundschaft. Vor allem aber erzählt er vom Mut und dem Einfallsreichtum eines Kindes, das seine Mutter das Trauern lehrt und ihr zeigt, dass das Glück, am Leben zu sein, auch noch dem größten Schmerz standhält.


Mein Eindruck:

So tragisch traurig die Geschichte ist, ist es doch auch schön in eine Zeit zurückversetzt zu werden, in der man selber seine Kindheit durchlebt hat. Stephan Lose schafft dies mit Leichtigkeit, in einfachen Worten, aus der Sicht eines 11-jährigen.

Der Tod reißt eine Lücke in das Leben jeden Menschen. Auch bei Ben und seiner Mutter Ruth ist es nicht anders. Während Ben auf kindlich unbeschwerte Art um den kleinen Bruder trauert, ist Ruth gefangen in einer tiefen depressiven Trauer, welche sie immer mehr und mehr hinunterzieht. Ben findet Ablenkung durch seinen Freund Christophe und erhält liebevolles Verständnis von einem großväterlichen Nachbarn. Ruth hingegen zieht sich zurück, ist allein mit ihrer Trauer, findet keinen Weg aus dieser schmerzlichen Schwärze. Bens Umgang mit seiner Trauer ist mitunter recht amüsant zu lesen, kindlich unbeschwert eben. Fernab von Handy, PC und Internet erlebt man mit ihm eine fast unbeschwerte Kindheit. Ruth täglicher Kampf mit sich ist bedrückend, sie zieht sich zurück, stellt Ben gegenüber eine Unbeschwertheit zu Tage, ganz der erwachsenen Meinung dem Kind ihre Trauer nicht zeigen zu dürfen. Die Abwertsspirale, welche sie umgibt, ist bedrückend greifbar. Ein hoch und tief der Gefühlswelt umgibt sie.

Der Titel passt gut zur Geschichte. Gott doch einfach faul gewesen sein. Für Ben steht das fest, denn wie sonst wäre es möglich, dass er Jonas in so jungen Jahren aus dem Leben gerissen hat. Für solche Gedanken muss man kein Atheist sein. Auch Menschen, die gläubig sind, und einen tragischen Todesfall durchleben wird es ähnlich in ihren Grübeleien ergehen.

Was hat das Coverbild mit dem Titel zu tun? Nun mit dem Titel direkt vielleicht nicht, doch die Rakete findet auch in der Geschichte ihren Platz.

Mein Fazit:

Ein tröstliches Buch der Trauer. Dem Autor ist der Umgang mit ihr und all den verschiedenen Facetten gut gelungen diese zu durchleuchten. Besonders Ben mit seiner kindlichen Art die Dinge zu sehen fand ich sehr tröstlich. Ben zeigt, dass man auch in der größten Trauer lachen und Freude am Leben haben darf. Ein schönes Debüt, dass man nicht in einem durchlesen kann, denn man hat immer mal wieder Momente in denen man verweilen und pausieren muss.


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Herzlichen Dank an den Suhrkamp Verlag für dieses persönliche Leseexemplar!

Rezension: Sam Pivnik-Der letzte Überlebende

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Sam Pivnik – Der letzte Überlebende

Eine wahre Geschichte

280 Seiten

Preis: € 19,95 [D] / 20,60 [A]

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Verlagstext:

Sam Pivnik war gerade mal 13 Jahre alt, als die Wehrmacht in Polen einmarschierte. Mit der Familie lebte er in einem oberschlesischen Städtchen, der Vater war Schneider und stopfte den Leuten die Hosen. Da wurde aus dem Städtchen ein Ghetto, und Sam, der damals noch »Szlamek« hieß, war mittendrin. Er überlebte – auch das Grauen von Auschwitz, die Selektion durch Mengele, die Zwangsarbeit, den Todesmarsch, den Schiffbruch der Cap Arcona. Unzählige Male entging er dem Tod. All das erlebte Sam in den kurzen Jahren seiner Kindheit und Jugend.
Der Krieg ließ keine Möglichkeit, an ein Morgen zu denken. Und wen interessierte nach dem Krieg das Gestern? Am Ende seines unglaublichen Lebens gelingt es Pivnik, einem der letzten Überlebenden von Auschwitz, über seine Erlebnisse zu sprechen.


Mein Eindruck:

Von den Grausamkeiten der Nazis weiß in der heutigen Zeit jeder Erwachsenen. Trotzdem ist es immer wieder schockierend darüber zu lesen. Erzählt von realen Personen, die diesen Schrecken am eigenen Leib erleben mussten. Unschuldige Menschen, die nur wegen ihrer Herkunft bzw. wegen ihres Glaubens dem Tod geweiht waren. Immer wieder schrecklich und schockierend und nicht verständlich, wie Menschen zu solchen Grausamkeiten gegenüber anderen fähig waren.

Sam Pivnik erzählt seine Geschichte mit all ihren schockierenden Tatsachen. Sie beginnt ganz harmlos mit seiner Kindheit. Eine Kindheit wie ich sie auch hatte. Mit Freunden, spielen im Freien, herumtollen, Unsinn treiben. Doch mit 13 ist diese Kindheit vorbei, von einem auf den anderen Tag. Die Nazis besetzten Polen und für die jüdische Bevölkerung ist nichts mehr wie es war. Plötzlich werden sie gemieden, ihre Freunde verachten sie, ihre Nachbarn schneiden sie. Die erste Aussortierung findet in einem Sportstadion statt. Als Leserin verspürte ich hier schon einige Male ein beklemmendes Gefühl, bin vorbereitet auf das was kommt und kann es doch nie fassen. Es folgt eine scheinbar sichere, aber harte Zeit im Ghetto, gefolgt vom grässlichen Zug nach Auschwitz. Sam überlebt diese schreckliche Zeit nur knapp. Er beschreibt diese Monate mit all ihrer schonungslosen Brutalität. Hat er das eine entsetzliche Lager überlebt, folgt sogleich das nächste. Wieviel Leid kann ein Mensch ertragen? Wieviel Leben steckt in einem? Sam Pivnik kann viel ertragen und in ihm stecken viele Leben. So manches mal ist er schon an der Kippe, doch er kämpft sich mit eisernem Willen immer wieder zurück. Kurz vor der Befreiung durch die Alliierten wird das Lager geräumt, es beginnt eine weitere Odyssee. Trauriger Höhepunkt ist der Angriff auf die Cap Arcona. Auch diese Unfassbarkeit überlebt Pivnik.

Mein Fazit:

Schockierend, dass sind meine Gefühle am Ende dieser Lektüre. Auch wenn mir die Vorkommnisse bekannt waren, es zu lesen mit all den unbeschönigten Worten bestürzt mich immer wieder.  Es ist gut, das Sam Privnik seine Erlebnisse veröffentlicht hat, denn diese Geschehnisse dürfen nicht in Vergessenheit geraten!


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Herzlichen Dank an den Theiss Verlag für dieses persönliche Leseexemplar!

Hörbuchrezension: Claudia Winter-Glückssterne

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Claudia Winter – Glückssterne

Gelesen von Jessica Schwarz

Gekürzte Lesung

1 mp3-CD ; Laufzeit 9 h 27 min

Preis: € € 9,99 [D]  |  11,20 [A]  |  CHF 14,90

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Verlagstext:

Karriere, Heirat, Kinder. Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Josefines Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären Familienring im Gepäck. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, bleibt Josefine keine Wahl: Kurzentschlossen reist sie hinterher und gerät von einem Schlamassel in den nächsten. Gottseidank ist da auch noch der charismatische Konditor Aidan, der der Braut in spe immer wieder aus der Patsche hilft – dabei ist dieser Charmeur der Letzte, vor dem sie sich eine Blöße geben möchte. Aber der Zauber Schottlands lässt niemanden unberührt, und schon bald passieren seltsame Dinge , die so gar nicht in Josefines Lebensplan passen …


Mein Eindruck:

Den Einstieg in das Buch fand ich etwas verwirrend. Da geht es um zwei Schwestern, die sich einen mit Blut besiegelten ewigen Schwur leisten. Dieser Prolog hat mit der eigentlichen Geschichte eigentlich nichts zu tun. Die Schwestern sind zwar auch später als ältere Damen in der Handlung aktiv, doch eine rechte Rolle spielt ihre “Blutsbrüderschaft” für diese nicht. Da es sich um eine gekürzte Lesung handelt kann es aber durchaus sein, dass entscheidende Passagen in dem Hörbuch fehlen.

Die Geschichte selber ist eine klassische Liebesgeschichte. Josefine möchte Heiraten, kann dies aber nur mit dem Ring ihrer Großmutter.  Denn bekommt sie diesen nicht als Ehering angesteckt, steht die Ehe mit Justus unter keinem guten Stern. Blöd nur, dass sich ihre Cousine Charlie mit dem Ring nach Schottland abgesetzt hat. Kurz entschlossen und trotz extremer Flugangst macht sich Josie auf um sich das gute Stück zurückzuholen und ihre Hochzeit zu retten. Doch die Suche nach ihrer Cousine erweist sich als gar nicht so einfach. Da sind erst mal ihre zwei Tanten, die sie in Edinburgh überraschen und natürlich auch noch Aiden, ein attraktiver Schotte, der ihr immer wieder über den Weg läuft…..

Mit Jessica Schwarz als Sprecherin tat ich mir erst mal gar nicht leicht. Die Geschichte fühlte sich so vorgelesen an, nicht interpretiert. Doch das legte sich dann nach den ersten Kapiteln.

Punkten konnte die Story durch ihre lebensechten Charakter. Besonders die älteren Tanten brachten mich so manches mal zum Lachen. Ihre liebenswürdige schrullige Art passe zu der mit viel Klischees durchzogenen Story.  Witzige humorvolle Geschehnisse tummeln sich geradezu in der Geschichte. Recht absehbar zwar, aber doch unterhaltsam.

Mein Fazit:

Die Handlungsabläufe sind recht vorhersehbar und stereotyp. Die Geschichte bietet aber eine nette und kurzweilige Unterhaltung, Ideal für zwischendurch wenn man mal auf eine leichte unterhaltsame Posse Lust hat.

 


 

Von mir bekommt das Hörbuch Red roseRed roseRed roseRed rose von Red roseRed roseRed roseRed roseRed rose.

Herzlichen Dank an der Hörverlag für dieses Hörbuch!

A.J. Grayson–Boy in the Park

9783426305713

A. J. Grayson – Boy in the Park

Wem kannst du trauen?

Roman

368 Seiten

Preis: € 9,99 (ebook)

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Verlagstext:

Ein komplexer psychologischer Spannungs-Roman um Alptraum und Realität, dunkelste Erinnerungen und menschliche Abgründe.


Ein kleiner Junge verschwindet. Am helllichten Tag wird er aus dem Botanischen Garten in San Francisco entführt. Der einzige Zeuge des Verbrechens ist Dylan, der dort eigentlich in Ruhe seine Mittagspause verbringen wollte. Die Polizei tappt im Dunkeln und so entschließt sich Dylan, auf eigene Faust nach dem Kind zu suchen. Je weiter er bei seiner Suche ins kalifornische Hinterland dringt, je näher er dem Versteck zu kommen scheint, desto verstörender und blutiger werden seine nächtlichen Alpträume. Sie zwingen Dylan dazu, sich seiner eigenen dunklen Vergangenheit zu stellen, die mit einem grausamen Doppelmord in Verbindung zu stehen scheint…

Mein Eindruck:

Anfangs etwas langatmig, hatte mich die Geschichte irgendwann dann doch gepackt. Was ist Realität, was ist Fiktion, diese Frage stellt  sich einem unweigerlich umso weiter die Handlung voranschreitet. Durch die voneinander abschweifenden Kapitel, ist es gar nicht so einfach das Geschehen zusammenzubringen. Man überlegt und grübelt. Hat eine Idee, verwirft sie dann wieder, bis dann unweigerlich der Moment kommt, indem sich einem dann die ganze Wahrheit offenbart. Ganz toll gemacht, kniffelig, nebelig und undurchsichtig in der ersten Hälfte. Aber auch danach, wenn man der Lösung auf der Spur ist, fesselt die Geschichte.

Mein Fazit:

Ein ernstes Thema, verpackt mit etwas Mystery und Spannung. Anfangs etwas monoton, aber am Ende doch genial!


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Dies war eine Leseaktion von Jellybooks. Herzlichen Dank an den  Droemer Knaur Verlag für das ebook!

Hörbuchrezension: Susann Pásztor-Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

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Susann Pásztor – Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Gelesen von Heikko Deutschmann

Ungekürzte Lesung

6 CDs ; Laufzeit 7 h 30 min

Preis: € 19,95

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Verlagstext:

»Wovor ich mich fürchte? Dass mein Leben irgendwie egal ist.«

Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt, es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe – zu ihren Bedingungen. Als Freds Versuch, sie mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, grandios scheitert, ist es nur noch Phil, sein 13-jähriger Sohn, der Karla besuchen darf. Doch dann trifft Hausmeister Klaffki in einer kritischen Situation die richtige Entscheidung – und verhilft Fred zu einer zweiten Chance.


Mein Eindruck:

Leben und Sterben. Irgendwie begleiten mich diese zwei Themen im Moment durch meine Buchwahl. Auch in “Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster” geht es um das Sterben. Jetzt möchte man meinen es ist nur zum Weinen, doch dem ist nicht so. Das Buch bietet auch lustige Momente, teils gewollt, teils allein durch die Protagonisten verursacht. Besonders Fred ist so ein Charakter über den man einfach auch mal schmunzeln muss. Liebenswert naiv gibt er der Geschichte eine besondere Note.

Fred und Phil tauschen sich abwechselnd in den Kapiteln ab. Karlas Gedanken sind in kurzen Abschnitten eingebaut. Man lernt die einzelnen Charaktere gut kennen und schließt jeden einzelnen ins Herz. Schön fand ich auch, wie die sich anfangs fremden Menschen zusammenwachsen und Karla auf ihrem letzten Weg begleiten.

Heikko Deutschmann fand ich als Sprecher ganz toll. Seine Darstellungen dieses sensiblen Themas, der Gespräche und der mitunter lustigen Geräusche, war einfach nur klasse!

Mein Fazit:

Eine traurige Geschichte, ja, denn wie das Ende sein wird ist klar. Doch ist sie auch voller Humor und Leben. Ein Buch, das noch lange nachwirkt. Absolut empfehlenswert!


Ein Highlight für diesen Monat! Das Buch bekommt Red roseRed roseRed roseRed roseRed rose von Red roseRed roseRed roseRed roseRed rose.

Herzlichen Dank an den Argon Verlag für das Hörexemplar!

Sven Koch-Dünentod

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Sven Koch – Dünentod

Kriminalroman

432 Seiten

Preis: € 8,99

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Verlagstext:

Der zweite Fall für das ostfriesische Ermittlerduo Tjark Wolf und Femke Folkmer:
Ein Mann ohne Fingerabdrücke, ein Raum voller Leichen – die Polizei jagt einem Phantom nach, einem Wahnsinnigen, der ein Arsenal von Waffen und Sprengstoff an sich gebracht hat und ein Massaker plant. Bevor die Polizei den Gesuchten fassen kann, entführt er eine voll besetzte Nordseefähre, um sie in die Luft zu jagen. Ermittler Tjark Wolf schafft es in letzter Sekunde, an Bord zu gelangen. Ein perfides Spiel beginnt: Der Attentäter gibt Tjark eine Stunde Zeit, dann will er die Fähre in die Luft jagen…

Mein Eindruck:

Ein guter solider Krimi der alles hat was man dafür braucht – ein kompetentes Ermittlerteam und einen Bösewicht. Der Titel selber ist dabei nicht Programm, denn weder wird in den Dünen eine Leiche gefunden, noch sind die Dünen in irgendeiner Art und Weise Schauplatz in der Handlung. Der Titel hat wohl eher den Zweck, den Lesern das Wiedererkennen der Serie zu erleichtern. Dies nur am Rande erwähnt, gute Krimiunterhaltung bietet der Roman trotzdem. Nebenhandlungen und eine kleine Liebelei zwischen den Hauptermittlern sorgen zwar für einige Längen, die Haupthandlung fand ich aber sehr spannend. Land und Leute werden gut dargestellt und etwas Klischee in Form von regionsüblichem Humor und Gemütlichkeit sorgt für den ein oder anderen Lacher.

Mein Fazit:

Ich war mal eben leserisch an der Nordsee. Der Krimi hat mich gut unterhalten und ließ mich eintauchen in eine mir fremde Landschaft. Gerne mehr davon!

Von mir bekommt das Buch Red roseRed roseRed roseRed rose von Red roseRed roseRed roseRed roseRed rose.

Dies war eine Leseaktion von Jellybooks. Herzlichen Dank an den  Droemer Knaur Verlag für das ebook!