Emily France – Signs of you

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Emily France – Signs of you

Teen & Youn Adult Fiction

240 Seiten

Preis: € 16,30

Buchinfo Verlagstext

 

Verlagstext:

Since sixteen-year-old Riley Strout lost her mother two years ago, her saving grace has been her quirky little family in the grief support group she joined as a freshman. Jay, Kate, and Noah understand her pain; each lost a loved one, and they’ve stuck together in spite of their differences, united by tragedies only they understand.

When Riley thinks she spots her mother shopping in a grocery store, she fears she is suffering some sort of post-traumatic stress. Then Jay and Kate report similar experiences. Only Noah hasn’t had some kind of vision, which is perhaps why he’s become so skeptical and distant.

When Noah disappears, Riley fears she’s lost another loved one. As they frantically search for him, she, Kate, and Jay are drawn into the mystery surrounding a relic that belonged to Jay’s dead father and contains clues about the afterlife. Riley finds herself wrestling with her feelings for both Noah and Jay—which have become clear only in Noah’s absence. If Riley is to help those she loves, and herself, she must set things right with the one she’s lost.

Mein Eindruck:

„Signs of you“ ist eine ganz nette Geschichte über Freundschaft, Verlust und Trauer, mit einem religiösen Touch. Ich bin jetzt nicht unbedingt ein Fan von spirituellen oder esoterischen Romanen, alles in Allem muss ich aber sagen, hat mir die Geschichte aber ganz gut gefallen hat.
Riley und ihre drei Freunde verbindet eine tiefe Freundschaft in der jeder jedem zur Seite steht. Zusammengekommen sind sie durch die Schicksalsschläge in der jeweiligen Familie. Plötzlich stirbt eine geliebte Person, oder hat sich selbst das Leben genommen, und nichts ist für die vier Jugendlichen mehr wie vorher. Alles wird zum Spießrutenlauf, und in dieser schlimmen Phase ihres Lebens schließen sich die vier zusammen. Als Riley eines Tages ihre Mutter in einer anderen Person wahrnimmt, glaubt sie erst durchzudrehen. Denn sie gibt sich allein die Schuld am Tod ihrer Mama. Doch auch Jay und Kate haben jeder für sich das selbe Erlebnis. Nur Noah nicht. Ein geheinisvolles Kreuz, das sich außer Noah alle umgehängt hatten, ist der Auslöser dieses „Sehens“. Warum erscheinen ihnen die Toten jetzt? Was wollen sie ihnen sagen? Und vor allem, wie sollen sie damit umgehen? Zusammen begeben sich die vier auf die Suche nach Antworten ….
 
Vom Stil her gefiel mir die Geschichte doch recht gut. Die Worte sind einfach zu verstehen und das Religöse nimmt nicht übermäßig viel Platz ein. Eine tröstliche Geschichte mit etwas Witz am Rande.

E-Book: Lily Oliver-Die Tage, die ich dir verspreche

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Lily Oliver – Die Tage, die ich dir verspreche

Roman

368 Seiten

Preis: € 9,99

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Wie fühlt es sich an, das Herz eines Fremden in sich zu tragen? Dieser Frage widmet sich Lily Oliver in ihrem bewegenden Roman „Die Tage, die ich dir verspreche“.
»Du hast Glück, Gwen, alles wird gut, Gwen.« Seit ihrer Herztransplantation hört Gwen nichts anderes mehr. Doch statt überschäumender Lebensfreude fühlt sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Und so fasst sie in einer besonders verzweifelten Nacht einen ungeheuerlichen Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und sterben. Ihr entsprechendes Angebot in einem Internetforum liest dessen Moderator Noah, ein junger Student, der keinen großen Sinn in seinem Leben sieht. Er hält ihr Angebot für einen üblen Scherz, geht aber zum Schein darauf ein. Erst als Gwen am nächsten Tag vor ihm steht, um ihn beim Wort zu nehmen, erkennt er, wie schrecklich ernst es ihr ist. Nur mit einem gewagten Handel und einer furchtbaren Lüge kann er ihr das Versprechen abringen, ein paar weitere Tage durchzuhalten. Tage, in denen Noah alles daran setzen muss, Gwen von etwas zu überzeugen, woran er selbst kaum noch glaubt: Dass das Leben lebenswert ist.

Mein Eindruck:

Thematisch hat mich die Geschichte gleich gepackt. Eine Organspende zu erhalten ist keine Kleinigkeit. Wie gehen Menschen nach so einer Transplantation um. Wie fühlt es sich an, das Herz eines Verstorbenen in sich zu tragen? Gwen kann damit überhaupt nicht umgehen. Driftet immer weiter ab in ihrer Verzweiflung, will sich aber keine professionelle Hilfe holen. Denn sie ist der Meinung, das Herz nicht zu verdienen. Noah ist selber gerade nicht die beste Gesellschaft. Als Gwen, dann vor seiner Tür steht, ist er erst mal geschockt. Alles gut und schön. Was danach kommt ist zwischen den Zeilen, dann doch schon zu leicht auszumachen und vorhersehbar. Es entspinnt sich eine Liebesgeschichte, Gwens Ängste und psychischen Probleme rücken weit nach hinten. Das fand ich schade. Grundsätzlich war die Handlung sehr auf Gwen und Noah abgestimmt. Wichtige Nebenpersonen wie Gwens Familie waren nur Randerscheinungen. Nur Noahs Kumpel war recht präsent. Interessant fand ich das Geocaching. Da werde ich in Zukunft doch auch mal Ausschau halten ob ich nicht fündig werde auf Land und Flur.

Mein Fazit:

Thematisch fand ich die Geschichte recht interessant. Im Anhang erklärt die Autorin auch, warum sie sich gerade für dieses Thema entschieden hat. Das ist so glaubwürdig von ihr erklärt, dass ich mich echt frage, warum sie da nicht intensiver und mehr daraus hervorgeholt hat. Mir persönlich war der Roman zwischendurch zu sehr Liebesgeschichte. Der Anfang und das Ende fand ich aber sehr überzeugend. Allerdings reicht das nicht, dass mir die Geschichte lange in Erinnerung bleibt.

Von mir bekommt der Roman Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Das E-Book war eine Leseaktion von Jellybooks und wurde von Droemer Knaur zur Verfügung gestellt!

E-Book: Sharon Guskin-Noah will nach Hause

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Sharon Guskin – Noah will nach Hause

Spiritueller Roman

ePub

432 Seiten

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Die alleinerziehende Janie ist ratlos. Ihr vierjähriger Sohn Noah hat Albträume und erzählt von grausigen Dingen. Immer wieder jammert er, dass er zu seiner Mama will. Aber ist er das nicht? Nachdem die verzweifelte Mutter verschiedene Ärzte konsultiert hat, stößt sie beim Stöbern im Internet auf die Seite von Jerome Anderson, einem Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. In ihrer Not nimmt sie Kontakt zu ihm auf. Kann er Noah helfen? Und so machen sie sich mit nur wenigen Anhaltspunkten detektivisch auf die Suche nach dem Ort, dem Haus, der Familie, der Mutter, nach der Noah sich so sehr sehnt – und werden fündig.

Mein Eindruck:

Das E-Book habe ich bereits im letzten Herbst gelesen. Die Thematik hat mich interessiert. Vor allem fand ich es spannend, dass es sich um einen Roman und nicht um ein Sachbuch handelt. Die Vorstellung, dass sich das eigene Kind quält, Albträume hat und Nacht für Nacht nach einer Mama schreit, welche eine andere Person ist als die echte Mama muss grausam und tragisch sein. Janie tut wirklich alles um ihrem kleinen Sohn zu helfen, doch irgendwann ist auch sie an einem Punkt angelangt, an dem sie nicht mehr kann. Psychisch und physisch ist sie fast selber am Ende.

Nebenhandlung ist die Geschichte von Jerome Anderson. Der Psychologieprofessor beschäftigt sich mit dem Phänomen der Wiedergeburt. Man erfährt einiges über seine Arbeit und seiner Fälle. Er half vielen Angehörigen und deren betroffenen Kindern ihre Erinnerungen zu klären und diese allmählich zu vergessen. Selber kämpfet er nun auch gegen das Vergessen. Denn er leidet an Alzheimer und tut alles um den Fortschritt seiner Krankheit so lange als möglich hinauszuzögern.

Spannend wird es, als Janie, Noah und Jerome aufeinander treffen und sich auf die Suche nach Noahs Erinnerung aus seinem früheren Leben machen. Ein regelrechter Krimi entwickelt sich. Ein sehr schöner berührender Roman, mit spannenden Wendungen. Lesenswert!

Den Roman gibt es natürlich auch als Printausgabe!

Eine neue Kategorie zieht ein: E-Books

Eigentlich dachte ich ja nicht mir je einen E-Reader zuzulegen, weil ich eigentlich ja auch nicht dachte, dass ich öfters E-Books lesen würde. Aber, das dachte ich ja im Handyzeitalter ja auch nicht. Erst war ich der Meinung mir niemals ein Handy zuzulegen. Dann dachte ich mir niemals ein Smartphone zuzulegen. Wofür denn auch? Telefonieren kann ich ja auch an meinem 0815 Handy. Dann hat mir mein Mann sein ausgedientes Smartphone vermacht und jetzt kann ich mir gar nicht mehr vorstellen ein “normales” Handy zu benutzen. Inzwischen hab ich das alte vermachte Smartphone ausgetauscht und nutzte darauf auch öfters das Lesen von E-Books. Was ich mir erst nie vorstellen konnte, ist also mittlerweile eingetroffen: ich hab mir einen E-Reader zugelegt Sarkastisches Smiley.

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Da die E-Book-Ausleihe in der Mediathek mit epub Format funktioniert, kam für mich ein Kindle sowieso nie in Betracht. Im vergangenen November gab es dann währen der Black-Friday Angebote bei Thalia den Tolino Shine um unter 100 €. Normalerweise kostet er 130 €, daher war die Entscheidung für dieses Modell nicht schwierig.

Die Hülle hab ich mir bei Amazon gekauft, da mir die Modelle bei Thalia nicht gefielen.

Der Reader hat mir besonders bei dem langen Flug nach und von Neuseeland die Zeit verkürzt. Gerade im Flugzeug, wenn alles abgedunkelt wird und die Menschen schlafen wollen, hat er mir gute Dienste erwiesen. Durch die integrierte Beleuchtung stört man niemanden, der gerne eine Runde schlummern möchte.

Trotzdem sind mir “echte Bücher” noch immer am Liebsten. Mit einem E-Reader hat man halt nicht diese Gefühl, das einem ein Buch vermittelt. Diese Gerüche, die Haptik, das Geräusch, das ein Buch macht wenn man die Seiten umblättert, das möchte ich nicht missen. Doch ab und zu darf es auch ein E-Book sein! Lest ihr auch E-Books, oder ist das für euch undenkbar?

Teresa Driscoll-Für alle Tage, die noch kommen

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Teresa Driscoll – Für alle Tage, die noch kommen

Roman

368 Seiten

Preis: € 16,99

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Wie sage ich meinem Kind, dass ich sterben muss? Gar nicht, beschließt Eleanor, als sie von ihrer Brustkrebserkrankung erfährt. Ihre achtjährige Tochter Melissa soll so lange wie möglich eine unbeschwerte Kindheit haben. Stattdessen sammelt Eleanor Gedanken, Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse in einem Buch, das sie bei ihrem Anwalt hinterlegt. Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter ohne Abschied geht? Auch siebzehn Jahre danach fühlt Melissa sich unvollständig. Gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt, den sie doch innig liebt. Da bekommt sie ein kleines Buch zugestellt – ein Buch, aus dem noch einmal ihre Mutter zu ihr spricht. Es ist voller Rezepte, für die Küche und fürs Leben. Und voller Liebe. Melissa beginnt zu verstehen, was Eleanor für sie getan hat. Sie erkennt, wie sehr sie geliebt wurde. Und sie weiß jetzt, dass sie es auch kann: der Liebe vertrauen.

Mein Eindruck:

Der Roman wartet schon seit über einem Jahr darauf, dass ich ihn endlich lese. Gekauft habe ich ihn mir hauptsächlich wegen dem wirklich schönen Cover.

Ich war echt gespannt, wie sich diese Geschichte entwickelt. Was mich vor allem beschäftigte war, wie Melissa den für sie unvorhersehbaren plötzlichen Tod der Mutter verarbeitet. Und natürlich hat sie ihn nicht verarbeitet.  Das zeigt sich vor allem in ihrer Beziehung. Dass man sein 8-jähriges Kind beschützen und gerade das Thema Tod möglichst meiden möchte, kann ich ja verstehen. Doch ehrlich, ich war Sauer auf die Mutter. Wie kann sie meinen, dass es für Melissa leichter ist, wenn sie einfach so geht?  Auch in den guten Ratschlägen, die Eleanor für Melissa niederschrieb, konnte ich keine Trost für sie finden. Schön waren allerdings die Rezepte.

Mein Fazit:

Leider hat mich die Geschichte, so traurig sie auch sein mag, nicht berührt. Auch wenn mir Melissa leid tat, empfand ich keine rechte Sympathie für sie. Am wenigsten gut Umgesetzt fand ich allerdings die “Ratschläge” , der verstorbenen Mutter. Irgendwie hatte ich den Eindruck, die Autorin arbeitet eng mit der Ärztekammer zusammen. Natürlich, Vorsorge ist wichtig, doch mag ich es nicht besonders, wenn man Romane für Panikmache nutzt. Sorry, emotional fehlte mir da doch das gewisse Etwas!

 

 

Rezension: Mark Douglas-Home–Sea Detective

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Mark Douglas-Home – Sea Detective Ein Grab in den Wellen

Kriminalroman

400 Seiten

Preis: € 9,99  [D] / 13,30 [A]

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Cal McGill ist Meeresbiologe. Seine Spezialität: per Computer die Route von Gegenständen im Wasser zu verfolgen, um Umweltsünder zur Strecke zu bringen. Doch bei seinem Einsatz für die Natur überschreitet der Sea Detective bisweilen legale Grenzen: Als er in den Gärten hochrangiger Politiker Weißen Silberwurz pflanzt, um auf den Klimawandel hinzuweisen, nimmt man ihn fest. Detective Helen Jamieson von der Polizei Edinburgh kommt der sympathische junge Mann gerade recht. Denn vor der Küste wurden kurz zuvor zwei abgetrennte Füße entdeckt. Bei ihren Recherchen stoßen Cal und Helen auf ein Netz aus Korruption, Ausbeutung und Menschenhandel. Und auf ein indisches Mädchen, das sie vielleicht noch retten können.

Mein Eindruck:

Ein außergewöhnliches Ermittlerteam, welches sich in diesem Krimi zusammenfindet. Obwohl die Zusammenarbeit eher Nebensache ist, nur auf verhältnismäßig wenigen Seiten findet man Cal und Helen zusammen, hatte ich ein ausgesprochen gutes Leseerlebnis. Die Kombination aus Krimi und Thriller ist dem Autor sehr gut gelungen.

Der Großteil der Handlung spielt sich rund um Cal McGill ab, obwohl der Roman eigentlich aus drei unterschiedlichen Handlungen besteht. Das Schicksal seines Großvaters, den er nie kennen gelernt hat und der im zweiten Weltkrieg im Meer verschollen ist, lässt ihn nicht los. Seine Ex-Frau Rachel bringt ihn mit einer Frau zusammen, welche seinen Großvater kannte. Allmählich deckt Cal die Wahrheit über das Verschwinden seinen Großvaters auf. Zur selben Zeit bittet ihn Detective Helen Jamieson ihr bei ihrem aktuellen Fall mit den abgetrennten Füßen zu helfen. Und auch ein verschrecktes Indisches Mädchen taucht in seiner Wohnung unter und bittet Cal ihr zu helfen die Mörder ihrer Freundin zu finden.

Die Spannung baut sich nur recht langsam auf. Das liegt wohl daran, dass Cals Familiengeschichte viel Platz in diesem Kriminalroman einnimmt. Auch wenn das sehr gut zu lesen war, hat es der Handlung einiges an Nervenkitzel genommen. Erst zum Ende hin wurde es richtig temporeich. Fast zu schnell löste sich dann alles auf.

Mein Fazit:

Ein gelungenes Debüt mit einem interessanten Hauptcharakter. Schade fand ich, dass den spannenden Nebenhandlungen zu wenig Raum blieb um sich auf den 400 Seiten krimimäßig gut zu entfalten. Allerdings ist der Roman der Auftakt einer Reihe, vielleicht sollte man auf diese Art Cal McGill kennenlernen?

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Herzlichen Dank an den Rowohlt Verlag für das persönliche Leseexemplar!

 

Im Test: Spiralschneider von Simple Life

Zoodles sind die neuen Noodles! Kennt ihr Zoodles? Habt ihr sie selber schon gekocht, oder seit ihr gar im Zoodles-Fieber? Was sind Zoodles, werden sich jetzt jene Fragen, die die Eingangsfrage mit nein beantworten. Nun, die Antwort ist simpel: Zoodles sind Gemüsespaghetti. Die Herstellung der Zoodles ist, mit dem passenden Equipment, denkbar einfach. Natürlich kann man sie auch mit einem normalen Gemüsemesser oder einem Sparschäler herstellen. Das ist aber recht zeitintensiv. Vor allem wenn man die Zoodles regelmäßig macht, ist ein Spiralschneider sehr praktisch.

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Der Spiralschneider von Simple Life ist ein recht einfaches Gerät und sollte mir helfen die heißgeliebten Gemüsespaghetti schnell und einfach zuzubereiten. Zucchini, Gurken, Karotten, Rote Beete und Kohlrabi, dies sind die Gemüsesorten, aus denen man mit dem Spiralschneider mühelos ansehnliche Gemüsefäden machen kann. So zeigen es die Bilder auf der Produktseite vor. Eine Rezeptsammlung, welche man vorab als PDF per email zugeschickt bekommt, gehört ebenfalls zum Lieferumfang. So freute ich mich total darauf, den Spiralschneider zu testen und leckere Gemüsespaghetti zu kreieren.

Die Handhabung ist recht einfach: gewünschtes Gemüse rein und wie beim Bleistiftspitzen dreht man dieses dann über die Edelstahlklingen. Auf der Unterseite sollten dann schöne lange Gemüsespaghetti kommen. Leider entpuppt sich das Ergebnis nicht so zufriedenstellend. Die Gurkenspaghetti gehen  noch einigermaßen, wenn sie dick genug sind um die Halterung auszufüllen. Die Karotten werden, wenn man genug Druck ausübt, gerade mal kurze Nudeln. Die Rote Beete wurde zu Gatsch, Kohlrabi oder Zucchini  hatte ich keinen,  daher kann ich zu diesem Gemüse nichts sagen.

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Mein Fazit:

Der Spiralschneider von Simple Life mit knapp 10 € zu den günstigsten Produkten für Gemüsespaghetti. Leider konnte mich das Gerät nur bedingt überzeugen. Ein wirklich schönes zufriedenstellendes Ergebnis konnte ich mit Hilf des Gerätes nicht zustande bringen. Macht man die Spaghetti regelmäßig lohnt es sich wohl eher in ein etwas teureres Produkt zu investieren. Macht man die Spaghetti nur sporadisch, kann man sich die Spaghetti auch mit Hilfe eines Sparschälers oder scharfen Gemüsemesser zurecht schneiden.

Laut Produktseite sollte man das Gerät auch als Spargelschäler und Gemüsehobel verwenden können. Wie man dies zustande bringen soll ist mir ein Rätsel.

Das Produkt wurde mir vergünstigt zum Testen angeboten. Dies hatte auf mein Urteil keinen Einfluss, ich teste und bewerte ehrlich und objektiv!

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