Hörbuchrezension: Charlotte Bronte-Jane Eyre

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Charlotte Bronte – Jane Eyre

Ein Hörspiel

3 CDs; Laufzeit 3 h 50 min

Preis: € 19,99 [D] / 19,99 [A] / 28,50 [sFr]

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Zum 200. Geburtstag von Charlotte Brontë am 21. April 2016: Der romantische Klassiker als Hörspiel

„Ich bin kein Vogel, und kein Netz umgarnt mich, ich bin ein freier Mensch mit einem freien Willen – das werde ich zeigen, indem ich Sie verlasse“, sagt Jane Eyre zu dem Mann, den sie liebt. Christiane Ohaus hat den romantischen Klassiker in ein akustisches Universum verwandelt, mit genialer Leichtigkeit greifen Musik, Geräusche und schauspielerische Gestaltung ineinander. Mit Sascha Icks als Jane Eyre, die sich zwischen ihrer Liebe und ihrer Selbstständigkeit entscheiden muss, mit Christian Redl als mürrisch-liebenswertem Landedelmann und Sylvester Groth als seinem Konkurrenten bleibt auch der kleinste Zwischenton von Charlotte Brontës großem Roman bewahrt.

Mein Eindruck:

Charlotte Bonte’s Jane Eyre hat mich als Buch schon begeistert. Man fühlt mit mit der kleinen Jane. Ist erschüttert über ihre Tante, dem Umgang mit dem Mädchen allgemein in dieser Gesellschaftsschicht. Bestaunt ihren Mut sich zu widersetzten und ihrem Durchhaltevermögen im Waisenhaus. Und freut sich am Ende mit Jane, dass es auch für sie doch noch schöne Seiten im Leben gibt und sie den Weg zurück gefunden hat zu ihrer großen Liebe.

Dieser wunderschöne Roman wurde ganz grandios als Hörspiel produziert. Die Stimmen sind abwechslungsreich und passen zur jeweiligen Rolle. Untermalt wird das ganze durch verschiedenste Geräusche und Töne. Einfach toll anzuhören. Man fühlt sich wie in einem Theater. Hört zwar nur die Stimmen und Geräusche, produziert aber klare und deutliche Bilder vor das innere Auge.

Das Cover gefällt mir auch ausnehmend gut. Es passt zu Jane Eyre. Einfach in der Darstellung, nicht düster aber auch nicht bunt.

Mein Fazit:

Selten passiert es mir, dass ich mir ein Hörbuch öfter als einmal anhören möchte. Jane Eyre gehört definitiv nicht zu diesen. Dieses Hörspiel ist so unterhaltsam und schön, dass ich es mir bereits mehrfach anhören musste. Und weitere male auch anhören werde.

Von mir bekommt Jane Eyre auch in Hörformat die volle Punktezahl: Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen dank an der Hörverlag.

Erik Axl Sund–Krähenmädchen

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Erik Axl Sund – Krähenmädchen

Psychothriller

477 Seiten

Erschienen bei Goldmann 

Verlagstext:

Stockholm. Ein Junge wird tot in einem Park gefunden. Sein Körper zeigt Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche … Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissarin Jeanette Kihlberg die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. Eine andere Patientin Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem schweren Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben…….

Mein Eindruck:

Dieser Psychothriller geht wirklich unter die Haut. Das Autorenduo hat sich einen der verabscheuungswürdigsten Gesellschaftskreise für ihre Trilogie ausgesucht. Wer nicht gestählt ist in den Tiefen der menschlichen Abartigkeiten und Grausamkeiten, dem ist Victoria Bergmann nicht zu empfehlen. Sie ist Opfer und Täter gleichermaßen. Man hört ihre Stimme in der Gegenwart und ihre Erzählungen in der Vergangenheit. Doch bekommt man sie vorerst als Leser nicht zu fassen. Erst allmählich tun sich alle Teile zusammen und man ist als Leser schier fassungslos. Spannend, hart und Entsetzlich!

Rezension: Katrin Bauerfeind–Hinten sind Rezepte drin

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Katrin Bauerfeind – Hinten sind Rezepte drin

Geschichten, die Männern nie passieren würden

221 Seiten

Preis: € (D) 14,99 | € (A) 15,50

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Kann ich emanzipiert sein und trotzdem ohne Unterwäsche in die Stadt?
Bin ich schon eine moderne Frau, nur weil ich nicht kochen kann?
Kriege ich in einer Beziehung auch Treuepunkte?
Muss es in Frauenbüchern eigentlich immer um Männer, Mode und Cellulite gehen?

Wenn Sie solche Fragen mögen, werden Sie in diesem Buch viel Spaß haben. Klar, für den Preis dieses Buchs können Sie sich auch einen dünnen Thomas Mann kaufen oder zwei Hemingways, also echte Nobelpreisträger, oder eine gebrauchte Bibel, also praktisch das Wort Gottes, aber überall da steht wenig über Frauen, und schon gar nichts Lustiges oder nicht viel Wahres …

Katrin Bauerfeind erzählt in ihrem neuen Buch, was es heutzutage heißt, eine Frau zu sein: mit Witz, aber ernstgemeint, ohne Quote und Aufschrei, aber auch ohne Drumrumreden. Es geht um Playmobilfrisuren, Wellnesswahnsinn, schlechten Sex und gute Freunde und um Männer, Mode, Cellulite. Und hinten sind natürlich keine Rezepte drin …

Mein Eindruck:

In ihrem aktuellen Buch geht die Autorin grundlegenden Fragen nach, was Frau sein in der Gesellschaft bedeutet, wie die Männerwelt uns sieht, wie wir selber uns sehen und welche Erkenntnisse Frau daraus ziehen kann. Natürlich nicht zum Ernst nehmen! Bei dem Buch handelt es sich zwar um ein Sachbuch, doch ist es in erster Linie unterhaltsam. Die Aussagen der Autorin sind mitunter sehr drastisch, sarkastisch und bissig, doch sind sie auch mit viel Witz und Schwarzem Humor unterlegt. In vielen Kapiteln kann man sich selber wiederfinden, mit seinen ganz eigenen Spleens und Macken. Aber man findet durchaus Wahrheiten in den recht kurzen Abschnitten. Über das Leben so wie es früher war, über die eigene Familie, über die Oma und die Mama. In irgendeiner Passage der 45 Unterpunkte findet man etwas von sich selbst oder aus seinem Leben. Frau Bauerfeind nimmt nicht nur andere in diesem unterhaltsamen Büchlein auf die Schippe, sondern auch sich selber ganz ordentlich. Sie plaudert aus dem Nähkästen und äußert sich auch mal kritisch zum Thema Frau und was es bedeutet Frau zu sein.

Der Titel ist nicht Programm, denn es sind keine Rezepte drin. Zumindest keine zum Kochen. Vielleicht welche um mal über das ein oder andere Thema nachzudenken und für sich etwas zu verbessern. Ja, das würde hinkommen. Einige Anreize dafür liefert das Buch durchaus. Ansonsten passt das Cover recht gut. Die Frau mit dem sympathischen lächeln, die wie ein Kaktus voller Stacheln sein kann.

Mein Fazit:

Ein recht unterhaltsames Sachbuch, das kein Ratgeber ist. Man liest sich Kapitel für Kapitel durch, kann das Buch auch mal zur Seite legen, ohne den Faden zu verlieren und hat am Ende ein kurzweiliges Leseerlebnis.

Von mir bekommt das Buch Rote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an den Fischer Verlag. Ich hatte das Vergnügen dies Buch im FISCHER-Leseclub auf lb-logozu lesen.

Matcha mi su

Ich hatte ja das Vergnügen das Matcha Pulver von Exvital zu testen. Das Produkt ist nicht nur als Getränk geeignet und schmeckt köstlich, es ist auch vielseitig in Gerichten einsetzbar. Besonders gut schmeckte nicht nur mir, sondern auch dem Rest meiner Familie das Matcha mi su. Wie bereits vor einigen Tagen im Testbericht angekündigt hier also nun das Rezept:

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Zutaten für 4 Portionen:

  • 300 g Mascarpone
  • 250 ml Sahne
  • 1/2 Packung Biskotten
  • 2 – 3 EL Staubzucker
  • optional Vanilleextrakt
  • 1 TL + 1 EL Matcha Pulver
  • 180 g Zucker
  • 180 ml Wasser
  • etwas Echten Kakao
  1. Wasser und Zucker verrühren und 10 min. zu einem Läuterzucker einkochen.
  2. Nach erkalten des Sirups 1 TL Matcha Pulver einrühren.
  3. Sahne steif schlagen, Mascarpone mit Staubzucker glatt rühren.
  4. Mascarpone und Sahne zusammenfügen und 1 EL Matcha Pulver unterrühren.
  5. Biskotten mit Matcha-Sirup tränken.
  6. Creme und Biskotten schichtweise in eine passende Schüssel geben.
  7. Mit einer Schicht Creme abschließen und das Matcha mi su kalt stellen.
  8. Zum Servieren etwas Echten Kakao darüber streuen, dekorieren und genießen!

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Hörbuchrezension: Elizabeth Little–Mördermädchen

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Elizabeth Little – Mördermädchen

Gelesen von Nora Tschirner und Oliver Siebeck

1 mp3-CD; Laufzeit ca. 7 h 15 min

Preis: € 12,99 [D] | € 14,60 [A] | CHF 18,90

 Buchinfo Verlagstext

Verlagstext:

Janie Jenkins wird im Alter von 16 Jahren für den Mord an ihrer prominenten Mutter für schuldig erklärt. Das Problem: Janie kann sich selbst nicht daran erinnern, was in der Nacht des Mordes geschehen ist. Als sie zehn Jahre später das Gefängnis verlässt, macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Eine Spur führt sie in eine verschlafene Provinzstadt in South Dakota, wo sie Stück für Stück die überraschende Vergangenheit ihrer Mutter aufdeckt. Am Ende muss Janie sich entscheiden, ob sie weiter unter falscher Identität vor Presse, Polizei und einem möglichen Mörder fliehen will – oder sich der Wahrheit stellt.

Meine Meinung:

Nach dem Trailer und dem Klappentext hatte ich einen psychologisch spannenden Roman erwartet. Janie Jenkins kam aus dem Gefängnis und machte sich auf die Suche nach der Wahrheit. Irgendwie konnte ich mit ihr nicht warm werden. Ihre lockeren Sprüche waren zwar unterhaltsam, trugen aber wenig zu echter Spannung bei. Bereits zu Beginn fehlten  mir irgendwie ausreichend Informationen, dass ich ihrer Suche, bzw. wie sie gerade auf diesen Ort kommt nachvollziehen hätte können. Plötzlich macht sie sich auf den Weg und deckt dort nach und nach die Geheimnisse ihrer Mutter auf. Wegen deren Todes sie für schuldig erklärt wurde und 10 Jahre hinter Gittern saß.

Vom Aufbau her fand ich den Roman bzw. das Hörbuch ganz gut. Die Erzählung ist aus der ich-Perspektive und Nora Tschirner gibt der Protagonistin eine wirklich gute Stimme. Normalerweise finde ich ich-Erzählungen auch ganz in Ordnung. Doch blieben mir in diesem Fall die anderen beteiligten zu Schattenhaft. Auch Oliver Siebeck fand ich sehr gut zuzuhören. Durch ihn erfährt man einiges über das frühere Leben von Janie, über die Verhöre bei der Polizei und wie sie von der Gesellschaft gesehen wird.

Mein Fazit:

Am Ende der Geschichte fühlte ich mich noch unzufriedener als während des ganzen Zuhörens. Nora Tschirner und Oliver Siebeck machen einen wirklich guten Job. Doch reicht mir das nicht um “Mördermädchen” als ein grandioses Hörerlebnis zu bezeichnen. Vielleicht hätte mir dieser Roman als Printbuch mehr zugesagt. In dieser Fassung wurde mir einfach zu viel gekürzt um mir ein genaues Urteil darüber zu wagen.

Von mir gibt es für das Hörbuch Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an der Hörverlag.

Matcha, Matcha, alles Matcha ….

Superfood oder Powerfood, dieser Tage sind das Bezeichnungen über die man immer wieder Stößt. Egal ob Goji, Chia, Flohsamen, Matcha und wie sie alle heißen. Viele sind mir bekannt, viele unbekannt. Über Matcha hörte ich schon einiges, probiert hatte ich ihn bisher aber noch nie. Dieser Tage durfte ich Matcha+ Matcha+Moringa+Maca  von Exvital testen.

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Das fein gemahlene grüne Pulver befindet sich in einer handlichen kleinen Dose. Der Innendeckel sitzt richtig fest. Das Öffnen war beim ersten Mal, trotz des kleinen Knubbels darauf etwas knifflig. Das Pulver riecht intensiv aber angenehm und erinnerte mich etwas an frisch gemähtem Gras. Der Geschmack ist richtig fein. Ich mag ja Grün Tee und daher mag ich auch diesen leicht herben grasigen Geschmack.

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Die Zubereitung ist denkbar einfach. Man gibt einen 1/2 Teelöffel Pulver in eine kleine  Schale und gießt es mit 100 ml 80 ° heißem Wasser auf. Nach japanischer Teezubereitung benutzt man für das verschlagen des Teepulvers mit dem heißen Wasser einen Bambusbesen. Diesen braucht man aber nicht unbedingt. Ein kleiner Milchaufschäumer tut es auch. Ansonsten verrührt man das Pulver gut mit einem Löffel, da hat halt nicht diesen typischen Schaum.

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IMG_20160201_083452Getrunken wird der Tee nach eigenem Geschmack. Ich gebe immer etwas braunen Zucker oder Honig dazu. Kokoszucker schmeckt auch ganz gut darin, er gibt dem Tee noch eine leichte Karamell Note. Den Matcha Tee kann man aber auch sehr gut mit heißer aufgeschäumter Milch aufgießen. Der Matcha-Latte ist mein persönlicher Favorit. Will man Abnehmen eignet sich der Latte natürlich nicht, da trinkt man den Matcha am Besten in seine reinen Form.

Das Pulver eignet sich aber nicht nur zur warmes Teegetränk. Kocht man sich aus Zucker und Wasser einen Läuterzucker und rühr nach dem Abkühlen etwas von dem Pulver unter den Sirup, gibt etwas von dem Sirup über Eis, gießt mit Wasser auf erhält man ein köstliches kaltes Teegetränk. Oder aber man benutzt es für Süßspeisen, wie zum Beispiel das Matcha mi su. IMG_20160124_143453IMG_20160124_144219

Das war richtig köstlich! Leider kann man die schöne dezente grüne Farbe auf den Bildern nicht erkennen. Rezept folgt!

 

Das Matcha+ Produkt konnte mich vom Geschmack zu hundert Prozent überzeugen. Preislich ist es wohl nicht unbedingt billig, aber die Preis-Leistung ist in jeden Fall in Ordnung.

Ich habe das Produkt im Rahmen eines Produkttests auf AMZ Produkttester.de kostenlos erhalten. Auf mein Urteil als Tester hat dies keinen Einfluss. Ich bewerte fair, objektiv und ehrlich!

Weitere Informationen zu dem Produkt findet man hier.

Rezension: Elizabeth Joy Arnold–Einundachtzig Worte

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Elizabeth Joy Arnold – Einundachtzig Worte

Roman

543 Seiten

Preis: € 9,99 [D] / 10,30[A] / 13,90 [sFr]

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Eine fesselnde Geschichte über Familie, tragische Wahrheiten und die Kraft der Hoffnung

Chloe und Nate sind seit einer Ewigkeit verheiratet, als Nate eines Tages ohne Erklärung verschwindet. Alles, was er hinterlässt, ist ein kurzer Brief von einundachtzig Worten. Nate ist in ihre Heimatstadt zurückgekehrt – an jenen Ort, an dem vor vielen Jahren ihr Sohn spurlos verschwand. Ein tragischer Verlust, der Chloes und Nates Leben für immer veränderte und den auch ihr neues Leben und ihre gemeinsame Buchhandlung nicht heilen konnten. Bergen diese einundachtzig Worte die Chance für Chloe, die Vergangenheit endlich zu klären und ihre Liebe zu Nate wiederzufinden?

Mein Eindruck:

Sieht man ein Buchcover und liest den Klappentext dazu hat man als Leser ja schon gewisse Vorstellungen zu einer Geschichte. So ist es zumindest bei mir immer. Chloes und Nates Geschichte hat sich für mich bereits zu Beginn ganz anders präsentiert, als ich mir das eigentlich vorstellte: eine literarische Reise durch Geschehnisse der Vergangenheit, untermalt mit mir bekannten und unbekannten Buchtiteln.

Elizabeth Joy Arnold bedient sich einer sehr kultivierten und wunderschön zu lesenden Sprache. Der Handlung zu folgen war auch nicht schwierig. Sie lässt ihre “Heldin” Chloe die Geschichte aus ihrer Sicht erzählen. Chloe findet Nates kurze Mitteilung und beginnt ihre Erinnerungen von Früher zu erzählen. Man durchlebt als Leser das erste Zusammentreffen von Chloe, Nate und seinen Schwestern Grace und Cecilia. Diese wuchsen sehr behütet als Kinder eines Pastorenpaares auf. Zwischenzeitlich findet man sich wieder in der Gegenwart und Chloes Suche nach einer Erklärung warum ihr Mann Nate einfach verschwunden ist. Ein Tagebuch mit verschlüsselten Worten, Familiengeheimnisse und eine verzweifelte Suche nach Geborgenheit ziehen sich mitunter doch recht langatmig durch die einzelnen Passagen. Richtig fassen konnte ich keine der Personen. Durch die zwar schöne Erzählweise – man merkt der Autorin die Liebe zu Büchern an – fühlte sich die Geschichte für mich immer weiter in der Vergangenheit an als sie eigentlich ist. Diese Art des Romanaufbaues ist durchaus nicht negativ zu betrachten, mitunter war ich sehr gefesselt. Doch die Zusammenführung der einzelnen Kapitel zu einem runden Ganzen zog sich ab und an dann doch extrem in die Länge. Die Vorkommnisse im letzten Kapitel waren vorhersehbar und hat meine Vermutungen dann auch bestätigt.

Das englische Original erschien unter dem Titel “The Book of Secrets”. Dieser wird der Geschichte auf jeden Fall gerechter als der Deutsche. Die Geschichte ist durchsetzt mit Geheimnissen. Für mich war Chloe in der Beziehung eigentlich arm dran, denn sie gehörte zwar durch die Freundschaft zu den Geschwistern und die Liebe zu Nate zur Familie Sinclaire, doch sah ich in ihr eigentlich immer eine Außenseiterin, der man nichts verrät. Aber sie wusste natürlich nichts von den Geheimnissen, diese deckte sie erst allmählich auf. Doch am Ende soll dann alles wieder gut sein? Nach dem Motto: “Wir haben uns ja so lieb!”.

Mein Fazit:

Eine durchaus gelungene Familiengeschichte. Leider blieben mir zu viel im Verborgenen, zu viel der Geschehnisse wurden nur angedeutet und kamen für mich nicht wirklich ans Licht. So eine Art Hörensagen – glaub was ich dir erzähle, denn es ist die Wahrheit. Auch die Nebendarsteller waren mir zu Schattenhaft und ich konnte sie mir weder in Chloes Worten noch in meiner Fantasie vorstellen. Sprachlich aber ein wirklich schönes Buch auf das man sich unbedingt einlassen sollte!

Von mir gibt es diesmal Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an den Diana Verlag.