Rezension: Bernhard Aichner–Totenhaus

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Bernhard Aichner

Totenhaus

416 Seiten

Preis: € 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90

Buchinfo Verlagssseite

Verlagstext:

Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Schnell wird klar, dass es sich um ein Verbrechen handeln muss, dass hier die Leichenteile eines vor einem Jahr spurlos verschwundenen Schauspielers liegen. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage: die Bestatterin, die die Verstorbene damals versorgt und eingebettet hat. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Brünhilde Blum den Schauspieler getötet hat. Doch die ist wie vom Erdboden verschluckt …

Mein Eindruck:

Brünhilde Blum is back! Nach Teil 1 der Thriller-Trilogie war ich schon sehr gespannt, wie Bernhard Aichner die Fortsetzung angeht. Blum, die Serienmörderin. Blum, die liebende Mutter. Blum, die junge Frau auf der Suche nach Geborgenheit und Liebe. Blum, die Frau,  die für die Menschen die sie liebt alles tun würde. Auch töten. Aber das hat sie ja alles in Teil 1 schon erledigt.Wie also geht’s weiter? Grandios, wie ich finde!

Schon der Einstieg in “Totenhaus” lässt auf eine spannende Geschichte hoffen. Blum ringt mit dem Tod, so der Prolog. Danach startet die Geschichte mit einem Rückblick los. Recht harmlos und unspektakulär zu Beginn, mit einer makabren Wendung. Typisch Aichner eben. Wer “Totenfrau” gelesen hat, weiß dass der Autor überraschende Umkehrungen in seinen Handlungen einbaut. So auch in seinem aktuellen Roman. Man muss sich schon auf seine ganz spezielle Schreibart und –stil einlassen. Dann hat man aber durchaus ein tolles und befriedigendes Leseerlebnis. Seine Dialoge sind separiert von der Handlung, kurz und knackig, aber gut zu folgen. Seinem Schreibstil ist im Ganzen gut zu folgen. Der ganze Roman hat eine sportliche Geschwindigkeit. So wie Blum selber auch unterwegs ist. Sie mag es in einem ordentlichen Tempo durch die Gegend zu düsen. So kann man den Erzählstil Aichners auch vergleichen.

Blum als Person lässt mich zweigespalten zurück. Einerseits sind ihre Morde in Teil 1 nachvollziehbar, übertrieben zwar und völlig haltlos, aber nachvollziehbar. Andererseits ist sie eine junge Frau, die man gerne trösten möchte. Die Zeit ihres Lebens auf der Suche nach Nähe und Liebe war. Die aber auch viel zu vertrauenswürdig Fremden gegenüber ist. Diesen Eindruck hat sie in diesem Teil 2 besonders vermittelt. Die Nebendarsteller in “Totenhaus” sind so was von falsch, das merkt man doch! Nur die gute Blum nicht! Menschenkenntnis hat Blum keine. Genau diese Aspekte sorgen bei mir für zweigeteilte Gefühle der Protagonistin gegenüber, aber  unsympathisch ist sie mir nicht.

Auch bei der Covergestaltung ist man dem Vorgängerbuch treu geblieben: minimalistisch, unspektakulär. Gefällt mir aber gut und ist auch eine Art Wiedererkennungsmerkmal.

Mein Fazit:

Aichner ist seinem Stil treu geblieben. Als typischen Thriller sehe ich den Roman nicht. Man muss schon über eine gewisse Zeitspanne durchhalten, dann aber bekommt man eine Geklatscht und noch eine und noch eine. Als Leser von Thrillern muss man sich auf seine Art zu erzählen und schreiben schon einlassen. Ich empfehle vorab “Totenfrau” zu lesen. Auch wenn einiges in Teil 2 sich von selber Erklärt  hat man ein klareres Bild, wenn man den Vorgänger gelesen hat.

Das Ende ist offen.  Ich freue mich auf jeden Fall schon auf das Finale!

Von mir bekommt “Totenhaus” Rote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an btb!

 

Kalte Füße ist jetzt mobil!

 

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Coole Sache!

“Kalte Füße und Hände hab ich nicht!” kann man jetzt auch auf mobilen Endgeräten lesen, das findet ich echt klasse! Und vielleicht findet das ja auch der ein oder andere von euch eben so klasse wie ich Smiley.

 

Rezension: Harper Lee–Go set a Watchman

 

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Harper Lee

Go set a Watchman

Roman

278 Seiten

Buchinfo Verlagsseite

 

Verlagstext:

From Harper Lee comes a landmark new novel set two decades after her beloved Pulitzer Prize-winning masterpiece, To Kill a Mockingbird.

Maycomb, Alabama. Twenty-six-year-old Jean Louise Finch – ‘Scout’ – returns home from New York City to visit her ageing father, Atticus. Set against the backdrop of the civil rights tensions and political turmoil that were transforming the South, Jean Louise’s homecoming turns bittersweet when she learns disturbing truths about her close-knit family, the town and the people dearest to her. Memories from her childhood flood back, and her values and assumptions are thrown into doubt. Featuring many of the iconic characters from To Kill a Mockingbird, Go Set a Watchman perfectly captures a young woman, and a world, in painful yet necessary transition out of the illusions of the past – a journey that can be guided only by one’s own conscience.
Written in the mid-1950s, Go Set a Watchman imparts a fuller, richer understanding and appreciation of Harper Lee. Here is an unforgettable novel of wisdom, humanity, passion, humour and effortless precision – a profoundly affecting work of art that is both wonderfully evocative of another era and relevant to our own times. It not only confirms the enduring brilliance of To Kill a Mockingbird, but also serves as its essential companion, adding depth, context and new meaning to a classic.

Mein Eindruck:

Harper Lees verschollenes nie veröffentlichtes Manuskript geisterte ja schon Wochen vor der Veröffentlichungen durch die Medien. Hochgelobt auf der einen Seite, kritische Stimmen auf der anderen. Für mich spielten beide Komponenten keine Rolle. Ich oute mich mal:  ja,“Wer die Nachtigall stört” habe ich nicht gelesen! Ich konnte mich also ganz  unvoreingenommen auf “Go set a Watchman”  einlassen.

Harper Lee schickt also die erwachsen gewordene Jean Louise “Scout” Finch mit dem Zug  aus der weltoffenen Stadt New York auf Heimaturlaub in das verschlafene Südstaatennest Maycomb. Atticus ist alt geworden, seine Arthritis quält ihn sehr und Tante Alexandra kümmert sich um ihn und seinen Haushalt. Scout macht sich durchaus sorgen um den alten Herren, ist sich aber auch im klaren, dass sie nicht bereit ist nach Maycomb zurück zukommen. Auch wenn da noch Henry ist. Ihr Freund aus Jugendjahren, der ihr einen Heiratsantrag macht. Für Jean Louise beginnt der Urlaub wie immer. Wortgefechte mit ihrer Tante Alexandra, gemeinsame Kirchengänge am Sonntag, Ausflüge mit Hank. Doch eines Tages findet sie ein Papier, dass ihre bisherige Meinung zu ihrem Vater völlig auf den Kopf stellt……

Geschrieben ist der Roman in einem sehr schönen Stil und wunderbar bildhaft. Als Leser hat man besonders von den Landschaften und den verschiedensten Szenarien der Handlung ein klares Bild vor Augen. Die Charaktere dagegen erschienen mir recht unscharf. Außer Tante Alexandra und Onkel Jack. Ihre Ansichten und Meinungen bezüglich sind eindeutig und klar dargestellt. Scout machte zwar einen weltoffenen Eindruck, war aber auch sehr naiv und blauäugig. Atticus und Hank waren zwar keine Rassisten. Gingen aber den bequemen Weg, sich der Gesellschaft anzupassen. Irgendwie bekannt oder?

Aufgebaut ist die Geschichte in mehrere Abschnitte. Großteils schwelt Scout in Erinnerungen an ihre Kindheit. An die Sommer, die sie mit ihrem großen Bruder Jem und Nachbarjungen Dill verbrachte. Aber auch viel geschichtliches und politisches wird in die Geschichte eingebracht. Oft erwähnt die NAACP, die Bürgerrechtsbewegung. Richtig schlau wird man während des Lesens aus diesen Fakten allerdings nicht.

Der Roman hat eigentlich mit der Thematik Rassismus wenig zu tun. Für mich ist es eher ein familiärer Konflikt. Scout ist schlagfertig und modern in ihren Ansichten, während in Maycomb die Zeit stehen geblieben ist. Und, wie es auch im echten Leben oft ist, hat sie sich weit weg von zu Hause weiterentwickelt. Während bei ihrer Familie die politischen Ansichten die gleichen blieben. Am Ende ist als Leser nur eines klar: die geliebte Tochter schwelt in Erinnerungen, entdeckt, dass man in ihrer Familie nicht gegen Rassentrennung ist, verkracht sich mit ihrem Vater um sich zu guter Letzt doch wieder zu versöhnen.

Die Covergestaltung finde ich ganz gut. Wieso man auch den Titel des Vorgängerromans im Hintergrund eingebettet hat? Kann ich nicht beantworten. Hätte die Handlung mehr Umfang, damit meine ich jetzt in Richtung der farbigen Bevölkerung und der Thematik Rassismus, würde der Satz am Coverrücken auch mehr Sinn machen: “Every man’s island, Jean Louise, every man’s watchman, is his conscience.” – “Jedes Mannes Insel, jedes Mannes Wachmann, ist sein Gewissen.” Ein wunderschöner Satz eigentlich, dem ich in der Oberflächlichkeit der Handlung eigentlich keine Bedeutung zuordnen kann. Schade, denn die Autorin hat bestimmt Ahnung wie es sich in den Südstaaten zugetragen hat, vielleicht auch immer noch zuträgt.

Mein Fazit:

Ein ganz nett zu lesende Geschichte, die mir allerdings zu wenig der angepriesenen gutmenschlichen Charaktere aus “Wer die Nachtigall stört” beinhaltet.  Da ich aber eben diesen Roman nicht kenne bzw. gelesen habe, hatte ich auch keine Erwartungen und wurde diesbezüglich auch nicht enttäuscht. Muss man das Buch gelesen haben? Nein! Besonders Kenner von “Wer die Nachtigall stört” könnten enttäuscht werden.

 

Von mir bekommt die Geschichte Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose, weil die Herausforderung  den Roman im Englischen Original zu lesen, eine zusätzliche Rose wert ist!

Herzlichen Dank an Penguin Random House und an logo_normal.

Hörbuchrezension: Nicci French-Eisiger Dienstag

9783867179669_CoverNicci French – Eisiger Dienstag

Thriller

Gelesen von Andrea Sawatzki

6 CDs, Laufzeit 7 h

Preis: € 19,99 [D] * | € 22,50 [A] * | CHF 28,50

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Der 2. FALL für PSYCHOTHERAPEUTIN Frieda Klein

In der Wohnung einer psychisch Kranken wird ein Toter gefunden: Edward Green, alias Robert Poole, der zu seinen Lebzeiten den Mitmenschen mit Charme und Charisma Alltag und Bankkonto erleichterte. Wieder einmal unterstützt die Psychotherapeutin Frieda Klein die Polizei bei den Ermittlungen. Doch dann begeht sie einen folgenschweren Fehler. Als die Presse eine Hetzjagd auf sie veranstaltet, trotzt sie allen Anfeindungen und hat bald eine schreckliche Vermutung.

Mein Eindruck:

Frieda Klein ist auch in diesem 2. Fall wieder voll in ihrem Element. Mit psychologischem Spürsinn macht sie sich auf die Suche um den mysteriösen Mordfall zu klären. Einfühlsam und verständnisvoll nähert sie sich der Verdächtigen und entlockt ihr so manche seltsame Äußerung. Trotz des Desasters mit dem der vorangegangen Fall endete ist sich Inspector Karlsson sicher, dass die aktuellen Ermittlungen nur mit Hilfe der Psychotherapeutin machbar sind. Nach und nach  kommen immer mehr Neuigkeiten zum Mordopfer ans Tageslicht, und auch immer mehr Opfer des Mordopfers kann Frieda ausfindig machen. Zwischendurch muss sich Frieda auch noch mit der Presse auseinander setzten und als Vermittlerin in ihrer Familie fungieren.

Ganz schön viele Schauplätze  hat sich das Autorenduo Nicci French für diesen 2. Fall einfallen lassen. Zu viele wie ich finde. Besonders in Hörbuchform ist es da schwierig immer am Ball zu bleiben. Kaum hat man sich an einen Schauplatz und einen neuen Namen in der Handlung gewöhnt, kommt auch schon der Nächste. So manches mal ist es mir da passiert, dass ich am Ende einer CD nicht mehr wusste wer jetzt wer ist. Das war echt nervig. Ob es rein an der Hörbuchfassung oder allgemein an dem Roman liegt, kann ich nicht beurteilen. Aber als Hörbuch ist dieser Roman in meinen Augen eigentlich nicht geeignet.

Andrea Sawatzki hat wie immer gute Arbeit geleistet und ihr bestes gegeben. Die Erzählung war abwechslungsreich, ihre Stimmfarbe der Situation und den Personen angepasst. Friedas unkonventionelle und sympathische Art hat sie besonders gut rüber gebracht.

Egal ob als Hörbuch oder als Roman, man sollte unbedingt Fall 1 “Blauer Montag” vorab gelesen haben, denn es kommen schon einige Komponenten in “Eisiger Dienstag” vor. Kenn man den Vorgänger nicht, kann das noch zu größerer Verwirrung führen. Besonders beim Hörbuch, da es sich ja auch noch um eine gekürzte Lesung handelt!

Mein Fazit:

Psychologisch gut durchdacht. Es sind zu viele Personen in die Handlung eingebaut, nicht nur die aus Fall 1 sondern und vor allem neue. Man tut sich da schon sehr schwer mit denen vertraut zu werden.

Von mir gibt es für das Hörbuch diesmal nur Rote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an der Hörverlag .

Getestet: esorio® Premium Kopfhörer in Ear

Die Premium Kopfhörer in Ear wurden mir von esorio kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf mein Urteil als Tester hat dies keinen Einfluss. Ich bewerte fair, objektiv und ehrlich! Getestet habe ich die In-Ear Kopfhörer mit meinem Huawei Smartphone.

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Herstellerangaben zum Produkt:

  • esorio® Premium In Ear Kopfhörer für optimalen Soundgenuss. Kommen Sie in den Genuss von satten Bässen und einem angenehmen Tragekomfort. Sie werden bereits in den ersten Sekunden den Unterschied merken – Genießen Sie Ihre Lieblingslieder in High-End Qualität
  • Strapazierfähige Materialien bieten eine hohe Lebensdauer und sind sogar spritzwassergeschützt
  • Neben den ausgezeichneten Soundqualitäten verfügen die Kopfhörer ebenfalls über ein eingebautes Mikrofon sowie über einen analogen Laut/Leise Regler der durch dieses System mit allen Endgeräten kompatibel ist.
  • Nahezu unbegrenzte Kompatibilität dank des Verzichts auf den digitalen Laut/Leise Reglers der anlog die Lautstärke reguliert. Stellen Sie die Höchststufe auf Ihrem Smartphone oder Tablet ein und regeln Sie diese analog über den am Mikrofon verbauten Regler. Ob nun bei Ihrem iPhone oder auch bei Ihrem Samsung Endgerät.
  • Die aus hautverträglichen Silikon verbauten Ohrmuscheln passen sich dem Ohrkanal optimal an und bieten einen festen Sitz beim Sport wie Joggen oder Radfahren. Die Rückseite wrde aus hochwertigen Aluminium gefertigt und verleiht den Kopfhörern nicht nur edlen Glanz sondern trägt zum Soundgenuss bei und verbessert diesen.

Mein Eindruck:

Die Kopfhörer befinden sich in einem praktischen kleinen Aufbewahrungsdose. Das Kabel-Wickelpad lässt sich gut aus der Dose drücken. Darunter befinden sich drei Paar unterschiedlicher Ohrenstöpsel zum Tauschen, das passende Inlay für jedes Ohr sozusagen. Und ein Paar Ohrbügel befindet sich auch noch in der Aufbewahrungsdose.

Die Verarbeitung der Kopfhörer und der Kabel ist sehr gut. Das Verbindungskabel Stecker/Lautsprecherregler ist noch einmal extra ummantelt und macht die Schnüre noch stabiler und haltbarer. Die Aluminium-Ohrstöpsel und die Kabel sind auch sehr sauber miteinander verbunden.

Der Sound aus den Kopfhörern hat mir sehr gut gefallen – klar und ohne störendes Rauschen. Ist der Lautstärker-Regler ganz oben war es zwar ordentlich laut, aber ohne  zu dröhnen wie man es oft bei Bässen hat wenn die Lautstärke zu laut ist. Nimmt man Anrufe entgegen braucht man einfach nur auf den kleinen Knopf mit dem Telefonzeichen drücken. Die Musik, oder was auch immer man gerade am Handy anhört stoppt und beendet man das Gespräch spielt das Gerät automatisch an der gestoppten Stelle weiter.

Nicht ganz so einfach geht das Austauschen der Silikon-Ohrstöpsel. Das Abnehmen ist kein Problem, das Anstecken dagegen ist schon etwas knifflig. Die Öffnungen der Ohrstöpsel sind recht eng und man muss schon etwas umherdrehen um sie auf den Kopfhörern aufzusetzen. Dafür halten sie aber bombenfest. Die Ohrbügel lassen sich einfach anbringen, das Kabel wird einfach in die  dafür vorgesehenen Schlitze stecken.

Mein Fazit:

Die Kopfhörer bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Die Verarbeitung ist gut, der Klang auch. Die Ohrbügel finde ich persönlich nicht sehr komfortabel. Die Aufbewahrungsbox ist sehr praktisch, die Kopfhörer lassen sich wieder leicht bei Nicht-Verwendung darin verstauen. Der Deckel ist bei meiner Lieferung leider kaputt gegangen. Die Kopfhörer haften aber im Silikon-Aufbewahrungspad so gut und dieses in der Dose, dass es auch ohne Deckel kein Problem ist, die Kopfhörer z.B. in der Handtasche mitzunehmen ohne dass alles durch die Gegend fliegt.

Preislich liegt das Set bei 13,99 €. Geeignet ist das Set für iPhone, Samsung, HTC und andere Smartphonemarken.

Mehr Information zu dem Produkt gibt es hier.

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Hörbuchrezension: Sophie Kinsella-Schau mir in die Augen, Audrey

 

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Sophie Kinsella – Schau mir in die Augen, Audrey

Gelesen von Maria Koschny

1 mp3 CD, Laufzeit ca. 252 min.

Gekürzte Lesung

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Eine zauberhafte funkensprühende Familiengeschichte

Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …
Hörbuchpreisträgerin Maria Koschny liest Audreys Geschichte wie schon Rebecca Bloomwoods Shopaholic-Abenteuer humorvoll und mit viel Gefühl.

Mein Eindruck:

Sophie Kinsella ist ja bekannt für chaotisch liebenswerte Romane in denen es drunter und drüber geht. In ihrem ersten Jugendbuch bleibt sie diesem Stil treu. Sie hat eine Familien-Tragik-Komödie kreiert in der es ganz schön rund geht.

Audrey, die an einer Angststörung leidet, versucht seit Monaten mit Hilfe einer Therapeutin wieder ein normales Jugendleben zu führen. Ihr Bruder verbringt jede freie Minute mit Computerspielen. Die Mutter mutiert zur hysterischen Furie und der Vater, tja, der will einfach nur seine Ruhe und findet das alles gar nicht so schlimm. Dann kommt Linus und Audrey ist hin und weg von dem Jungen, und panisch. Dann beginnt sie auf Rat ihrer Ärztin einen Dokumentarfilm über ihre Familie zu drehen. Auch Linus kommt ihr immer öfter vor die Linse, denn nur so kann sie ihm in die Augen schauen. Denn Menschen in die Augen zu schauen ist Audreys größte Angst. Bald schon nimmt Linus eine wichtige Rolle in ihrem Leben ein. Mit seiner Hilfe traut sich Audrey immer weiter in die Welt hinaus….

Laut, schrill und chaotisch, so startet das Hörbuch. Maria Koschny legt sich wirklich ins Zeug. Mir war das am Anfang fast zu viel an Gekreische, auch wenn sie die Stimmung der Mutter auf diese Art gut getroffen hat. Da bei Hörbüchern die Lautstärke nicht immer leicht einzuschätzen ist, war das ganz schön heftig. Mit der Zeit war ich aber mit dem Familienchaos vertraut und konnte mich gut in die Geschichte einhören. Maria Koschny setzt der Handlung einen wunderbaren Stempel auf. Ihre Stimme ist Abwechslungsreich und sowohl in jugendlichen als auch älteren Stimmlagen hörenswert.

Die Geschichte selber hat zwar eine ernste Thematik, ist aber in den meisten Abschnitten nur chaotisch und witzig. Tiefe und Ernst ist nur Stellenweise vorhanden. Das ist aber in Ordnung. Die Handlung ist für junge Leserinnen ab 14 geschrieben und soll, so ist mein Eindruck, in erster Linie unterhalten. Das Cover ist ganz schön, passend auf die Alters- und Zielgruppe abgestimmt.

Mein Fazit:

Eine nette kurzweilige Unterhaltung für Mädchen, die einfach nur mal Spaß beim Lesen oder Zuhören haben möchten.

Von mir gibt es für das Hörbuch Rote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an cbj-Audio.

Getestet und Gekocht: Knorr Tomato Inspiratione “Mediterrane Art”

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Knorr Österreich hat ein neues Produkt auf den Markt gebracht: Knorr Tomato Inspiratione. Auch wenn ich normalerweise auf Fertigprodukte beim Kochen verzichte interessiere ich mich als Produkttester natürlich auch für solche Waren. Tomato Inspiratione ist in vier verschiedenen Sorten erhältlich. Ich entschied mich für die Mediterrane Art.

Die Zutaten: 94% Tomaten¹, Zwiebeln, Knoblauch, Speisesalz, Fruktose, natives Olivenöl extra, Kräuter (Basilikum, Oregano, Petersilie, Thymian), Hefeextrakt, Säureregulator L(+)-Weinsäure, Pfeffer. ¹aus nachhaltigem Anbau

Der Geschmack: Die Tomatensauce riecht nach sonnengereiften frischen Tomaten, hat eine schöne tomatige Farbe und, was ich persönlich besonders mag, ist stückig und nicht fein püriert Der Geschmack ist angenehm würzig mit einer feinen Säure.

Die Zubereitung: ist sehr einfach. Knorr empfiehlt die Sauce mit Zucchini zu bereichern. Also würfle ich eine Zucchini, dünste sie in etwas Olivenöl leicht an und gebe anschließend die Sauce zu dem Gemüse. Während die Sauce erhitzt, koche ich Expressnudeln in Salzwasser “al dente”, gieße sie ab und mische sie unter die Tomatensauce.

Der Geschmack Sauce mit Nudeln: Gemischt mit den Nudeln hat sie Sauce eigenartiger weise an Geschmack verloren. Nachwürzen war also unumgänglich. Die Nudeln hab ich gut abtropfen lassen. Daran, dass ich die Sauce gewässert hätte kann es also nicht liegen. Tja egal. Nach etwas Pfeffer, einer Prise Salz und etwas frischen Kräutern passte der Geschmack auch wieder.

Fazit: Fertigprodukte sollen ja helfen Gerichte schnell und einfach auf den Tisch zu bringen. Mit Express-Nudeln schafft man es, das Gericht in weniger als 15 min. auf den Tisch zu bringen. Geschmacklich ist die Sauce gut gelungen, etwas Nachwürzen war für mich dann aber doch nötig. Preislich liegt das Produkt bei ca. 1,60 € für 370 g und man hat eine Menge für ca. 2-3 Personen.

Unilever verwendet für das Produkt nachhaltige angebaute Tomaten aus Italien, dass finde ich als Konsument gut zu wissen, sind sie doch die Hauptzutat des Artikels. Schade finde ich, dass Hefeextrakt immer noch nicht als Geschmacksverstärker deklariert wird. Ansonsten sind die Zutaten alle Natürlich und alles in allem ein gutes Produkt wenn man Fertigprodukte verwendet