Hörbuchrezension: Matthew Quick-Die Sache mit dem Glück

 

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Matthew Quick Die Sache mit dem Glück

Gelesen von Boris Aljinovic

6 CDs – Laufzeit 7 h 47 min.

Preis: € 19,99 [D]  | € 22,50 [A]   | CHF 28,50

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Warmherzig, humorvoll, schräg.

Bartholomew Niel ist 39 und hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als sie plötzlich stirbt, muss er alleine zurechtkommen. Zufällig findet er einen „Befreit-Tibet!”-Brief von Richard Gere in der Unterwäscheschublade seiner Mutter. In dem festen Glauben, dass der Schauspieler ihm helfen kann, beginnt Bartholomew, ihm Briefe zu schreiben. Ein Priester in der Glaubenskrise, eine junge Bibliothekarin und ihr katzenliebender Bruder helfen ihm ebenfalls bei seiner Suche nach dem Glück.

Mein Eindruck:

Bartholomew Niel und seine Mutter standen sich sehr nah. Als sie nach schwerer Krankheit stirbt steht er plötzlich alleine da. Beim Aufräumen findet er einen Brief von Richard Gere in einer Schublade seiner verstorbenen Mutter. Diese hat ihn in den letzten Stunden ihres Lebens immer mit Richard angesprochen. Also denkt sich Bartholomew, dass Mr. Gere eine ganz besondere Rolle im Leben seiner Mutter haben musste. Er beginnt ihm zu schreiben. Erzählt ihm von seiner Suche nach dem Glück, von Außerirdischen, vom Glauben insbesondere dem Buddhismus und von seiner heimlichen Liebe zu einer Bibliothekarin. Da Bartholomew zeit seines Lebens nie alleine war zieht  Father McNamee, der Priester der Kirchengemeinde, kurzerhand bei ihm ein. Dieser geht immer wieder durch manisch-depressive Phasen und hat ein Alkoholproblem. In einer Therapiegruppe lernt er den kratzbürstigen Max kennen, der um seine tote Katze trauert. In ihm findet er seinen ersten richtigen Freund. Zufällig ist dieser auch noch der Bruder seiner Angebeteten. Das macht Bartholomew erst mal Angst und stellt ihn vor eine neue Herausforderung. Schließlich lernt er Elisabeth dann kennen. Zusammen macht sich das schräge Kleeblatt dann auf den Weg nach Kanada. Jeder aus eigenen Gründen, aber mit dem Wissen, dass sie es nur zusammen schaffen können….

Gleich zu Beginn erfährt man einiges über Bartholomew Niel. Wie das Leben mit seiner Mutter war. Wie die Menschen mit ihnen umgingen. Meistens freundlich, viele aber auch nicht so nett oder gar aggressiv. Seine Mutter lehrte ihn, immer an das Gute zu glauben. Egal was kommt. Mal ist man ganz oben, mal ganz unten, aber man kommt immer wieder hoch. Bartholomew ist ein großer erwachsener Mann, der das kindliche Gemüt nicht verloren hat. Seine Ausdrucksweise ist aber durchaus erwachsen, freundlich und gelehrt. Seine regelmäßigen Briefe, in denen er Zwiesprache mit Richard Gere hält, sind sehr unterhaltsam.

Der Roman ist gespickt mit schrägen Charakteren. Neben Bartholomew ist da noch Father McNamee der dem jungen Mann zur Seite steht. Selber aber große Probleme hat sich im Leben zurecht zu finden. Max mit seiner aufbrausenden kratzbürstigen Art bringt ordentlich Schwung in die Handlung. Und Elisabeth ist die zarte, sensible, deren Leben auch nicht immer leicht verlief. Jeder der  vier ist auf seine eigene Art speziell und schräg und passt wunderbar in die Geschichte.

Boris Aljinovic hat mir schon in früheren Hörbüchern als Leser gut gefallen. Auch diesmal war ich die meiste Zeit richtig begeistert. Nur ab und zu steigerte er sich zu sehr hinein und wurde mir zu laut. Auch wenn es eine Art agressives Bauchgefühl darstellen sollte, gefiel mir dieses durchgeknallt sein nicht so gut. Ansonsten hat er seine Stimmfarbe großartig den Charakteren angepasst. Egal ob Frau oder Mann, der Aljinovic bringt jedes Geschlecht hörenswert herüber.

Matthew Quick ist mit seinem neuen Roman “Die Sache mit dem Glück” eine nette Geschichte mit einem liebenswerten Außenseiter als “Helden” gelungen. Sein erster Roman “Silver Linings” wurde bereits erfolgreich mit Bradley Cooper und Jennifer Lawrence verfilmt. Die Filmrechte für diesen aktuellen Roman wurden auch schon verkauft.

Mein Fazit:

Ein unterhaltsames Hörbuch über die Suche und das Finden nach dem Glück. Gespickt mit zahlreichen Lebensweisheiten, die man kennt, die man aber nicht immer in Erinnerung hat. Das Zuhören hat mir mit wenigen Ausnahmen richtig Freude bereitet. Man sollte sich auf Bartholomew Neil und seine “durchgeknallten” Freunde mal einlassen!

Von mir gibt es für das Hörvergnügen Rote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an Random House Audio.

Produkttest Ferrotone–der Eisenlieferant

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Über Produkttest Online hatte ich die Möglichkeit in den letzten 14 Tagen Ferrotone zu testen.

Das Produkt:

Ferrotone Eisen mit Apfelkonzentrat und Vitamin C kann bei Müdigkeit und Erschöpfung als Folge von Eisenmangel und Eisenunterversorgung eingenommen werden.

Ferrotone Eisen mit Apfelkonzentrat und Vitamin C gleicht Eisenmangel und eine Unterversorgung an Eisen im Körper aus und beseitigt so auch die Folgen eines Eisenmangels, wie Erschöpfung und Müdigkeit.
Das Produkt ist besonders gut verträglich und speziell aus einer natürlichen Quelle mit hohem Eisengehalt gewonnen worden. So ist Ferrotone Eisen mit Apfelkonzentrat und Vitamin C reich an Eisen und beinhaltet zusätzlich Vitamin C. Dadurch kann Ferrotone Eisen mit Apfelkonzentrat und Vitamin C  die Blutbildung fördern.
Vitamin C  unterstützt zusätzlich das Immunsystem und die Abwehr. Es fördert die Beseitigung freier Radikale und wirkt antioxidativ.
Da Ferrotone Eisen mit Apfelkonzentrat und Vitamin C in praktischen Tagesportionsbeuteln direkt trinkfertig ist, können bereits Kinder ab 3 Jahren Ferrotone Eisen mit Apfelkonzentrat und Vitamin C einnehmen.

Die Inhaltsstoffe:

Wasser aus natürlicher Quelle mit hohem Einsen(II)-sulfat-Gehalt, Apfelsaftkonzentrat(15,6%), Ascorbinsäure(Vitamin C), Konservierungsstoff: Kaliumsorbat

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der oben genannten Inhaltsstoffe sollte dieses Produkt nicht angewendet werden.

Die oben angegebenen Informationen zu dem Produkt entnahm ich der Webseite aptotheke.at!

Mein Eindruck:

Müdigkeit und Erschöpfung begleitet auch mich schon seit längerer Zeit. Bisher hatte ich nie einen Gedanken an Eisenmangel verschwendet. Jetzt nehme ich seit ca. 14 Tagen das Produkt täglich ein. Die Tagesdosis kann man mit einem großen Schluck vergleichen. Dank des Apfelsaftkonzentrats ist der Geschmack erträglich. Ein metallischer Nachgeschmack ist aber deutlich und erinnert daran, dass es sich um ein Eisenprodukt handelt. Geht es mir besser? Um eine ehrliche Antwort darauf zu geben sind 14 Tage meines Erachtens eine zu kurze Zeitspanne. Müdigkeit und Erschöpfung sind aber schon etwas besser geworden. Vertrage ich das Produkt? Ja, mein Magen rumort nach der Einnahme nicht. Auch meinem Darm geht es gut.

Ferrotone Eisen mit Apfelsaftkonzentrat und Vitamin C bekommt man in der Apotheke zu einem Preis von ca. 12,- €

Ich werde mir das Produkt noch einmal besorgen und es noch weitere 14 Tage einnehmen.

Herzlichen Dank an Produkttest Online, dass ich Ferrotone testen durfte!

Produkttest Lash Evolution Mascara von IQ COSMETICS

 

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Über kjero die Plattform zum Testen, Bewerten und Empfehlen konnte ich die Lash Evolution Mascara von IQ Cosmetics testen. IQ Cosmetics ist die exklusive Kosmetikmarke von BIPA.

Das Produkt:

Die Lash Evolution Mascara enthält pflegende Wachse und sorgt für mehr Länge und Schwung der Wimpern. Das Kunststoffbürstchen hat die Form einer Erdnuss –  Peanut Shape. Jede Wimper ist dank der speziellen Form leicht zu erfassen und die Mascara lässt sich präzise auftragen. Die Wimpern werden schön mit Farbe ummantelt und man erreicht auch die kürzesten Härchen bis in die Augenwinkel ganz leicht. Das Fläschchen selber ist durch seine Forma auch recht griffig und liegt gut in der Hand.

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Die Inhaltsstoffe:

Die Mascara enthält neben 6 empfehlenswerten auch eingeschränkt empfehlenswerten Inhaltsstoffe. Propylparaben dient als Konservierungsmittel und ist hormonell wirksam. Er steht auf der Prioritätenliste der EU. Sorbitan Stearate ist ein weiterer Inhaltsstoff. Dieser ist aus der Ölpalme gemacht. Da auf dem Produkt das Palmöl nicht deklariert ist, kommt es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht aus nachhaltiger Produktion. Ein eingeschränkt empfehlenswerten Inhaltsstoffen ist auch Polysorbate 60. Dieser Stoff ist überwiegend chemisch und verbindet als Emulgator Wasser und Fett. Er ist PEG-basiert und kann die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen. 

Alle Informationen zu den Inhaltsstoffen und ihrer Wirkung sind von Green peace, BUND und Öko-Test. Entnommen wurden sie von Codecheck!

Mein Eindruck:

Grundsätzlich bin ich mit der Handhabung und dem Ergebnis der Mascara sehr zufrieden. Die Wimpern sind schön mit Farbe bedeck, machen einen längeren Eindruck und erhalten einen schönen Schwung. Mit der Tragedauer bin ich weniger zufrieden. Soll der Augenaufschlag den ganzen Tag über gleich aussehen, ist ein nachfärben nach wenigen Stunden nötig. Die Mascara verschmiert aber nicht und bröckelt auch nicht. Auf das Bürstchen haftet immer genau die richtige Menge für ein genaues und sauberes Auftragen. Als Verbraucher möchte ich aber doch über die Inhaltsstoffe besser informiert sein. Gerade die eingeschränkt empfehlenswerten Stoffe sollten farblich gekennzeichnet werden. So hat man als Konsument wenigstens die Chance selber zu entscheiden, ob man das Produkt für sich verwenden möchte oder nicht!

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Preislich liegt die Mascara bei günstigen 4,99 € bei einer Füllmenge von 9 ml. Das Produkt ist exklusiv bei BIPA erhältlich.

Herzlichen Dank an kjero und IQ Cosmetics, dass ich das Produkt testen durfte!

Rezension: Stefanie Kasper–Das verlorene Dorf

 

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Stefanie Kasper

Das verlorene Dorf

Roman

377 Seiten

Preis: € 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Oberbayern 1843: Als sich die junge Waise Rosalie in den Bauern Romar verliebt, scheint sie ihr Glück gefunden zu haben. Doch die Waisenhausvorsteherin warnt Rosalie vor dieser Ehe und macht sonderbare Andeutungen. Rosalie heiratet Romar dennoch und folgt ihm in sein Heimatdorf, das tief im Wald verborgen liegt. Eines Nachts hört Rosalie ein Neugeborenes weinen, das am nächsten Tag als angebliche Totgeburt begraben wird. Dann kommt eine junge Frau, mit der Rosalie sich angefreundet hat, auf mysteriöse Weise zu Tode. Rosalie wird bald bewusst, dass in Romars Dorf nichts ist, wie es scheint – und dass auch sie selbst in tödlicher Gefahr schwebt …

Mein Eindruck:

Rosalie kommt mit 19 Jahren in ein Waisenhaus in Oberbayern. Seit ihrer Kindheit wird sie durch ihr äußeres von den Menschen angestarrt oder gemieden. In dem Waldbewohner Romar findet sie das erste mal einen Menschen, der sie wegen ihrer selber liebt. So erscheint es Rosalie, allen Warnungen zum Trotz, das Richtige zu sein ihn zu heiraten und ihm in sein Heimatdorf zu folgen. In Sara, Romars Cousine, findet sie dort bald eine gute Freundin. Auch die Bewohner rund um die Ältesten Willem und Ava begegnen ihr mit Freundlichkeit und Offenherzigkeit. Immer öfter tragen sich aber seltsame Ereignisse in dem abgeschiedenen Ort zu und lassen die junge Frau an der Ehrlichkeit der Bewohner zweifeln. Eines Tages tauchen zwei Frauen in ihrem Haus auf, beide ebenfalls Waise, und berichten ihr ungeheuerliches. Hin und her gerissen zwischen ihrer Liebe und Loyalität zu ihrem Mann und dessen Leuten und den Erzählungen der jungen Frauen versucht Rosalie hinter die Geheimnisse des Dorfes zu kommen….

Stefanie Kasper, die Autorin, wuchs im ländlichen Bayrischen Oberland auf. Ihren Roman hat sie im bäuerlichen Leben Mitte des 19. Jahrhunderts angesiedelt. Durch die Abgeschiedenheit des Ortes hat der Roman schon etwas Mystisches an sich. Das Leben in dem kleinen Dorf und die Menschen werden gut dargestellt und für mich auch authentisch. Rosalie mit ihrem Aussehen und Anderssein war mir als Charakter sehr sympathisch. Für lange Zeit verschloss sie ihre Augen vor der Wahrheit. Aber wer verliebt ist will das lange nicht sehen. Die Autorin hat dieses hin und her gerissen sein, dieses blind sein vor dem Offensichtlichen sehr klar dargestellt. Als Leser konnte ich mich gut in die Person Rosalie hineinversetzten.

Die Handlung selber ist überschaubar mit nur wenig überraschenden Wendungen. Man kann sich schon recht bald denken, was das große Geheimnis in der Geschichte ist und in welche Richtung sich der Roman bewegt. Spannung empfand ich in der Erzählung nur wenig. Die bäuerlichen Sitten und dieses mystische der kalten Jahreszeit haben mir gefallen. Da ich selber auf dem Land aufgewachsen bin und wohne sind mir beide vertraut.

Das Cover gefiel mir vom ersten Moment an sehr gut. Es wird der Dunkelheit der Geschichte gerecht.

Der Schreibstil und die Sprache der Erzählung ist recht flüssig. Zwischen den Kapiteln sind immer wieder Seiten, die mit der Haupthandlung nichts zu tun haben und rätselhaft erscheinen. Der Bezug zum ursprünglichen Geschehen ist mir nicht klar, hatte aber einen gewissen Gruseleffekt.

Mein Fazit:

Ein recht ordentlicher Roman über das bäuerliche Leben, mit einer Geschichte die Abschnittsweise durchaus einen Hauch von Wahrheit in sich hat. Leser von ländlichen Geschichten welche gerne auch mal einen Hauch von Düsternis, die die Erzählzeit enthält, in der Handlung schätzen, werden den Roman mögen.

Für den Roman gibt es von mir wohlgemeinte Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an den Goldmann Verlag.

Produkttest: Dove go fresh Pflegedusche

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Über den Rossmann Blogger-Newsletter durfte ich die Dove go fresh Pflegedusche testen.

Das Produkt verspricht eine vitalisierende Frische und wirksame Hautpflege, mit frischem Duft nach Mandarine und Tiaréblüten. Dove go fresh revitalize macht deine Haut weicher und geschmeidiger nach nur 1 x Duschen. So die Information auf der Rückseite der 250 ml Flasche. Die Mandarine verströmt einen angenehmen frischen Zitrus-Duft der von dem starken blumigen Geruch der Tiaréblüte fast zu stark übertrumpft wird. Ich mag es lieber frisch und fruchtig als zu intensiv blumig.

IMAG1004Das “Mehr Schaum” finde ich als aussage nicht richtig. Mehr Schaum bekommt das Produkt dank des Duschschwammes, den ich zusammen mit dem Produkt bekommen habe. Ohne Verwendung des Schwammes schäumt das Duschgel nicht mehr als andere Duschgele auch. Nach dem Duschen fühlt sich die Haut gepflegt an und duftet auch ganz angenehm. Leider trocknet das Produkt meine Haut aber auch recht rasch wieder aus und ein nachcremen ist unumgänglich. Das liegt dann wohl auch an den Inhaltsstoffen in dem Produkt.

Dank einer App brauche ich das Produkt nur noch zu scannen und es erscheinen alle guten und schlechten Inhaltsstoffe, die ein Produkt enthalten. Sofern das Produkt natürlich erfasst ist. Die Dove go fresh Pflegedusche ist erfasst und zeigt mir folgendes Ergebnis:

2/3 der Inhaltsstoffe sind grün

  • 17 Inhaltsstoffe sind empfehlenswert
  • 4 eingeschränkt empfehlenswert ( Butylene Glycol, Carbomer, Iodopropynyl Butylcarbamate, PEG-150 Pentaerythrityl)

1/3 ist rot

  • 4 nicht empfehlenswert (Ci 17200, Ci 19140, Dmdm Hydantoin, Sodium Lauryl Sulfate)
  • Lauric Acid, Stearic Acid, Palmitic Acid – kann Palmöl enthalten
  • 4 weniger empfehlenswert (Bht, Etidronic Acid, Styrene / Acrylates Copolymer, Tetrasodium Edta)

Wie man sieht hat das Produkt eine recht lange Liste an Inhaltsstoffen, davon sind 4 nicht empfehlenswert und 4 weniger empfehlenswert. Das Palmöl ist auch als rot angegeben, da es nicht aus nachhaltiger Produktion ist. Da für die Palmölproduktion große Flächen an Urwald gerodet werden und somit Lebensraum vieler Tiere und die Umwelt zerstört wird, hoffe ich doch dass der Weltkonzern Unilver in naher Zukunft seine Richtlinien überdenkt und der Umwelt mehr Beachtung schenkt! Unfassbar ist es auch, dass in den Produkten Inhaltsstoffe zu finden sind, die z. B. die Leber angreifen können und in Verdacht steht Krebs auszulösen (Ci 17200) – um nur ein paar zu nennen!

Das Produkt ist bei Rossmann im Moment um 1,79 € erhältlich. Auf Grund seiner meines Erachtens zu vielen schlechten Inhaltsstoffe kann ich das Produkt leider nicht weiterempfehlen. Allerding muss natürlich jeder Endverbrauch selber entscheiden, welche Kriterien für ihn bei einem Kosmetikprodukt wichtig sind!

Herzlichen Dank an Unilever, dass ich das Produkt testen durfte. Mein Wunschtraum wäre es, wenn zukünftig Produkte mit guten und sehr guten Inhaltsstoffen produziert werden und es dem Verbrauche somit leicht gemacht wird, auf diese Kosmetika zuzugreifen!

Rezension: Harlan Coben–Ich finde dich

 

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Harlan Coben

Ich finde dich

Thriller

414 Seiten

Preis: € 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Natalie war die Liebe seines Lebens. Doch sie hat ihn verlassen, hat wie aus dem Nichts einen anderen Mann geheiratet, und Jake Fisher war am Boden zerstört. Bei ihrem Abschied musste er Natalie zudem schwören, sie zu vergessen, sie nie mehr zu kontaktieren. Doch als sechs Jahre später etwas Unglaubliches geschieht, bricht Jake sein Versprechen – und macht sich auf die Suche nach Natalie. Eine Suche, die seine eigene gutbürgerliche Existenz für immer zerstört. Und die ihm offenbart, dass die Frau, die er zu lieben glaubte, nie wirklich existiert hat …

Mein Eindruck:

Meine Erwartungen zu dem Roman waren relativ hoch, hatte ich doch viele positive Eindrücke über den vorangegangenen Roman gelesen. Der amerikanische Autor Harlan Coben war mir bisher unbekannt, Das Cover hat mich aber vom ersten Blick an angesprochen und da ich wieder einmal einen richtig spannenden Thriller lesen wollte bewarb ich mich auf dem Bloggerportal von Random House für ein Exemplar.

Jake Fischer, die Hauptfigur des Romans, unterrichtet als Professor an einer Universität in Massachusetts. Aus der ich-Perspektive erzählt er über seine Beziehung zu Natalie Avery, seiner großen Liebe. Sie brach ihm einst das Herz als sie einen anderen Mann heiratete und Jake das Versprechen abnahm, sie nicht zu suchen. Sechs lange Jahre hielt er sich an das gegebene Versprechen. Als Jake eines Tages eine Todesanzeige im Internet findet, sieht er sich von seinem Versprechen befreit und er begibt sich auf die Suche nach Natalie. Während seiner Recherchen deckt er immer mehr Geheimnisse auf. Es scheint, dass die Frau, die er liebte gar nicht existierte, denn niemand will sich an sie erinnern. Nach und nach fördert Jake die Wahrheit ans Tageslicht und bringt damit nicht nur sich selber in tödliche Gefahr…..

Jake Fischer ist ein rechts sympathischer Typ. Er hat einen recht saloppen Charakter und einen Hang zu lächerlichen Gedankenspielen. Diese lässige Art zog sich konsequent durch die Handlung und machte es mir schwer den Roman als Thriller zu empfinden. Spannungsaufbau hatte die Geschichte nur auf wenigen Seiten, nervöses Kribbeln fehlte mir ganz. Die meisten Situationen waren eher zum Lachen weil sie einfach nur grotesk dargestellt waren, das lag aber oftmals auch an der Wortwahl. Die Aufdeckungsarbeit von Jake fand ich eigentlich ganz passabel. Allerdings war er mir auch immer viel zu schnell wieder fit, wenn es mal “hart auf hart” kam – unglaubwürdig! Den absoluten Tiefpunkt erreicht die Geschichte zum Schluss hin. War Natalie bisher spurlos verschwunden, tauchte sie dann plötzlich zum passenden Zeitpunkt am passenden Ort als wild ballernde Rächerin auf.

Die Idee Menschen einen Neustart zu vermitteln fand ich ganz gut und es hätte durchaus eine spannende Geschichte ergeben können. Harlan Coben hat einen Helden erschaffen, der im Alleingang die Mafia und so manche Behörde  hinter sich lässt und immer einen Schritt voraus ist. Das ist ok, leider konnte mich der Autor mit der Umsetzung nicht begeistern.

Mein Fazit:

Meine Erwartungen waren eindeutig zu hoch. Leider fehlte mir die Spannung und das Kribbeln, das ich mir von einem wirklich guten Thriller erwartet. Wirkliche Überraschungen fehlten mir komplett. Als Leser war ab einem bestimmten Zeitpunkt doch recht klar, in welche Richtung sich die Geschichte drehen wird, einen anderen Ausgang hätte ich mir aber doch erwartet.

Von mir gibt es für “Ich finde dich” leider nur Rote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an Page & Turner.

Hörbuchrezension: Nora Roberts–Töchter der See

 

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Nora Roberts – Töchter der See

Teil 3 der Irland Trilogie

Gelesen von Elena Wilms

5 CDs, Laufzeit 6 h 9 min.

Preis: € 14,99 [D] * | € 16,90 [A] * | CHF 21,90

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Drei Schwestern, untrennbar verbunden durch das Schicksal …

Als die talentierte Grafikerin Shannon Bodine nach dem Tod ihrer Mutter endlich erfährt, wer ihr Vater war, steht ihr Leben plötzlich Kopf. Kurzerhand reist sie aus New York City in seine Heimat Irland, denn wie sie herausgefunden hat, leben dort auch ihre beiden Halbschwestern Brianna und Maggie. Einen kurzen Besuch, mehr hatte Shannon nicht geplant, doch sie hat nicht mit der magischen Anziehungskraft der grünen Insel gerechnet – und auch nicht mit dem äußerst charmanten Murphy Muldoon …

Mein Eindruck:

Endlich haben Brianna und Maggie ihre Halbschwester in den USA ausfindig gemacht. Erst kurz vorher hat Shannon von ihrer totkranken Mutter erfahren, wer ihr leiblicher Vater war. Verbittert und traurig zugleich ist die junge Frau darüber, dass ihr ihre Eltern bisher nicht die Wahrheit gesagt haben. Nach dem Tod der Mutter nimmt Shannon die Einladung von Brianna an und macht sich auf den Weg nach Irland. Die erste Begegnung der drei Schwestern ist recht unterkühlt, besonders zu Maggie. In Briannas Pension lernt sie auch deren Mutter kennen. Mit ihrer verbitterten und bösen Art versucht diese, Shannon aus dem Haus zu treiben. Doch der jungen Frau gelingt es mit den richtigen Worten die ältere Frau in ihre Schranken zu weisen. Und dann ist da natürlich auch noch Murphy Muldoon, der attraktive Farmer……

Band drei der Irland –Trilogie ist, wie schon Band zwei sehr romantisch aufgebaut. Mir persönlich drehte sich ab einem bestimmten Zeitpunkt wieder einmal zu viel in der Handlung um Sex. Da es sich um eine gekürzte Lesung handelt hätte ich mich doch mehr von Irland und ihren Bewohnern erhofft. Auch ist nicht wirklich Neues dazu gekommen. Von der Mystik, dem sagenumwobenen Steinkreis und dem tragischen Liebespaar vergangener Zeiten war in den beiden Vorgängern schon die Rede und diese wiederholte sich auch in Band drei. Viel Romantik und unterschiedliche Ansehensweisen von Mann und Frau sind auch in diesen Roman gepackt, ein typischer Nora Roberts eben.

Elena Wilms hat mir aber wieder eine kurzweilige Unterhaltung geboten. Mit ihrer abwechslungsreichen Stimmfarbe brachte sie Romantik, Verzweiflung, Liebe und Hass gleichermaßen gekonnt in Szene . Ihr Timbre und ihr Klang ist genau das Richte, das diese Art von Roman braucht um mich zu unterhalten.

Mein Fazit:

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, auch wenn die Romane von Nora Roberts nicht (mehr) zu meinem bevorzugten Genre zählt. Für zwischendurch und als entspannende Sommerlektüre war es recht nett anzuhören!

Dank der guten Stimme von Elena Wilms bekommt das Hörbuch von mir Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an RANDOM HOUSE AUDIO.