I’m back

Ihr Lieben,

Über ein Jahr war es nun still auf meiner Seite. er Grund ist ganz simpel: ich war auf Urlaub ganz weit weg, in meinem Lieblingsland Neuseeland Smiley. Natürlich hab ich neben vielen schönen Momenten und unvergesslichen Eindrücken auch noch etwas anderes mit nach Hause genommen. Ein Stapel englischer Bücher musste auch noch mit in die kalte Alpenrepublik. Meine Geist war willig, doch mein Herz war schwach und so gab ich meiner Sucht nach Lesestoff nach und hatte schließlich ein paar Kilo Bücher dabei Strebersmiley.

Zuhause erwartete mich dann eine Überraschung: zwei Bücher, ein Band. Und da ich das Buch ja nur einmal brauche, hab ich gleich an euch da draußen gedacht. Ich verlose einfach ein Exemplar und mache einen von euch glücklich! Zu Gewinnen gibt es dieses Buch:

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Na, freut ihr euch? Ich schon!

Das Gewinnspiel läuft bis Samstag, 21.01.2017 24.00 Uhr.Mitmachen kann jeder mit einer Postadresse in Österreich oder Deutschland. Ein Kommentar genügt, bitte achtet  darauf, dass ihr eine gültige email Adresse angebt! Der Gewinner/die Gewinnerin wir von mir am Sonntag 22.01.2017 verständigt. Sollte sich der Gewinner/die Gewinnerin nicht innerhalb zwei Tagen melden wir neu ausgelost!

 

Dies ist ein privates Gewinnspiel! Eine Barablöse ist nicht möglich. Sollte der Gewinn nicht zugestellt werden besteht kein Ersatzanspruch!

Blogpause

Ihr Lieben,

ich werde erst im nächsten Jahr – wie das klingt, aber ist ja nicht mehr allzulange hin – onlein sein. Daher wünsche ich allen treuen Lesern und Freunden meines Blogs ein wunscherschönes erholsames Weihnachtsfest. Geniest die Zeit und erholt euch gut! Ich freu mich schon auf 2017 und auf all die Bücher und was immer da auch kommt.

Alles Liebe und bis bald!

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Rezension: Núria Pradas – Die Kleidermacherin

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Núria Pradas – Die Kleidermacherin

Roman

400 Seiten

Preis: € 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Barcelona, 1917. Die hübsche Laia tritt eine Anstellung als Verkäuferin im Textilgeschäft Santa Eulalia an, in dem ihre Mutter als Näherin arbeitet. Laia ist von den luxuriösen Stoffen und schönen Kleidern fasziniert – und von der eleganten Roser. Diese will aus dem traditionsreichen Unternehmen ihrer Familie das erste moderne Modehaus Spaniens machen. Allen sozialen Gegensätzen zum Trotz freundet Laia sich mit der privilegierten Roser an. Doch dann tritt der charismatische Ferrán in ihr Leben – eine Begegnung, die das Leben beider Frauen für immer verändert …

Mein Eindruck:

Der Klappentext ist etwas irreführend, handelt es sich doch nicht um eine reine Familiengeschichte und dem damit verbundenen Modehaus. Aber sie ist rund um dieses Modehaus und den Menschen, die damit zu tun haben – den Besitzern und den Mitarbeitern gleichermaßen – aufgebaut.

Die Erzählung beginnt mitte der 20er Jahre des vergangen Jahrhunderts und driftet dann zurück in die Zeit als Laia und Roser sich begegnen und zu Freundinnen werden. Richtig intensiv empfand ich ihre Freundschaft nicht, dafür sind einfach zu viele andere Personen in die Geschichte eingewoben. Alle Charaktere verbindet aber das eine: Santa Eulalia bzw. die Familie Molin.

Ebenfalls einen großen Einfluss hat die Geschichte Katalaniens, allerdings nicht sehr intensiv. Als Nichtkenner erfährt man nur oberflächlich, welch Schrecken und Grauen die Menschen während der Revolution und auch danach ausgeliefert waren. Dafür waren die Zeitsprünge einfach zu groß und die Abschnitte auf zu viele Personen aufgeteilt.

Mein Fazit:

Auch wenn die Geschichte gut zu lesen war, konnte sie mich nicht wirklich begeistern. Zu viele Namen, zu große Zeitabstände, ich hatte manchmal nicht den Eindruck einen Roman zu lesen, sonder eher ein leichtes Sachbuch. Auch finde ich den Titel „Die Kleidermacherin“ nicht passend, denn weder Roser noch Laia sind im Großen für den Erfolg von Santa Eulalia zuständig.

Von mir bekommt der Roman dornige 3 von 5 Rosen.

Herzlichen Dank an den Penguin Verlag.

Hörbuchrezension: Erika Swayler-Das Geheimnis der Schwimmerin

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Erika Swyler – Das Geheimnis der Schwimmerin

Gelesen von Sascha Rotermund

6 CDs ; Laufzeit ca. 467 min.

Preis: € 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,50

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Simon Watson lebt allein in einem alten Haus an der Küste Long Islands. Ein altes Buch, das er vor seiner Tür findet, zieht ihn in seinen Bann: Es erzählt von einer großen Liebe, dem dramatischen Tod einer Schwimmerin und dem tragischen Schicksal einer ganzen Familie – Simons Familie. Wie es scheint, finden Watson-Frauen seit 250 Jahren im Wasser den Tod – immer am 24. Juli. Auch Simons Mutter ertrank. Als seine Schwester zu Besuch kommt, scheint sie seltsam verändert – und der 24. Juli steht unmittelbar bevor …

Einfühlsam und mitreißend gelesen von Sascha Rotermund.

Mein Eindruck:

Die Familiengeschichte rund um Simon Watsons und seinen Ahnen hat etwas fasznierendes. Man erfährt die ganze Tragödie, welche sich in den Leben der Beteiligten abgespielt hat. So wie Simon taucht man ein in diese andere Geschichte, erlebt das Leben der Menschen in einem Zirkus Anfang des 20. Jahrhunderts.

Sascha Rotermund machte seine Sache gut. Seine Stimmlage und sein Erzählstil gefielen mir sehr gut, damit konnte er mich so richtig zum Zuhören bringen. Leider machte es mir die Lesekürzung nicht immer leicht der Geschichte zu folgen. Der Sprung von Simons Gegenwart in die Vergangenheit des Buches war ohne Übergang und so war ich doch so manches mal leicht verwirrt. Auch hatte ich beim Zuhören manchmal das Gefühl etwas überhört zu haben. Aber nach mehrmaligem zurücksetzten auf vorangegangen Kapitel, konnte ich das dann doch ausschließen. Es lag an der gekürzten Lesung. 

Mein Fazit:

Die Geschichte bietet viel Drama und man bekommt einen guten Einblick in das Zirkusleben mit der dazugehörenden Sensationsgier des Puplikums. Die Lesekürzung finde ich nicht sehr gelungen. Als Zuhörer hängt man doch ab und an in der Luft und man kann nicht genau sagen, wo man jetzt was verpasst hat. Auch ist es manchmal recht schwierig auszumachen in welchem Abschnitt (Gegenwart oder Buch) man sich gerade befindet, da die Übergänge so plötzlich und unerwartet kommen.

Von mir bekommt das Hörbuch 3 von 5 Rosen.

Herzlichen Dank an RandomHouseAudio!

 

 

 

 

Rezension: Justin Cronin–Die Spiegelstadt

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Justin Cronin – Die Speigelstadt

Passage-Triologi – Band 3 – Roman

992 Seiten

Preis: € 24,99 [D] | € 25,70 [A] | CHF 33,90

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit.
Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen.
Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit …

Mein Eindruck:

So wie unzählige andere Passage-Leser, wartete ich nach Band 2 sehnsüchtig auf diesen Abschluss der Trilogie. Erst hatte ich ja die Befürchtung mich nicht mehr an die beteiligten Personen erinnern zu können. Immerhin ist es schon einige Jahre her, dass ich die beiden ersten Bücher gelesen hatte. Doch der Autor hat es mir einfacher gemacht.

Den Einstieg in das Buch fand ich persönlich zwar etwas zu lang. Er erinnert an eine Lesung aus einem Evangelium: … und zu jener Zeit trug sich zu …., so in etwa. Es sind Aufzeichnungen in der Zukunft. Aber danach hat mich die Begeisterung nicht mehr losgelassen. Die ersten Kapitel drehen sich um Amys Freunde, die Überlebenden aus Band 2. Man erfährt wie es ihnen ergangen ist und wie es ihnen zu jener Zeit geht. Als Leser hatte ich sie schon recht bald wieder klar in Erinnerung und scharte sie quasi um mich. Auch Fennings – alias Zero – Geschichte erfährt man. War er bisher immer nur der Böse, der Auslöser der Katastrophe, bekommt man nun ein genaues Bild von ihm. Beim Lesen seines Lebenslaufs war ich hin- und hergerissen zwischen Mitleid und Verachtung.

Mit knapp 1000 Seiten ist auch dieser Band wieder sehr umfangreich ausgefallen. Zusammen mit Band 1 + 2 erreicht die Trilogie schon fast biblische Ausmaße. Aber es passt, ist die Handlung doch auch mit religiösen Aspekten ausgeschmückt. So sehe ich persönlich in Fenning/Zero Luzifer den Teufel. Oder die Zwölf, zwar entstanden durch Wissenschaft – Frankenstein lässt grüßen! – kennt man auch aus der Bibel. Sowohl Zero hat seine 12 wie auch Amy. Ein “Verräter” ist unter den 12en. Er schließt sich aber den Guten an, soviel sei verraten. Die Menschheit muss um das Überleben seiner Spezies kämpfen und noch einiges mehr.

Faszinierend dargestellt auch wie sich die Natur ihren Lebensraum wieder zurück erkämpft. Wie Häuserruinen von Pflanzen und Tieren in Beschlag genommen werden und dichte Wälder entstehen, dort wo einstmals Beton, Ziegel und Asphalt die Landschaft prägte.

Mein Fazit:

Auch mit diesem grandiosen Abschluss der Passage-Trilogie konnte mich der Autor wieder fesseln. Dieses Zusammenspiel aus Anti-Utopie mit Thriller-, Horror- und Romanelementen ist einfach nur lesenswert!

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für alle drei Bände und Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an den Goldmann Verlag

Lori Nelson Spielman–Und nebenan warten die Sterne

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Lori Nelson Spielman – Und nebenan warten die Sterne

Roman

381 Seiten

Preis: € 14,99 [D] / 15,50 [A]

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Als Annie erfährt, dass ihre Schwester Kristen bei einem Zugunglück gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Sie sollten beide in diesem Zug sein – auf dem Weg zur Uni. Annie fühlt sich schuldig am Tod ihrer Schwester. Sie sucht Trost bei ihrer Mutter Erika, doch diese flüchtet sich in ihre Arbeit. Annie begreift nicht, was mit ihrer liebevollen Mutter passiert ist, die für jedes Tief einen Rat wusste, deren Lachen so ansteckend war und deren Liebe die Familie zusammenhielt.
Erika weiß nicht wohin mit ihrer Trauer um Kristen, möchte aber vor Annie keine Schwäche zeigen – bis diese plötzlich verschwindet. In ihrer Verzweiflung denkt sie immer wieder an eine Lebensweisheit ihrer Mutter „Verwechsle niemals das, was wichtig ist, mit dem, was wirklich zählt“. Erika wird klar: Sie muss Annie finden! Sonst verliert sie auch noch ihre zweite Tochter.
Sonst verliert sie vielleicht alles.

Mein Eindruck:

Auf den neuen Roman von Lori Nelson Spielman freute ich mich schon den ganzen Sommer. Ihre beiden vorherigen Romane kannte ich bereits. Mir gefiel der Stiel und die Themen, welche sie so gefühlvoll in ihren Geschichten bearbeitete sprachen mich persönlich an. Daher waren die Erwartungen groß. Auch der Klappentext versprach Großes!

Nach dem Verlust der Schwester flüchtet Annie zu ihrer Tante auf eine abgelegene Insel. Sie ist gekränkt vom Verhalten ihrer Mutter. Doch diese ist gefangen in ihrer Trauer. Als Annie erfährt, dass auch die Mutter auf die Insel kommt, macht sie sich auf nach Paris. Dort ist sie das Kindermädchen von Olive. Sie schwärmt für deren Vater und findet in Nachbarsjungen Rory einen guten Freund.

Erika ist indes gefangen auf der Insel, denn es gibt keine Möglichkeit zurück auf das Festland zu kommen. Erstmals seit Jahren muss sie sich nun ihrer Vergangenheit stellen: ihren Gefühlen gegenüber ihrem Vater, ihrer Trauer um ihre tote Tochter und ihrer toten Mutter und ihren Ängsten auch ihr andere Tochter zu verlieren …..

Leider wurde ich maßlos enttäuscht. War ich zu Beginn noch Geduldig und guter Dinge, wurde ich im Laufe des Lesens immer frustrierter. Die Geschichte war verworren, die Charaktere kindisch und schmucklos. Die Grundidee der Trauerbewältigung und des “sich wiederfinden”, driftete ab in eine nicht nachvollziehbare Suche der toten Tochter. Erika und Annie waren kindisch, egoistisch und unreif. Auch wenn die Trauer spürbar, konnten mich die Beiden emotional nicht berühren. Irgendwann nahm die Geschichte eine Richtung auf, die zwar nett war, mich aber auch nicht packen konnte. Zu viel Kitsch, zu viel gewollte Harmonie.

Mein Fazit:

Schade um eine gute Idee! Leider habe ich nicht das bekommen, was ich mir vom Klappentext erwartet habe. Statt einer schönen Mutter-Tochter-Geschichte, bekam ich eine verworrene, teils schlecht umgesetzte Liebes-Kitsch-Beziehungsstory. Nur zwei Momente sprachen mich an, eine war zum Schmunzeln und eine war schön dargestellt. Eindeutig zu wenig um mich in Begeisterungsstürme ausbrechen zu lassen!

Von mir bekommt das Buch leider nur Rote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

 

Rezension: Gavin Extence-Libellen im Kopf

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Gavin Extence – Liebellen im Kopf

Roman

352 Seiten

Preis: € 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90

Buchinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Das Leben hat seine Höhen und Tiefen. Die Kunst ist es, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Alles begann, wie es manchmal eben so ist, mit einem toten Mann. Er war ein Nachbar – niemand, den Abby gut kannte, dennoch: Einen Verstorbenen zu finden, wenn man sich nur gerade eine Dose Tomaten fürs Abendessen ausleihen möchte, ist doch ein bisschen schockierend. Oder sollte es jedenfalls sein. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby scheint nichts dagegen unternehmen zu können …

Mein Eindruck:

“Libellen im Kopf”, der Titel machte mich neugierig. Libellen, diese zarten anmutigen Flugwesen, die so wunderschön anzuschauen sind, aber auch recht kopflos werden können, wenn ihnen etwas im Weg ist. Abby, eine schöne junge Frau, zart und fragil, ist manisch depressiv. In ihrem Kopf sind die Libellen. Als Leser weiß man zwar schon im Vorfeld, dass sie unter einer Psychose leidet, doch wie sich diese in ihrem Alltag entwickelt bekommt man erst während des Lesens richtig zu spüren. Ich muss zugeben: Bevor ich den Roman las, konnte ich mir unter manisch nicht wirklich etwas vorstellen. Depressiv ja, manisch nein. Wie wirkt sich das Manisch auf den Menschen aus? Ich hatte keine Ahnung. Erst durch Abbys Geschichte hat mir der Autor diese psychische Erkrankung näher gebracht.

Den Einstieg in die Handlung war recht lustig muss ich sagen. Fast schäme ich mich für den Lachanfall, den mir die ersten Seiten bescherten. Aber Gavin Extence hat eine gute Portion Britischen Schwarzen Humor in diese ersten Seiten einrieseln lassen und so kam ich um dieses Gackern gar nicht herum. Da der Autor selber unter dieser Krankheit leidet, ist dieser Humor aber durchaus ok. Erst allmählich eröffnete sich mir als Leser die ganze Tragik um Abby und ihre Krankheit. Es beginnt schleichend. Durch den Fund des toten Nachbarn kommt in Abby wieder alles durcheinander. Sie schläft wenig, grübelt viel. Der Schlafmangel, das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater, der Konsum von Partydrogen – all dies zieht sie hinunter. Doch auf dieses Tief, folgt auch ein Hoch. Sie ist überschwänglich, voller Datendrang, stürzt sich in die Arbeit. Die Talfahrt ist rapide und beängstigend.

Abby war mir zu diesem Zeitpunkt schon sehr nahe. Wie eine jüngere Freundin und ich stand ihrem Verhalten hilflos gegenüber. Wollte ihr so manches mal zurufen: bitte, bitte lass dir helfen! Dein Freund, deine Therapeuten, sie sind für dich da! Doch es war natürlich kein herankommen mehr an sie. Nur sie selber konnte am Ende eine Entscheidung treffen. Es war die richtige Entscheidung. Wie und was sich da abgespielt hat, verrate ich aber nicht weiter!

Am Ende der Geschichte hat Gavin Extence noch einen sehr persönlichen Brief für seine Leser in das Buch gepackt. Darin erzählt er offen über seine manischen und depressiven Phasen. Wie sich dies auf ihn und auch auf das Leben ausgewirkt hat und immer wieder tut. Auch wenn Abby eine erfundene Person ist, ist in die Geschichte viel seines persönlichen Leidens eingeflossen.

Mein Eindruck:

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt, das ist Abby. Mir hat der Roman die Krankheit Manisch Depressiv näher gebracht und lässt mich Menschen die darunter Leiden besser verstehen. Das Buch ist kein Ratgeber, dessen sollte man sich aber bewusst sein!

Von mir bekommt der Roman Rote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an den Limes Verlag!