Fa Magic Oil Duschgel im Test

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trnd die größte Community für Mitmach-Marketing in Europa hat zum großen Duschgel Test von Fa aufgerufen. Getestet werden die  neuen Fa Magic Oil Duschgel in den Duftsorten Ingwer-Orange, Pink Jasmin und Blauer Lotus. Neben den drei Originalgrößen waren noch 20 Produktproben zum Verteilen im Paket.

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Die Proben habe ich alle an Freunde und Bekannte verteilt. Da es sich um den Duft Pink Jasmin handelt, sind diese Proben nur bei den weiblichen Testern angekommen. Männer in meinem Umfeld war die Duftnote der Probefläschchen dann doch zu feminin.

Produktinfo:

Das neue Fa Magic Oil  pflegt die Haut sanft mit Mikroölen, erfrischt wie  ein Duschgel und schäumt besser als Duschöle.

Die Mikroöle in den Duschgelen sorgen für ein wohliges Hautgefühl. Die Mikroöle sind im Schaum eingebettet und kommen so mit wenig Tensiden aus. Im Schaum verbleiben die Öle besser auf der Haut und können sich voll entfalten. Das Resultat ist ein leichter Fettfilm und angenehme Feuchtigkeit. In herkömmlichen Duschölen sind die Öle mit einem höheren Anteil an Tensiden gebunden.  Dadurch sind sie oft weniger hautverträglich,  binden sich leichter mit Wasser und werden schneller abgewaschen oder bleiben als unangenehmen Fettfilm auf der Haut.

Der reichhaltige Schaum erfrischt die Haut und pflegt sie sanft, ohne ein fettiges Gefühl zu hinterlassen. Die Kombination von Schaum und Öl ist das Besondere an Fa Magic Oil. Es ist das erste Fa-Produkt, das einen leichten Pflegefilm mit reichhaltigem Schaum kombiniert.Herkömmliche Duschöle bilden beim Auftragen auf die nasse Haut nur wenig Schaum, man fühlt sich weniger erfrischt und gereinigt. Duschöle hinterlassen meistens auch einen unangenehmen Film, der erst nach und nach in die Haut einzieht.

Nach dem Duschen die Haut nur leicht mit einem weichen Duschtuch trocken tupfen und nicht abrubbeln. Resultat ist ein angenehm gepflegtes softes Hautgefühl ohne fettig zu wirken.

Die Grund-Inhaltsstoffe:

Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Cocamidopropyl Betaine, Parfum, Polyquaternium-7, Dicaprylyl Ether, Decyl Glucoside, Glyceryl Oleate, Niacinamide, Sodium Chloride, Laureth-2, Propylene Glycol, PEG-120 Methyl Glucose Dioleate, PEG-40 Hydrogenated Castor Oil, PEG-60 Hydrogenated Castor Oil, PEG-55 Propylene Glycol Oleate, Citric Acid, Linalool, Geraniol, Butylphenyl Methylpropional, Citronellol, Alpha-Isomethyl Ionone, Benzophenone-4, Tetrasodium EDTA, Sodium Benzoate

zusätzlich CI 15985, CI 47005 bei Ingwer-Orange; CI 42090 bei Blauer Lotus; CI 16035, CI 17200 bei Pink Jasmin;

Zu den Inhaltsstoffen kann ich leider keine nähere Auskunft geben!

Mein Eindruck der Duschöle:

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Alle drei Duschöle haben einen sehr angenehmen frischen Geruch und eine recht cremige Konsistenz. Auf der nassen Haut lassen sie sich leicht verteilen und entfalten ihren Duft – bis auf eine Ausnahme – schön dezent. Das Duschöl bildet einen angenehmen Schaum und ist sehr ergiebig. Während des Duschens hatte ich schon ein recht angenehmes Gefühl von Feuchtigkeit und Frische auf der Haut. Nach dem Abtupfen bestätigte sich dieses Gefühl noch zusätzlich. Die Haut ist zart und geschmeidig ohne fettig und ölig zu sein. Auch der verbleibende Duft vom Duschen ist sehr angenehm.

Ingwer-Orange erinnert mit seinem zarten Duft an warme Sommertage und ist mein Favorit. Blue Lotus duftet nach Meer und schönen Buchten. Diese beiden Düfte sind auch für Männer geeignet, die nicht das herbe kräftige in einem Duschgel erwarten. Pink Jasmin hat in der Dusche einen sehr starken Duft entwickelt. Der Geruch ist sehr schwer und orientalisch. Mir persönlich hat das nicht so sehr gefallen Das Pflegeergebnis und Frischegefühl ist aber bei allen drei Produkten das selbe und hat mich absolut positiv von den Duschgelen überzeugt.

Hörbuchrezension: Laura Dave–Ein wunderbares Jahr

 

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Laura Dave – Ein wunderbares Jahr

Gelesen von Luise Heim

5 CDs, Laufzeit ca. 6 h 2 min.

Preis:  14,99 € [D]  | 16,90 € [A]  | 21,90 [sFr]

Bestellinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Giorgia Ford steht kurz davor, den Mann ihrer Träume zu heiraten. Es ist fast zu schön, um wahr zu sein. Bis ihre Welt plötzlich zerbricht – ausgerechnet in dem Moment, in dem sie ihr Brautkleid anprobiert. Kurzentschlossen steigt Giorgia in ihr Auto und fährt an den einen Ort, an dem sie sich geborgen fühlt: auf das Weingut ihrer Familie im Hinterland Kaliforniens. Doch dort schmieden Giorgias Eltern abwegige Zukunftspläne, die ihren Weinberg bedrohen. Giorgia muss um die heile Welt ihrer Kindheit kämpfen – und entdeckt dabei, dass sich das Glück manchmal dort versteckt, wo man es schon lange nicht mehr gesucht hat …

Mein Eindruck:

Giorgia Ford, eine taffe erfolgreiche junge Frau, stellt ausgerechnet bei der Generalanprobe ihres Brautkleides fest, dass der Mann den sie in kürze ehelichen möchte Geheimnisse vor ihr hat. Kurzentschlossen und zutiefst gekränkt macht sie sich auf nach Somona, dem Ort ihrer Kindheit, um dort Trost und Zuspruch von ihrer Familie zu finden. Dort angekommen findet sie sich mitten im Gefühlschaos ihrer Eltern und Brüder wieder. Die Ersteren möchten das Weingut verkaufen und in ihrer Ehe funktioniert auch so einiges nicht. Und ihre Brüder gehen sich auch mehr oder weniger aus dem Weg, den Grund dafür muss Giorga allerdings erst entdecken. Um sich von ihren eigenen Beziehungsproblemen abzulenken versucht Giorga den Verkauf des Weinguts zu verhindern, denn wenn sie eines weiß dann, dass sie ihr geliebter Weinberg unter gar keinen Umständen verkauft werden darf…….

“Ein wunderbares Jahr” ist eigentlich nicht der passende Titel für dieses Tohuwabohu von Gefühlen und Ereignissen.  Giorga ist zwar eine kluge, intelligente Frau, sie handelt aber sehr aus dem Bauch heraus und spontan, das passt für mich nicht zu ihrem Beruf- sie ist Anwältin. Da die Geschichte aber eher lustig und witzig ist als düster und deprimierend, passt ihr manchmal Überstürztes und Kopfloses Handeln dann doch wieder recht gut.  Die Handlung ist durchzogen von originellen Dialogen und schönen Darstellungen der Gegend. Luise Heim schafft es mit ihrer abwechslungsreichen Performance die Personen und die Geschichte zum Leben zu bringen. Das Zuhören macht richtig spaß und herzhafte Lacher sind auch garantiert.

Laura Dave hat schon einige Romane veröffentlicht. Für mich war es der erste Roman von ihr. Mit “Ein wunderbares Jahr” ist ihr ein sehr schönes unterhaltsames Buch über Liebe, Heirat, Heimat und vor allem Wein gelungen. Sehr schön in Szene gesetzt wurde das Hörbuch von Luise Heim. Sie hat schon einigen Hörbüchern ihren Stempel aufgesetzt und verlieh auch schon namhaften Schauspielerinnen wie Scarlett Johansson oder Megan Fox ihre Stimme.

Das Cover ist auch sehr schön, obwohl es mich anfangs doch etwas verwirrt hat, geht es doch um einen Weinberg und nicht um Pfirsiche . Die Abbildung zeigt aber Weinbergpfirsiche und obwohl diese im Hörbuch kein einziges Mal erwähnt werden – oder hab ich was überhört? – gefällt es mir ausnehmend gut; sommerlich, warm, duftend.

Mein Fazit:

Eine schöne Geschichte über die Liebe, die Familie, das Zusammensein und die Heimatverbundenheit. Gespickt wird das Ganze mit liebevollen und witzigen Dialogen und abwechslungsreichen Handlungen. Zum Ende hin wirkt die Geschichte aber etwas überzogen und wie aus einem Märchen ( der Himmel öffnet seine Pforten und löscht den Brand). Mir hat es trotzdem gefallen, was vor allem an der großartigen Sprecherin lag!

Von mir gibt es für das Hörbuch Rote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an Random House Audio.

Sonntags braten: Ofenfrikadellen mit Kartoffelstampf

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Ja, ja ich weiß, heute ist nicht Sonntag, heute ist Montag. Aber heute ist auch Feiertag, zumindest bei uns im Ö-Land und das ist fast so wie Sonntag Smiley. Das Rezept eignet sich aber auch für Montag, Dienstag, Mittwoch, …….

Frikadellen sind ja nichts besonderes und Kartoffelstampf an sich auch nicht. Das Besondere an dem Rezept ist

  1. ich habe es gekocht – hahaha – lach mich tot Laut lachen
  2. ein paar “besondere” Zutaten

In die Hackfleischmasse kommt statt Ei Topfen und sie wird mit geriebenen Karotten “gestreckt” = ich benötige weniger Fleisch für 5 Personen.

In den Kartoffelstampf kommt neben ein bisschen Butter noch eine andere Zutat. Leute die eine Diät halten oder sich sehr figurbewusst ernähren, sollten jetzt nicht mehr weiterlesen, denn mein Kartoffelstampf hat mehr Kalorie als bei der üblichen Zubereitung. Er ist aber auch sehr lecker, cremig und einfach nur mmmmmhhhhh. Abgerundet wird mein Stampf mit einer Handvoll geschnittenen Bärlauch. Den finde ich noch Tütenweise in meinem TK-Schrank. Petersilie oder anderes Kraut tut es aber auch, gibt den Kartoffeln aber nicht diese dezente Knobinote. Obwohl es gibt ja auch anderes Kraut mit Knoblaucharoma.

Ofenfrikadellen mit Kartoffelstampf

Zutaten und Zubereitung:

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln, geschält und in grobe Würfel geschnitten
  • 1 EL Butter
  • 1 Becher (125 g) Creme fraiche
  • 1 Handvoll Bärlauch in Streifen geschnitten
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 Karotten, geschält und grob geraspelt
  • 1 kleine Zwiebel fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen fein geschnitten
  • 1-2 EL Senf
  • 250 g Topfen
  • 1 EL Paprika edelsüß
  • Salz, Pfeffer
  1. Die Kartoffeln in Salzwasser weich kochen.
  2. In der Zwischenzeit für die Frikadellen Hackfleisch, Karotten, Zwiebelwürfel, Knoblauchwürfel, Topfen, Senf, Paprika, Salz und Pfeffer zu einer homogenen aber lockeren Masse verrühren.
  3. Ofen auf 180° vorheizen.
  4. Aus der Fleischmasse Frikadellen formen – eine Einheitsgröße gelingt sehr gut mit einem Esslöffel – und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  5. Frikadellen im Ofen ca. 20 – 25 min braten – je nach Größe.
  6. Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und zurück in den Topf geben.
  7. Herdplatte auf niedrigste Temperatur stellen und die Kartoffeln mit einem Stampfer bearbeiten.
  8. Butter und Creme fraiche in die Kartoffelmasse stampfen und evtl. mit einem Schneebesen locker durchrühren.
  9. Stampf mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Bärlauchstreifen oder andere Kräuter unterheben.

Die Frikadellen mit dem Stampf und einem schönen bunten Salat ergibt ein einfaches, schnelles aber leckeres Essen.

Rezension: Tessa Korber–Zum Sterben schön

 

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Tessa Korber

Zum Sterben schön

Ein Bestatter-Krimi

284 Seiten

Preis: 9,99 € [D] |  10,30 € [A] | 13,90 [sFr]

Bestellinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Tante Hedwig reicht es. Jahrelang hat sie sich um ihre Familie und das gemeinsame Bestattungsinstitut gekümmert. Nun will sie endlich Zeit für sich und flüchtet in eine Kur. Dabei bräuchte ihr Neffe Viktor dringend Unterstützung, denn Onkel Wolfgang jagt einem Urnendieb hinterher. Und auch Viktor selbst ist gerade mit einem brisanten Fall beschäftigt: In Nürnberg treibt ein Serienkiller sein Unwesen, der hübsche Floristinnen ermordet und ihre Leichen pietätvoll mit Blumen dekoriert. Zusammen mit seiner Freundin Miriam lässt Viktor es sich selbstverständlich nicht nehmen, auf eigene Faust zu ermitteln. Ahnungslos, dass der Mörder es bereits auf Miriam abgesehen hat …

Mein Eindruck:

Das Bestattungsunternehmen Anders ist anders. Neffe Viktor begibt sich auf Mörderjagd, nachdem seine Jugendfreundin Miriam und ihre Frauenärztin einen Blick auf eine Laich werfen wollen, welche sich im Institut befindet und für die Beerdigung fertig gemacht wird. Zur selben Zeit läuft Onkel Walter  Max Mertens über den Weg und konfrontiert ihn unliebsam mit seiner Vergangenheit. Tante Hedwig begibt sich in eine Kurklinik. Sie ist völlig abgebrannt und überfordert mit der Pflege von Tobias…….

Erwartungen über die Geschichte hatte ich keine großen. Gewünscht hatte ich mir eine kurzweilige humorvolle Unterhaltung mit etwas Spannung in der Handlung. Bekommen habe ich dann im Großen und Ganzen auch dann genau das. Richtig zufrieden stellte mich der Roman schlussendlich dann aber doch nicht.  Die Geschichte ist einfach gehalten. Die Kapitel kurz, ideal um ein paar Seiten vor dem Schlafengehen zu lesen. Die Protagonisten sind gut gewählt und abwechslungsreich. Gestört hat mich an der Erzählung vor allem, dass man als Leser immer wieder auf dem vorangegangenen Fall geführt wird. Ich hab den nicht gelesen und finde es auch nicht nötig. Der Roman und der Fall ist in sich abgeschlossen, warum kommen manche Autoren immer auf frühere Geschichten zurück? Vor allem, da der Krimi keine 300 Seiten umfasst und die Darsteller nicht wirklich komplex sind, sondern einfach gestrickt und man ihr Verhältnis zueinander dem Leser eh schnell klar ist. Was ich als Leser dann doch wissen wollte, und darauf ist die Autorin nicht eingegangen, spielte sich auch in der Vergangenheit ab (hat mit der Schwester von Viktor zu tun). Das Warum? und Wieso? blieb mir ein Geheimnis. Die Lösung steht vielleicht im Vorgängerroman. Auf diese “Sache” hätte die Autorin aber auch in “Zum Sterben schön” einmalig eingehen können.

Vom Schreibstil her unterscheidet sich der Bestatter-Krimi nicht wirklich von den momentan recht modernen Alpen- oder Regionalkrimis. Er liest sich recht flüssig und ist auch recht amüsant. Die Geschichte lebt vor allem von seinen nicht-alltäglichen Ermittlern, schrägen Charakteren und vor allem seinen schwarzhumorigen witzigen Handlungen und Klischees (ich sag nur Navi!).

Mein Fazit:

Alles in Allem habe ich mich recht gut unterhalten gefühlt. Die Handlung und die Protagonisten sind nicht sehr anspruchsvoll und somit ergibt sich ein recht netter und witziger Krimi.

Von mir gibt es für die etwas anderen Bestatter Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen dank an den btb Verlag.

Rezension: Mein Blaubeersommer–Rezepte zum Verlieben

 

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Mein Blaubeersommer

Rezepte zum Verlieben

Kochbuch – 80 Seiten

Preis: 12,99 € [D]  |  13,40 € [A]  |  17,90 [sFr]

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Verlagstext:

“Schicken Sie uns Ihr Blaubeer-Lieblingsrezept!” Dieser Aufforderung folgten viele Leser des Bestsellerromans “Der Sommer der Blaubeeren” – und daraus entstand dieses Buch. Tauchen Sie ein in die große Vielfalt dieser tiefblauen Frucht. Genießen Sie dieses wunderbare Aroma in süßen und pikanten Speisen.

Mein Eindruck:

Im letzten Jahr erschien “Der Sommer der Blaubeeren” von Mary Simses. Zeitgleich mit dem Erscheinungstermin wurde die Aufforderung ausgesprochen die liebsten Blaubeerrezepte an den Verlag zu schicken. Nun ist daraus dieses, wie ich finde, wunderschöne Kochbuch entstanden. Das Schöne an dem Buch ist, dass die Rezepte nicht von Spitzen- oder Profiköchen sind, sondern von Menschen wie ich. Rezepte für jedermann, Rezepte für jeden Geldbeutel. Einfach klar strukturiert, mit Zutaten die man überall bekommt oder schon zu Hause hat. Vom schnellen Dessert bis zur etwas aufwändigeren Sonntagstorte ist in dem Büchlein alles vorhanden. Auch einige raffinierte herzhafte Salate und etwas ganz besonderes, eine Marinade für Grillfleisch – sehr lecker!

Die Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend. Schon beim Betrachten der Bilder bekomme ich Lust jedes einzelne Rezept auszuprobieren. Bevor man zu den Rezeptseiten stößt erfährt man noch einiges über die Blaubeere, darunter sind nützliche Tipps zum Einkauf und der Lagerung, aber auch wie man die kleinen Früchtchen als Hausmittel nutzen kann. Es gibt keine klare Strukturierung der Rezepte. Die Anordnung ist bunt gemischt. Das stört aber nicht, weil sich fast jedes Rezept mit Bild auf einer Doppelseite abgebildet ist. Die herzhaften Rezepte sind nach den süßen Köstlichkeiten angesiedelt, so hat man durchaus einen guten Überblick. Ein Rezeptregister und ein Alphabetisches Register  auf den letzten Seiten runden das Anschauungsbild des Kochbuches schön ab.

Mein Fazit:

Ein sehr gut gelungenes, wunderschön gestaltetes Kochbuch mit tollen Rezepten von Hobbyköchen. Die Mischung ist abwechslungsreich. Nachkochen kann man aus diesem Buch wirklich jedes der angegebenen Rezepte.

Von mir gibt es für die Blaubeeren Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an den Bassermann Verlag.

Marie-Sabine Roger: Das Leben ist ein listiger Kater

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Marie-Sabine Roger

Das Leben ist ein listiger Kater

Roman

220 Seiten

 

Jean-Pierre erwacht auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Er kann sich nicht erinnern warum er in die Seine gestürzt ist und woher seine schweren Verletzungen stammen.

Aus seiner Sicht erzählt der 67 Jährige Witwer Jean-Pierre über seinen Aufenthalt im Krankenhaus. Als eingefleischter Einzelgänger missfällt ihm die immer offen stehende Tür zu seinem Krankenzimmer, denn er ist den Blicken und Aufmerksamkeiten der Menschen ausgeliefert. Er blickt zurück in die Vergangenheit und schreibt darüber, schildert von seinem zügellosen Leben in jungen Jahren und seinen Fehlern. Schreibt er nicht an seinen Memoiren analysiert er die Menschen die ihn in seiner “Gefangenschaft” umgeben: das Krankenhauspersonal, die Ärzte, seine ungebetenen Besucher.

Marie-Sabine Roger ist in ihrem neuen Roman “Das Leben ist ein listiger Kater” eine nette Erzählung gelungen. Jean-Pierre ist ein kauziger mürrischer aber doch liebenswerter Zeitgenosse, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Er kritisiert und analysiert die Menschen gerne. Lernt aber auch recht bald, dass man die Menschen nicht beurteilen oder verurteilen, sondern sie erst mal näher kennen lernen soll um ihre Lebensumstände zu verstehen.

In kurzen Kapiteln mit witzigen Gedanken und spritzigen Dialogen sorgt das Büchlein für eine nette Unterhaltung und ein kurzweiliges Lesevergnügen!


Rezension: Johanna Nicholls–Wilde Akazien

 

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Johanna Nicholls

Wilde Akazien

Roman – 733 Seiten

Taschenbuchausgabe Erscheinungstermin: 16. März 2015

Preis: 9,99  € [D] | 10,30 € [A] | 13,90 [sFr]

Bestellinfo Verlagsseite

Verlagstext:

Gloucestershire zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Trotz ihrer Jugend hat die heranwachsende Isabel de Rolland schon manchen Schicksalsschlag erlitten. Seit dem Tod ihrer Eltern lebt sie bei ihrem Onkel Godfrey in dessen düsterem Herrenhaus de Rolland Park. Die Familie lässt Isabel stets spüren, dass sie nicht dazugehört und nur geduldet ist. Dennoch möchte Isabel in de Rolland Park bleiben, denn ein anderes Zuhause kennt sie nicht. Doch dann will Godfrey die ungeliebte Nichte mit einem Mann in Australien verheiraten, den sie noch nie gesehen hat. Und so begibt sich Isabel auf eine gefährliche Reise in eine ungewisse Zukunft….

Mein Eindruck:

Die junge Isabel de Rolland macht sich also auf nach Australien um ihren zukünftigen Mann, dessen Familie und ihr neues Leben kennen zu lernen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten in dem fremden Land und mit Marmaduke, ihrem baldigen Ehemann, findet sich die junge Aristokratin gut zurecht. Sie ist wissbegierig und neugierig auf das Land und die Leute. Die Ehe mit dem jungen Currancy  lad soll  respektvoll und ohne Verpflichtungen beiderseits sein. Denn beide halten von der Liebe und von der Ehe nichts, sie erfüllen nur ihre Pflichten gegenüber der Familie……

Die Autorin Johanna Nicholls beschreibt in ihrem Roman recht anschaulich das Leben und die Menschen, als Australien noch eine Strafkolonie des Empires war. Die Handlung ist überschaubar mit nur wenigen Überraschungen. Persönlich fand ich, dass dem Land selber und den Ureinwohnern – mit einigen Ausnahmen, zu wenig Aufmerksamkeit in der Geschichte gewidmet wurde. Von einem Australienroman erwartete ich mir das dann doch. Die Geschehnisse in der Geschichte begrenzten sich für mich zu sehr auf die zwei jungen Leute und ihr Umfeld. Der Schreibstil und die Dialoge gefielen mir aber ansonsten sehr gut und die Saga las sich recht flüssig.

Mit Isabel und Marmaduke sind der Autorin zwei nette Protagonisten gelungen. Isabel ist nicht die schüchterne überreizte junge Dame, wie man sie oft in solchen Romanen erfährt, sondern kann sich sehr gut durchsetzen. Ihre Gabe die Toten zu sehen, verleiht der doch recht einfachen Liebesgeschichte eine gewisse Abwechslung in der Abfolge. Marmaduke ist der klassische Liebhaber in solchen Romanen, der sich vom Casanova zum Monogamist wandelt und aufsässig gegenüber seinem Vater ist. Gespickt wird die  Handlung mit gut durchdachten Nebendarstellern. Ein Bösewicht fehlt natürlich nicht.

Mein Fazit:

Für die ca. 730 Seiten die der Roman hat erwartete ich mir mehr Abwechslung und Abenteuer. Besonders das Land selber und die Aborigines kommen in der Geschichte zu wenig zur Geltung. Bei einem Australienroman war dies doch eine meiner Erwartungen. Sieht man von diesen Schwachpunkten ab, ist der Autorin ein recht passabler Roman gelungen der die Herzen von Romantikern höher schlagen lässt.

Von mir gibt es für die Wilden Akazien Rote RoseRote RoseRote Rose von Rote RoseRote RoseRote RoseRote RoseRote Rose.

Herzlichen Dank an den Goldmann Verlag.