Jodi Picoult–Neunzehn Minuten

Hallo ihr Lieben,

Jodi Picoult ist seit “Dem Leben meiner Schwester” eine ganz große. Wem das Buch nichts sagt, dem ist bestimmt der Film ein Begriff! Aber sie hat natürlich noch einiges mehr an Literatur zu bieten. Diesen Titel wählte ich eigentlich für mein 17-jähriges Teenie-Mädel, wollte ihn aber anschließend unbedingt selber lesen – ich wurde nicht enttäuscht!

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Jodi Picoult

Neunzehn Minuten

Roman

479 Seiten

Die Geschichte:

Der 17jährige Peter Houghton richtet eines Tages ein schreckliches Massaker an seiner Highschool an. 10 Menschen sterben, zahlreiche werden schwer Verletzt. Bevor Peter sich selbst das Leben nehmen kann wird er überwältigt und verhaftet. Nach diesem Tag ist in dem kleinen Ort nichts mehr wie vorher. Das ganze Land ist entsetzt und allen stellt sich die gleiche Frage: Wie konnte das passieren?

Mein Eindruck:

Amokläufe an Schulen sind immer etwas Schreckliches und immer stellt sich einen die gleiche Frage “Wie konnte es soweit kommen?” . Mit “Neunzehn Minuten” ist der Autorin ein sehr reales Drama gelungen. Die Handlung schwenkt immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit, dort erfährt man als Leser das ganze Ausmaß wie es zu diesem grausamen Vorfall kommen hat können. Mich hat die Geschichte emotional sehr bewegt. Vom Opfer zum Täter, vom Täter zum Opfer, psychologisch sehr gelungen!

“Olivastro”–Natives Bio-Olivenöl extra

Hallo ihr Lieben,

über Bio Republic bekam ich ein Fläschchen Natives Bio-Olivenöl extra  “Olivastro” von Americo Quattrociocchi testen.

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Americo Quattrociocchi gehört zu den besten Olivenöl-Produzenten Italiens. Für das Native Bio-Olivenöl extra “Olivastro” werden die Oliven von Hand geerntet und noch am selben Tag  in der hauseigenen Ölpresse verarbeitet. Nach der Filterung wird das Olivenöl in Edelstahlbehältern bis zur frischen Abfüllung aufbewahrt.

Erhältlich ist das “Olivastro” Natives Bio-Olivenöl extra bei Haco Bio in der 500 ml Glasflasche zum Preis von 10,- € (Stand: 12.09.2014).

 

Mein Test:

Schon beim Schnuppern an der geöffneten Flasche bemerkte ich diesen wunderbar fruchtigen Duft. Das Öl hat eine schöne grüngelbe Farbe . Den Geschmack empfand ich als sehr wohltuend. Manche Olivenöle sind geschmacklich regelrecht unangenehm auf der Zunge, nicht so dieses Öl – schön mild mit einem Hauch an Bitterkeit. Mit Tomaten oder Salat harmoniert das Produkt sehr gut. Der Geschmack darin war toll! Auch zum Braten und Kochen ist es sehr gut geeignet.  Preislich ist es für ein Bio-Produkt meines Erachtens ok. Natürlich kommen da noch Versandkosten hinzu. Da Haco Bio aber auch andere Bio Produkte anbietet kann man sich da ja eindecken. Ob es außer Online auch in Geschäften erhältlich ist, ist mir bisher nicht aufgefallen. Ich werde mir das Produkt in jedem Fall besorgen!

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Vielen Dank an Bio Republic und Haco Bio, dass ich das Produkt testen durfte!

Hörbuch: PS. Ich töte dich

Hallo ihr Lieben,

für alle die gruselige Kurzgeschichten mögen habe ich heute ein passendes Hörbuch!

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P.S. Ich töte dich

Eine hochkarätige Sammlung von Kurzthrillern

 

Zehn Thrillerautoren der internationalen Spitzenriege und zwei der besten Synchronsprecher Deutschlands sorgen dafür, dass Ihnen das Blut in den Adern gefriert! Das ist der erste Satz hinten auf dem CD-Cover. Und ich kann es absolut bestätigen. Die Kurzthriller von Sebastian Fitzek, Thomas Thiemeyr, Torkil Damhaug, Markus Heitz, Michael Koryta, Steve Mosby, Judith Merchant, Jens Lapidus, Markus Stromiedel und Jillian Hoffman haben es wahrlich in sich. Manche sind absolut makaber, andere lässt einen das Blut in den Adern gefrieren. Was alle gemeinsam haben: sie sind phantastisch gesprochen! Die Stimmlagen von Simon Jäger und David Nathan sind mir richtig unter die Haut gegangen. Diese Tonlagen machten die Geschichten erst zu dem was sie sind: spannend und hörbar!

Die Kurzgeschichten sind auf 4 CD’s , haben eine Spieldauer von 268 Minuten und sind auf 27 Tracks aufgeteilt. Die länge der einzelnen Thriller sind genau richtig, keiner übertrieben kurz, keiner übertrieben lang.

Buchrezension: Daniel Glattauer–Geschenkt

 

Hallo ihr Lieben,

Geschenkt ist der neue Roman von Daniel Glattauer. Das Buch wurde mir von logo vorablesen Variante und dem Hanser Verlag zur Verfügung gestellt. Vorab möchte ich mich dafür herzlich bedanken – DANKESCHÖN!

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Daniel Glattauer – Geschenkt

334 Seiten – Roman

Deuticke Verlag

€ 19,90 [D], € 20,50 [A]

Die Geschichte:

Gerold Plassek, Journalist mit wenig Begeisterung für seine Arbeit und mit einem erhöhten Hang zum Alkohol, soll sich um Manuel kümmern. Der Junge ist sein Sohn, von dem er erst seit kurzem weiß, dass es ihn gibt. Mit Manuel kommt plötzlich Bewegung in das eintönige Berufs- und Privatleben des Journalisten: eine anonyme Geldspende wird in einer sozialen Einrichtung abgegeben über welche er einen Bericht geschrieben hatte. Eine Serie an Geldspenden folgt, immer auf eine Sozialreportage von Geri. Zusammen mit Manuel begibt er sich auf die Suche nach dem Wohltäter mit überraschenden Begegnungen……

Mein Eindruck:

Daniel Glattauers Idee zu dem Roman entsprang einer wahren Begebenheit: eine anonyme Spende an eine soziale Einrichtung nach einem Zeitungseintrag. Mit seiner Hauptfigur ist ihm auch ein passender Held oder nicht-Held gelungen. Nicht-Held deshalb weil sich Gerold Plassek nicht als solchen sieht. Er steht nicht gerne im Mittelpunkt und mag es eher bescheiden, Geld spielt für ihn keine Rolle – es ist ihm mehr oder weniger egal ob er es hat oder nicht. Als Person hatte ich zu ihm anfangs eher zwiespältige Gefühle. Er machte auf mich so den Eindruck als ob ihm eh alles Wurscht wäre, er seine Zeit in der Redaktion absitzt allerdings lieber in seinem Lieblings Beisl mit seinen Kumpels etwas trinken würde. Sein Hang zum Alkohol legt sich auch bis zum Ende eher nur mäßig. Was ihn als Person aber dann doch sympathisch macht ist sein Hang zu Gerechtigkeit und sein soziales Handeln. Manuel ist für seine 14 Jahre sehr reif. Das kann man mögen oder nicht. Zumindest ansatzweise kam aber doch immer wieder der typisch Jugendliche durch – maulfaul und mit Gegenfragen als Antwort. Da musste ich ihn einfach ins Herz schließen und schmunzeln.

Sprachlich ist der Roman absolut gelungen. Die Dialoge sind humorvoll und witzig mit einem ausreichenden Maß an Ironie. Beispiel gefällig? Der Dialog findet zwischen Gerold und seiner Tochter statt:

“Mein bitte was?” – “Dein Bruder.” – “Mein Bruder?” – “Dein Halbbruder.” – “Mein Halbbruder?” – “Mein Sohn.” – “Dein was?” – “Mein Sohn.” – “Nein.” – “Doch.”

So geht es noch eine Weile weiter. Speziell die Dialoge mit seinen Kindern sind ein Genuss. Manche Sätze sind allerdings auch ein regelrechter Bandwurm, um ein mehrmaliges Lesen kam ich da nicht herum. Neben der Haupthandlung  – der anonymen Spendenserie – besticht der Roman durch seine Nebenhandlungen. Diese sind aber sehr gut in den Ablauf integriert und sorgen für Abwechslung. Das Ende der Handlung ist nicht wirklich ein Ende. Ich habe so das Gefühl der Autor hat sich da etwas offen gelassen für eine Fortsetzung ….

 Mein Fazit:

Mit “Geschenkt” ist Glattauer wieder ein recht spritziger Roman gelungen. Eine schöne Mischung aus dem echten Leben in denen er auch sozial kritische Themen anspricht. Eine Geschichte für Zwischendurch die Spaß macht Wer den schmähreichen mit Hang zum Ironischen Schreibstil des Autors mag, der sollte seinen neuen Roman auch lesen.

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Einfach Vegetarisch: Kartoffel-Zucchini-Tarte ohne Teig

Hallo ihr Lieben,

die Zucchini – welche vermutlich mit dem Kürbis verwechselt wurde, weil sie eine extrem harte Schale hat – in meinem Garten sind groß und reif. Zusammen mit Kartoffeln wurde daraus eine köstliche einfache Tarte.

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Ich weiß, es sieht eher wie ein Schweizer Rösti aus, ist aber eine Tarte mit Kartoffeln und Zucchini. Weil, wie oben erwähnt, ich vermute, dass der Zucchini ein Kürbis ist musste ich ihn schälen und so fehlen in der Tarte die typischen grünen Sprenkel. Macht aber gar nichts, ob Zucchini oder Kürbis, die Tarte war köstlich! Zusammen mit einem schönen Sommersalat hat man eine einfache aber sättigende Hauptmahlzeit. Wer Fleisch vermisst kann Speckwürfel oder Schinkenwürfel vor dem Backen in die Masse geben. Oder man reicht die Tarte als Beilage zu gegrilltem Fleisch oder einem Braten. Meiner Familie und mir hat sie als vegetarische Speise  gemundet.

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Zutaten:

  • 6 mittelgroße Kartoffeln in der Schale garen, schälen und auskühlen lassen
  • 300 g Zucchini in kleine Streifen schneiden
  • 1 Gemüsezwiebel fein würfeln
  • 1 – 2 Knoblauchzehen gepresst
  • Blättchen von 2 – 3 Zweigen frischem Thymian
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Olivenöl, Butter für die Form
  • 150 g Naturjoghurt
  • 2 ganze Eier
  • 150 g würzigen Käse fein gerieben
  1. Die Zwiebelwürfel in etwas Olivenöl leicht andünsten, die Zucchinistreifen und den gepressten Knoblauch dazugeben.
  2. Gemüse mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen, die Thymianblättchen dazu geben und alles ca. 5 – 10 min schmoren.
  3. Zucchinimasse etwas abkühlen lassen.
  4. Kartoffeln mit einer Küchenreibe in eine Schüssel reiben.
  5. Joghurt mit Eiern verrühren und unter die Kartoffeln mischen.
  6. Zucchinimasse und 2/3 des Käses unter die Kartoffeln heben, alles kräftig abschmecken.
  7. Eine Tarteform mit Butter ausstreichen.
  8. Kartoffel-Zucchinimasse in die Form geben und glatt streichen.
  9. Tarte im Ofen bei 170 – 190 ° ca. 30 min. backen.
  10. Nach 20 min. restlichen Käse über die Tarte verteilen und fertigbacken.
  11. Tarte in der Form ca. 10 – 15 min. auskühlen lassen.

Rezension: Rosita Hoppe–Wenn es Liebe wird

Hallo ihr Lieben,

auf lovelybooks.de war ich wieder bei einer Leserunde dabei. Besprochen wurde der neue Roman von Rosita Hoppe “Wenn es Liebe wird”. Hier nun meine Rezension zu dem Buch:

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Rosita Hoppe

Wenn es Liebe wird

Roman – 390 Seiten

Bookhouse – € 14,99 [D]

 

Die Geschichte:

Felicitas Kleine ist Reporterin des Hamelner Tageblattes. Im Zuge eines Artikels lernt sie den sympathischen aber zurückgezogenen Bildhauer Viktor Gabriel kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Auch er scheint an der jungen Frau Gefallen zu finden. Doch immer wenn Felicitas versucht die Beziehung zu Viktor zu vertiefen zieht er sich zurück und sie kann sich darauf keinen Reim machen. Durch einen Zufall erfährt sie von dem traurigen Schicksal, dass der Mann einige Jahre zuvor ereilt hat. Sie setzt alles daran, dass er ihr und ihrer Liebe eine Chance gibt……

Mein Eindruck:

Felicitas größtes Problem ist ihre Körpergröße in Verbindung mit ihrem Namen, diesen Eindruck vermittelte mir der Klappentext. “Das ist bestimmt eine nette, humorvolle und lustige Liebesgeschichte” war mein Gedanke, als ich diesen las. Irgendwie fehlte mir aber dann gerade bei ihr die Schlagfertigkeit , der Esprit und der Witz . Meinerseits brachte ich ihr zwar Sympathiewerte entgegen, aber richtig Warm wurde ich mit ihr lange nicht. Gerade in Beziehung auf Viktor war sie mir zu dominant, hatte das Ruder immer fest in der Hand. Viktor  seinerseits lebt durch den Schicksalsschlag ein sehr zurückgezogenes Leben. Trotzdem hatte ich gehofft und erwartet, dass auch von ihm mehr kommt. Ich hatte schon so das Gefühl, dass Felicitas ihm nachläuft und dachte so manches mal “Mensch Mädchen, das hast du doch nicht nötig!” .

Aufgelockert wird die Handlung durch ein paar Neben-Charaktere, die gut in die Geschichte passen, sorgen sie doch für die nötige Abwechslung. Der Schreibstil hat mir im recht gut gefallen. Die Schauplätze wurden gut beschrieben, auch wenn ich nicht jede Handlung genau nachvollziehen konnte. Persönlich fand ich den Beziehungseinsatz zu einseitig.

Mein Fazit:

Auch wenn das Buch mir persönlich nicht dass bieten konnte, was ich mir erhofft hatte, war es eine Bereicherung für mich persönlich. Es kann nicht immer jedem alles gefallen. Es gibt aber bestimmt genug Leser, denen gerade diese Geschichte sehr gut gefallen wird! Eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch.

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Kathryn Stockett–Gute Geister

Hallo ihr Lieben,

auf Kathryn Stockett und ihren Roman Gute Geister bin ich erst vor einiger Zeit aufmerksam geworden und wollte ihn unbedingt lesen – Gott sei Dank!

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Kathryn Stockett

Gute Geister

Roman – 604 Seiten

Die Geschichte:

Jackson, Mississippi, 1962: jeder gute Haushalt in der Stadt hält sich ein dunkles Dienstmädchen. Neben kochen, waschen und putzen dienen sie den Damen auch als Kindermädchen. So auch Aibileen. 17 weiße Kinder hat sie aufgezogen, ihr eigenes hat sie verloren, durch die Schuld von weißen. Jedes einzelne weiße Kind hat sie geliebt, wohlwissend dass gerade die Mädchen als Erwachsene genau so werden wie ihre Mütter. Viele nett, viele dominant, viele bösartig und rassistisch. Als die junge Skeeter Phelan auf sie zutritt und ihr ein Angebot macht, ist sie erst schockiert und lehnt ängstlich betroffen ab: die junge weiße möchte ein Buch über schwarze Dienstmädchen schreiben. Erst der brutale Mord an einem schwarzen Politiker und rassistische Übergriffe auf Schwarze lassen ihre Meinung ändern. Ein gefährliches Unterfangen für alle Beteiligten, ist es weißen und schwarzen doch strengstens verboten privat miteinander zu verkehren……

Mein Eindruck:

Es gibt schon wenige Bücher die einen gleich zu Beginn so in die Handlung hinein ziehen, nicht weil man vor Spannung immer tiefer in sie versinkt, eher weil es ein reales Thema ist und dieses einen nicht mehr loslässt. Die Geschichte ist herzerwärmend, humorvoll und traurig – alles in einem. Ein ganz wundervoller Roman, man sollte ihn unbedingt einmal gelesen haben. Die Autorin ist selber in Mississippi aufgewachsen, weiß also wovon sie schreibt. Dieses Wissen vermittelt sie auf ganz besondere Art und Weise.